Sonntag, 28. Februar 2016

Buchmesse Leipzig und das drum herum

Eigentlich hatte ich heute vor, eine weitere Rezension zu schreiben. Da mich im Laufe des Tages dann allerdings die akute Unlust überwältigte, gibt es jetzt stattdessen mal nach langer Zeit wieder einen Laberpost.

Die Überschrift dürfte wohl schon verraten haben, worum es geht.
Nächsten Monat werde ich zu meiner ersten Buchmesse fahren.
Donnerstag geht es los, sodass ich mich dann Freitag und Samstag auf der Messe rumtreibe, um dann Sonntag wieder zurück zu fahren.
Da es von mir keine Direktverbindungen nach Leipzig gab, habe ich auf den Fahrten jeweils noch 1-2 Stunden Aufenthalt in Berlin - ich könnte mir schlimmeres vorstellen ^^

Die Veranstaltung "25 Jahre Leipzig liest" am Donnerstag Abend habe ich schon fest als weiteren Programmpunkt geplant.
Weiterhin habe ich schon gesehen, dass Piper noch eine Lesung mit 3 bekannten Fantasyautoren am Freitag Abend, nach Ende der Buchmesse, organisiert hat, bei der ich wahrscheinlich auch anzutreffen bin.

Und irgendwo da hört es dann bei mir, als Buchmessenneuling, auch schon wieder auf.
Weiter bin ich in der Planung noch nicht und habe aktuell auch noch ein paar Fragezeichen im Kopf.
Vielleicht könnt ihr mir ja dabei weiter helfen?

Ich werde mal ein paar Fragen, die mir noch so durch den Kopf schwirren, aufschreiben und vielleicht könnt ihr mir ja die eine oder andere beantworten. Auch für weitere Hinweise bin ich natürlich dankbar :)

1) Gibt es Sachen, die man noch beachten oder auf jeden Fall dabei sollte?
2) Gibt es was, was man auf jeden Fall getan haben sollte?
3) Gibt es was, das man auf keinen Fall tun sollte? (vom offensichtlichen mal abgesehen :P )
4) Gibt es irgendein "Erkennungszeichen" unter Bloggern, sodass man leichter ins Gespräch mit gleichgesinnten kommt?

Beim schreiben fällt gerade auf, dass es doch gar nicht so viele Fragen sind, wie ich erst dachte, bzw. dass sie doch relativ allgemein sind... Ich bin aber für jede Antwort dankbar.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche
Euer Büchernerd





Sonntag, 21. Februar 2016

[Rezension] Songs of Revolution - Emma Travayne

Nachdem schon die letzten beiden Rezensionen ein bisschen von meinen typischen Fantasy-Schema abgewichen waren, geht es heute mal gleich mit noch einer Abweichung weiter. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Songs of Revolution
Autorin: Emma Travayne
Übersetzerin: Ulrike Nolte
Verlag: ONE
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)

Einleitung:
In der letzten Rezension hatte ich ja schon den kleinen Fantasyladen erwähnt, bei dem ich ganz gerne mal reingucke. Bei einem Besuch stach mir das Buch direkt ins Auge und so kaufte ich es beim gleich, zusammen mit „Gott im Unglück“.

Cover:
Bei Rezension auf anderen Blogs liest man immer mal wieder von dem typischen Mädchengesicht auf dem Cover. Bis jetzt blieb ich davon sehr gut verschont. Dieses Buch fällt allerdings wohl dann doch mal in die Kategorie, auch wenn man Haven relativ gut erkennen kann. Der Hintergrund ist relativ nichtssagend, allerdings finde ich ihn vom Design sehr schön. Für mich ist das Cover ein echter Blickfang, auch wenn die Verbindung zum Inhalt relativ seicht ist.

Inhalt:
Anthem ist 18 Jahre alt und er will eigentlich nur eins: echte Musik machen. Doch er lebt in einer Gesellschaft, in der genau das mit dem Tod bestraft wird. Menschen dürfen nur künstlich erstellte Musik hören, ausschließlich produziert, um süchtig zu machen.
Tagsüber dient Anthem dem System, doch abends folgt er seiner wahren Bestimmung: Er macht Musik mit seiner Band. Als die Repressalien der Machthaber unerträglich werden, beschließen Anthem und seine Freunde, sich zu erheben: Zusammen mit der schillernden Haven will er eine Revolution anzetteln – und mit der Kraft echter Musik möglichst viele Anhänger mobilisieren ...
Die Beschreibung trifft es egtl. perfekt. Zur Handlung kann ich gar nicht mehr so viel sagen, ohne zu spoilern...
Die Handlung war ein angenehmes hin und her und es war spannend die Entwicklung zu verfolgen.
Das Ende war angenehm und ich nahm an, dass es ein Einzelband ist, wobei jetzt aber ein zweiter Teil angekündigt wurde. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.


Personen:
Anthem ist, wie zu erwarten, die Hauptperson dieses Buches. Ich fand seine Handlungen fast immer gut nachvollziehbar und konnte mich gut in ihn hinein versetzen.
Auch die Mitglieder seiner Band haben alle ihren eigenen Charakter, der sehr gut zur Geltung kommt.
Haven fand ich ebenfalls gut in Szene gesetzt und ihre Rolle ist auch sehr gut geschrieben.
Generell waren fast alle Charaktere immer mal wieder für eine Überraschung gut und ich konnte im wesentlichen alle Handlungen nachvollziehen, mir hat es gefallen.

Kritik:
Ich wüsste nicht, was ich direkt kritisieren sollte. Dennoch hatte ich irgendwie das Gefühl, dass da noch irgendein kleines „etwas“ gefehlt hat, um das Buch wirklich perfekt zu machen. Irgendwie kann ich es weder fassen noch beschreiben. Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.


What else?:
Hier steht heute mal nichts, da es relativ normal war.

Fazit:
Die Handlung und die Charaktere waren gut, ich habe es genossen, das Buch zu lesen und dennoch haben irgendwie die letzten 5 Prozent gefehlt. Eine Leseempfehlung kann ich für dieses Buch aber auf jeden Fall aussprechen und deswegen bekommt es von mir:
5 von 5 Punkte mit einer Tendenz nach unten

Was waren die letzten Bücher, die ihr außerhalb von eurem typischen Schema gelesen habt?
Euer Büchernerd




Sonntag, 14. Februar 2016

[Rezension] Gott im Unglück - A. Lee Martinez

Nachdem ich heute mal wieder den ganzen Tag mit Bowling verbracht habe, fand ich dann plötzlich doch noch die Motivation noch schnell eine weitere Rezension zu veröffentlichen. Vorab eine kleine Warnung, es könnte sein, dass ich das Wort "verrückt" häufiger nutze. Viel Spa?!

Allgemeines:
Titel: Gott im Unglück
Autor: A. Lee Martinez
Übersetzerin: Karen Gerwig
Verlag: Piper
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Irgendwann war ich mal wieder aus Langeweile in unserem kleinen Fantasyladen der ein super Angebot an Büchern hat und stöberte ein bisschen in den Regalen, bis ich das erste Buch von A. Lee Martinez in die Hand nahm. Irgendwie klangen die Beschreibungen sehr interessant und so merkte ich mir den Namen, um mir dann beim nächsten Besuch ein Buch von diesem Autor zu kaufen. Die Wahl viel dabei auf „Gott im Unglück“

Cover:
Gott im Unglück
Das Cover ist vom Motiv her verrückt. Aber das ist so gewollt und es passt auch super zu dem Inhalt des Buches. Simpel und dennoch hat es bei mir großes Interesse erweckt.
Übrigens: Die Cover anderer Bücher vom Autor sind ähnlich verrückt.

Inhalt:
Teri und Phil sind ein junges, modernes, erfolgreiches Paar. Sie waren bislang nie darauf angewiesen, sich einen persön lichen Gott zuzulegen, der ihnen Schutz gewährt. Doch jetzt, als Phil seine Beförderung versagt wird, ändert sich die Lage. Und so bestellt er einen Gott im Internet. Die meisten Götter aber verlangen Blut, Geld, Opfer und Keuschheitsgelübde als Gegenleistung. Nur Luka, der Waschbärengott des Wohlstands, ist bescheidener – er möchte lediglich ein paar Tage bei Teri und Phil auf der Couch liegen. Doch das ist nur der Anfang. Denn der Waschbärengott hat nicht vor, wieder zu verschwinden. Und er lädt alle seine Freunde zur Einweihungsparty ein. Gar nicht zu sprechen von seinen Fein den, die auf der Jagd nach Luka noch jeden Menschen aus dem Weg geräumt haben …
Was soll man dazu dem noch sagen? Es klingt im ersten Moment einfach nur bekloppt und genau das hat mich so interessiert. Im Endeffekt war es nach dem Einlesen nicht mehr ganz so verrückt, wie es im ersten Moment klang, aber immer noch genug, um mir immer mal wieder ein schmunzeln beim lesen zu entlocken. Einmal musste ich sogar im Bus laut lachen. Das hat schon sehr lange kein Buch mehr geschafft, auch wenn es teilweise fast schon Slapstick Comedy war.
Die Geschichte an sich wird aus drei Perspektiven erzählt, wobei der Fokus auf dem Waschbärengott liegt und die anderen Perspektiven immer mal kapitelweise eingeschoben werden.

Personen:
Teri und Phil sind einfach ein durchschnittliches Paar, das sich dazu entschlossen hat, sich einen Gott anzuschaffen. An ihnen ist jetzt nichts besonderes aber sie sind sympathisch und ihre Handlungen sind nachvollziehbar.
Der Waschbärengott ist natürlich eine Hausnummer, die wirklich interessant umgesetzt ist. Aber auch sein bester Götterfreund ist nicht weniger interessant.
Zudem gibt es noch zwei andere wichtige Götter für die Geschichte und auch viele Götter aus den verschiedensten Kulturkreisen haben ihren Auftritt, was wirklich gelungen umgesetzt war.

Kritik:
Irgendwie hatte ich mir das Buch fast schon noch verrückter vorgestellt. Die Geschichte war wirklich gut und mal was absolut anderes aber stellenweise kam es mir fast schon wieder zu „normal“ vor.


What else?:
Wer jetzt schon findet, dass das Thema des Buches interessant klingt, sollte sich den Autor „A. Lee Martinez“ mal genauer angucken, da er so einiges an Büchern in diese Richtung zu bieten hat.

Fazit:
Das Buch war bekloppt aber gut.
So würde ich es in einem Satz zusammenfassen. Es ließ sich schon locker leicht lesen und war auch vom Inhalt mal so absolut anders als viele andere Bücher und es wird nicht mein letztes von diesem Autor gewesen sein.
So ganz weiß ich aber nicht, wie ich das Buch in Punkten bewerten soll. Vom Bauchgefühl hätte ich 4 Punkte gesagt. Nach dem schreiben der Rezension sehe ich dafür aber nicht wirklich die Argumente und würde wohl eher 5 Punkte geben.
Ich habe mich daher als eine Art Kompromiss für folgende Bewertung entschieden:
4 von 5 Punkte mit einer starken Tendenz nach oben

Was war denn euer letztes "verrücktes" Buch?
Euer Büchernerd




Sonntag, 7. Februar 2016

[Tag] Protagonisten 2015

Ich wurde irgendwann Anfang Dezember von der lieben Marianne getagt.

Nach dem sich der Tag kurzzeitig unbeobachtet, schmollend in eine Ecke verkroch, fand ich ihn heute unter Spinnweben begraben wieder. Nach einer schnellen Säuberungsaktion habe ich mich dann entschlossen, mich um ihn zu kümmern. Viel Spaß!





1. Welches war dein liebster Held, dein Lieblingsprotagonist 2015?
Aus Nostalgiegründen werde ich mich hier für Tungdil Goldhand aus "Der Triumph der Zwerge" entscheiden, da ich ihn ihn schon früher super fand und er in der neuesten Fortsetzung immer noch ein super Protagonist ist.

2. Welches war deine liebste Heldin, deine Lieblingsprotagonistin 2015?
Hier fällt meine Wahl auf Elena Anborn aus der "Die Brücke der Gezeiten"-Reihe, da sie wirklich eine starke Protagonistin ist und auch häufig noch eine Überraschung in der Hinterhand hat.

3. In welchen Charakter hast du dich in diesem Jahr (2015) sofort verliebt?
Um ehrlich zu sein, fällt mir für letztes Jahr keiner ein, der besonders hervorgestochen ist. Für dieses und vorletztes Jahr könnte ich sofort welche nennen aber im Bezug auf das letzte Jahr bin ich gerade ein bisschen überfordert :D

4. Mit wem aus der Buchwelt könntest du Pferde stehlen?
Ich werde mal beim letztem Jahr bleiben, da sonst die Auswahl viel zu groß werden würde. Für das letzte Jahr wäre es wohl Kaden Lane aus "Crux", da er interessante Vorstellungen hat, mit denen ich mich sehr gut anfreunden könnte und sein Technikwissen auch sehr interessant ist.

5. Welches war dein liebstes Paar?
Ich glaube, hier würde ich eins der beiden Paare aus "Abyssos" wählen, da sie zum Teil sehr interessante Vorgeschichten haben und zum anderen auch gut in der Lage sind, sich zu wehren.

6. Mit welchem Paar konntest du dich so gar nicht anfreunden?
Ich glaube, ich muss schon wieder passen... Eigentlich war ich mit den Entscheidungen der Autoren letztes Jahr relativ zufrieden.

7. Wer war dein liebster Nebencharakter?
Puh, gar nicht so einfach. Es gab ein paar sehr interessante letztes Jahr. Da ich aber versuche, kein Buch in diesem Tag doppelt zu nutzen, fällt meine Wahl auf  eine Gruppe und zwar die Nebencharaktere aus "Wild Cards - Das Spiel der Spiele", da dort einige sehr interessante Helden dabei waren.

8. Wen kürst du zum fiesesten Antagonisten 2015?
Irgendwie merke ich erst jetzt, dass ich letzter Jahr gefühlt relativ wenige Bücher gelesen habe. Die Person die ich jetzt wähle, ist nicht direkt ein Antagonist sondern fast eher neutral, wenn auch nicht ganz. Es ist der "Namenslose" aus "Exkarnation - Seelensterben", da seine Fähigkeiten und seine Geschichte wirklich interessant sind.

9. Wem würdest du gerne einmal gehörig deine Meinung sagen?
Irgendwie würde ich hier viel lieber einen Autor als einen Charakter wählen. So richtig will mir nämlich gerade keiner einfallen. Heute ist meine Quote mit 3 von 9 ausgewichenen Fragen wirklich schlecht. Ich hoffe, ihr seht es mir nach ^^

Und das war es dann auch schon an Fragen. Was waren denn so eure Highlights an Protagonisten, Antagonisten oder Büchern letztes Jahr?
Euer Büchernerd

Samstag, 6. Februar 2016

[Newsletter] Ein gefühlt komischer Monat

Ich weiß nicht wie viele Monate ich es in Folge hinbekommen habe, stets am 1. pünktlich zu sein, egal wie unregelmäßig meine restlichen Posts waren, aber diesen Monat hat es irgendwie nicht geklappt, ich hoffe, ihr verzeiht es mir ;)

Rückblick:

Der Januar war irgendwie komisch. Gefühlt war er viel zu schnell rum und dennoch habe ich den Monat 3 Bücher beendet. Das ist schon mal mehr als die ein bis zwei, die ich sonst in letzter Zeit im Monat gelesen habe :D
Mein Highlight des Januars war wohl die Animenacht von Awkward Dangos, die wirklich viel Spaß gemacht hat und ich hoffe auf eine baldige Wiederholung :)
Ansonsten war letzten Monat gefühlt aber nicht wirklich viel los,

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 0
Beendete Bücher: 3
Veröffentlichte Rezensionen: 3
SuB letzter Monat: 34
SuB heute: 32

Vorschau:

Blogtechnisch ist nichts großes geplant und ich hoffe, wieder so viel zu lesen wie im Januar, auch wenn ich das eher bezweifel.
Privat steht diesen Monat die Anmeldung für meinen "Urlaub" in China an und ich werde gegen Ende des Monats erfahren, ob es denn alles so klappt, wie ich es mir aktuell erhoffe.


Euer Büchernerd