Sonntag, 30. August 2015

[Rezension] Wild Cards, Das Spiel der Spiele - George R.R. Martin et. al.

Nach dem letzten Post, der mal was anderes war, steht diesmal wieder eine ganz normale Rezension an. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Wild Cards: Das Spiel der Spiele
Originaltitel: Wild Cards 1. Inside Straight
Autoren: George R.R. Martin et. al.
Übersetzer: Simon Weinert
Verlag: Penhaligon
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)


Einleitung:
Als es neu raus kam entdeckte ich es im Bücherregal, das Cover sprach mich an und der Klappentext klang auch nicht schlecht. Ein paar Tage später fand dann eine Lesenacht bei Ines statt, wobei das Buch von min. 2 Teilnehmern gelesen wurde und beide begeistert waren. So landete es dann auf meiner Wunschliste. An meinem Geburtstag war dann auch dieses Buch dran und mittlerweile habe ich es dann auch gelesen.

Cover:
(Der rote Aufkleber ist leider auch auf meinem Exemplar aufgeklebt)
An sich finde ich das Cover erst mal sehr gut. Es hat irgendwie einen Spannung erregenden Charme und kann mich begeistern.
Abgebildet ist ein Charakter, der zwar sehr wichtig ist, allerdings erst nach ca. dem ersten Drittel wirklich in Erscheinung tritt. Vielleicht hätte man hier einen Charakter wählen können, der das ganze Buch über präsent ist aber das ist wahrscheinlich auch ein bisschen Geschmackssache.
Schade fand ich allerdings, dass Lohengrin auf den Cover mit fast schwarzen Haaren abgebildet ist, im Buch selbst allerdings mit blonden Haaren beschrieben wird. Dies hat leider nicht wirklich zusammen gepasst.

Inhalt:
Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Anfangs dreht es sich, ein kleines Unterkapitel ausgenommen, nur um die Fernsehshow und ihre Teilnehmer. Hierbei wechselt stets die Erzählperspektive, was auf eine gelungene Art und Weise geschieht.
Den Teil fand ich jetzt nicht schlecht, hatte etwas von aufgeschriebenem „Reality TV“ war aber doch ein bisschen besser als selbiges.
Danach fing dann langsam die richtige Handlung an, wobei man dort als Leser immer schon eine grobe Vorahnung hat, was als nächstes passiert, auch wenn man dazu noch nichts genaues weiß bzw. erahnen kann.
Es gibt immer wieder kleine Überraschungen aber insgesamt empfand ich die Story ab ca. der Hälfte des Buches relativ linear, da es keine großen Plottwists mehr gab.
Insgesamt war die Idee aber mal was anderes und auch insgesamt sehr gut geschrieben, wodurch auch nicht groß aufgefallen ist, dass das Buch von mehreren Autoren geschrieben wurde.

Charaktere:
Ich werde mal nicht auf die einzelnen Charaktere eingehen, da es allein durch die Show so einige gab. Insgesamt waren aber die verschiedensten Charaktere mit verschiedener Tiefe präsent. Teilweise beruhten sie zwar auf Archetypen aber durch den Mix hat es sich wieder ausgeglichen. Manche hatten noch ein paar mehr Geheimnisse als man eigentlich vermutet hätte.
Durch ihre Fähigkeiten als Asse waren die Charaktere alle einzigartig und auch die anderen wichtigen Charaktere die keine Asse waren, hatten meist ihre eigene Geschichte.
Was mir beim Lesen nicht direkt aufgefallen ist, ich jetzt aber beim Schreiben merke, ist dass es kaum Charaktere von außerhalb gibt.
Mehr Details im Spoiler:
Als sie am Ende in Ägypten sind und ca. 1 Million Leute Bugsys Blog lesen, machen sich natürlich nur die Asse aus der Gameshow auf den Weg und kein anderes Ass aus Amerika oder von irgendwo anders. Ist dies wirklich so unrealitisch? Ich denke, dass sich da wohl auch der eine oder andere mit solchen Fähigkeiten angeschlossen hätte. Schade, dass diese Chance nicht genutzt wurde. Aber vielleicht sehe ich das ja auch nur so und ihr seht das anders?

Kritik:
Die Problematik der „Isolation“ der Charaktere habe ich ja eben schon beschrieben.
Hinzu kam, dass es fast ganz am Anfang ein Kapitel gab, welches auf den nächsten 200 Seiten genau nichts mit der Handlung zu tun hatte und komplett aus dem Kontext gerissen schien. Ab der Mitte des Buches fügt es sich dann zwar doch wieder zusammen aber bis dahin hat es sich ein bisschen komisch angefühlt, da man nicht wusste, was dieses Kapitel bezwecken soll. Ist aber eher nur leichte Kritik.
Insgesamt hätte es aber am Anfang gerne schon ein bisschen mehr Dampf haben können, auch wenn dies großteils durch den gelungenen Stil überdeckt wurde.

What else?:
Ich musste feststellen, dass dieser „erste Band“ egtl. bereits der 18. ist, welcher durch ein Revival der Serie entstanden ist. Man merkt es der Geschichte zwar nicht an und es lässt sich super ohne das Vorwissen lesen, dennoch finde ich es irgendwie befremdlich, mit dem 18. Band zu beginnen, da sich die Autoren ja wohl doch irgendwas dahinter gedacht haben und seien es auch nur irgendwelche Anspielungen, die man jetzt dadurch überliest.
Ich finde es also insgesamt eher unschön, kann aber an der Entscheidung des Verlags natürlich nichts ändern. Ob es einen stört oder nicht, muss wohl jeder selbst wissen.

Fazit:
An sich ein sehr schön zu lesendes Buch, welches mich vor allem am Ende begeistern konnte, auch wenn es dort einen kleinen Kritikpunkt gab.
Abzüge gibt es für den Anfang, an dem es ein bisschen entspannter zugeht und die nach meinem Empfinden relativ lineare Handlung.
Insgesamt also ein sehr gutes Buch, mit leichten Schönheitsfehler.
Somit ergibt sich die Wertung:
4 von 5 Punkte mit einem dicken Plus

Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Woche.
Euer Büchernerd




Montag, 24. August 2015

Von einer Messe und einem außergewöhnlichen Konzert

Ich bin wieder zurück und der erste Post ist gleich über die Messe, die ich besucht habe (Gamescom) und ein bisschen drum herum. Es wird mal was anderes sein und ich bin auf eure Meinung gespannt :)

Warnung: Kann Spuren von Begeisterung erhalten! Kann viel Text enthalten!

Es begann alle mit... Planung. Dieser Teil wäre wohl eher langweile also werde ich ihn mal geschickterweise überspringen.
Wirklich los ging es dann Freitag Abend nach einem Arbeitstag. Gegen 18:30 fuhr mein ICE aus dem Norden Deutschlands los und ca. 5,5 Stunden kam ich in Köln an. Noch kurz mein Hotel aufgesucht, den Wecker auf 8 Uhr morgens gestellt und gegen 00:30 ins Bett gefallen.

1. Tag


Noch ein bisschen müde wachte ich auf und stellte fest, dass mein Wecker noch nicht am klingeln war. Also erstmal noch im Halbschlaf die Zeit geprüft. Es war 6:45. Schlafen wollte mein Körper auch nicht mehr wirklich also erstmal aufstehen und was frühstücken. Ich hatte im Kopf, dass die Gamescom um 10 Uhr losgeht und hatte noch ein bisschen Zeit. Also kramte ich zuerst mal das Ticket für den ersten Tag raus und stellte dann fest, dass die Messe doch schon um 9 Uhr losgeht. Da wusste mein Körper wohl besser bescheid als mein Kopf... Sachen gibts! :D
Ich machte mich also auf den Weg und traf gegen halb neun beim Messegelände ein. Nach nicht ganz 30 Minuten warten ging es dann endlich los. Ich betrat die erste Halle und war direkt ein bisschen überwältigt. Überall große Stände und alles sieht interessant aus. 
Ich entscheid mich zuerst einen groben Überblick zu gewinnen und machte mich auf durch die Hallen. In der zweiten Halle entdeckte ich den Stand von Oculus und stellte mich spontan da an, da die Schlange noch sehr kurz war. Sie war allerdings nur so kurz, da es gar nicht die Schlange für die Oculus Rift (VR-Brille) sondern für die Samsung VR. Die Rift-Schlange wäre auf der anderen Seite gewesen. Schlecht war es aber nicht. Da auf der anderen Seite aber eine extreme Schlange war, machte ich mich wieder auf den Weg die Hallen zu erkunden. 
Nachdem ich die meisten Hallen einmal abgegangen war, hatte ich schon das eine oder andere interessante entdeckt und ein weiteres Spiel für Handys (Relics of Gods) getestet.
Da bei allen interessanten Spielen lange Schlangen waren, musste ich wohl in den sauren Apfel beißen und mich irgendwo anstellen. 
Das Spiel was mich am meisten interessierte (Overwatch) hatte eine Schlange an deren Ende sich ein Schild mit der Aufschrift "Wartezeit 2-3 Stunden" befand. Nun gut. Im Endeffekt war es weniger als eine Stunde und das Spiel hat wirklich Spaß gemacht, sodass sich das warten gelohnt hat.
Langsam wurde es dann auch Mittag und der Magen wollte wieder gefüllt werden. Die Preise waren dann leider doch Messetypisch, sodass ich mich für eine Brezel und ein Getränk entscheid und dennoch auf einen Preis von 7 Euro kam. Nun gut, es war Messe also leistet man es sich mal :D
Frisch gestärkt ging es dann weiter und ich schlenderte ein bisschen über die Messe und blieb an der einen oder anderen Bühne einen Moment stehen.
Mein Hauptziel war aber der Stand/ die Bühne, bei dem die Entwickler des Spiels die Zwerge zugegen waren. Als ich ankam, wurden gerade einige T-Shirts zu dem Spiel in das Publikum geschmissen und ich habe direkt eins abbekommen. Lucky me! :) 
Die Zwerge beruht auf dem gleichnamigen Roman von Markus Heitz, welches einer meiner Lieblingsbücher ist, weswegen  ich gleich doppelt glücklich war.
Generell gab es auf der Messe so einige Goodies, sei es weil viele bei den Shows einfach ins Publikum geworfen werden oder auch, weil man für fast jedes anspielen was bekommen hat. 
Mittlerweile war es dann auch schon 16 Uhr (die Zeit vergeht wirklich schnell auf einer Messe) und ich hatte noch vier Stunden Zeit, also entscheid ich mich, noch zwei weitere Spiele zu testen (Guild War 2: Heart of Thorns sowie Battleborn). Beide Spiele gefielen mir sehr gut und so verließ ich zufrieden und begeistert das Messegelände.
In der nähe vom Hotel aß ich dann noch schnell was, stellte den Wecker auf 7 Uhr (man lernt dazu ^^) und sank sehr schnell in das Reich der Träume

2. Tag


Mein Körper steht anscheinend auf Kriegsfuß mit meiner Weckphilosophie und so erwachte ich bereits um 6 Uhr morgens (danke lieber Körper...).
Langsam fertig machen, in Ruhe frühstücken und dann war es trotzdem erst viertel nach sieben. Da ich nichts besseres zu tun hatte (und dachte, so meine Wartezeit an den ersten Ständen verkürzen zu können), machte ich mich schon einmal auf zum Messegelände und kam um viertel vor acht dort an. Natürlich war schon ein Schlange da, man ist ja natürlich nicht der einzige bekloppte, der sich schon eine Stunde vor Öffnung auf dem Gelände einfindet :D
Fünf Minuten vor der offiziellen Öffnungszeit ging es dann wieder los und ich bewegte mich zügig und zielstrebig zum Oculus Stand, da ich unbedingt noch die Oculus Rift testen wollte. Dort wurde ich dann erstmal von einer schönen Schlange empfangen. So viel zu meiner Idee, am Anfang weniger warten zu müssen. Nach fast zwei Stunden durfte ich dann die Oculus Rift endlich testen und ich muss sagen, dass das warten sich wirklich gelohnt hat. Die aktuelle Virtual Reality Technik ist wirklich umwerfend und spätestens nach dieser Erfahrung weiß ich, dass ich mir im ersten Quartal nächsten Jahres (aktueller Erscheinungstermin) direkt eine Oculus Rift bestellen werde. 
Da mich am Vortag Overwatch so extrem begeistern konnte und es wahrscheinlich (wenn ich nicht sehr viel Glück habe, für die Testphase ausgewählt zu werden) noch über ein halbes Jahr dauert, bis ich es wieder spielen kann, suchte ich den Stand erneut auf. Diesmal kündigte das Schild 3 Stunden Wartezeit an, aus der gestrigen Erfahrung schloss ich allerdings, dass es wohl höchstens eine Stunde sein sollte. Kaum hatte ich mich in der Schlange eingereiht, kam eine Standmitarbeiterin auf mich zu und fragte mich, ob ich mich allein angestellt hätte. Nach einer Bejahung meinerseits führte sie mich zu einem Kollegen, welcher mich dann wieder zu dem eigentlich Ausgang führte. Dort erwarteten mich dann drei Mitarbeiter von Ubisoft (eine andere große Spieleschmiede), eine Cosplayerin, sowie ein weiterer Besucher. Wir bildeten somit ein 6er Team und wurden dann an den nächsten freien Platz gebracht. Somit umging ich einfach die ganze Schlange und durfte noch mit Mitarbeitern eines großen Studios im Team spielen, war mal was anderes :D
Irgendwann schaltete sich auch der Hunger wieder ein und es gab des gleiche Menü wie bereits tags zuvor.
Das letzte Spiel welches ich auf der Messe testete war dann Fable Legends (bzw. dessen Multiplayer Modus). Auch hier stand zuerst das obligatorische Schlange stehen auf dem Programm. 
An dieser Stelle muss ich mal ein paar Worte dazu verlieren. Die ganze Zeit wenn ich von "Schlange stehen" geredet habe, meinte ich egtl. sitzen. Man kam zu einer Schlange und hat sich einfach hingesetzt, meist konnte man sich sogar irgendwo anlehnen. Es gab kein Gedränge und es haben sich häufig Gespräche mit Leuten entwickelt, die neben einem saßen. In regelmäßigen Abständen ging es dann vorwärts, wobei es auch da kein Gedränge gab und kurz danach wieder alle saßen. Es gab auch Stände, da saß kaum einer, das lag dann aber meist daran, dass sich dort die Schlange beständig fortbewegt hat. Insgesamt war das Schlange stehen aber deutlich entspannter und netter, als man es aus anderen Situationen kennt.
Fable Legends war nicht schlecht und ich hatte noch knapp über zwei Stunden Messezeit über. Da ich zeitgleich mit Messeende noch was anderes geplant hatte, zu dem ich nicht zu spät kommen wollte, schien mir die Zeit zu knapp, noch ein Spiel zu testen.
Also entschied ich mich, mir noch ein paar Bühnenshows (jeder große Publisher hatte eine große Bühne, auf der täglich mehrere Shows liefen). 
Zuerst kam ich an der Bühne von Wargamen (World of Tanks, etc.) vorbei, welche wirklich eine nettt anzusehende Bühnenschow parat hatten. Dann ging ich weiter und kam beim Bandai Namco stand vorbei, wo gerade ein Street Fighter Turnier auf großem Bildschirm ausgetragen wurde. Im Anschluss ging es dann wieder zur Blizzardbühne (Entwickler von Overwatch, World of Warcraft, etc.). Diese wollten sich natürlich nicht von anderen Studios in ihren Shows überbieten lassen und so hatten sie eine eigene Liveband im Gepäck (Songhammer) welche eine wirklich geile Show abgeliefert hat! Ich hatte vorher noch nicht von der Band gehört, in ihrem Herkunftsland (USA) scheint sie in diesem Gebiet allerdings eine größere Nummer zu sein, da sie unter anderem auch schon auf der San Diego Comic Con gespielt haben. 
Im Anschluss lief ich noch eine halbe Stunde durch die Hallen und gegen 17:30 machte ich mich dann auf, zu dem großen Finale, für welches ich mir bereits im Vorfeld ein Ticket gekauft hatte:

Das Konzert aka. Video Games Live


Um 18 Uhr sollte es losgehen, um 17:40 war ich in der zur Konzerthalle umfunktionierten Messehalle, um dort erstmal festzustellen, dass es meinen Sitzplatz nicht mehr gibt... Da die Nachfrage ein bisschen geringer als gedacht (aber dennoch hoch) war, wurden zwei Blöcke gestrichen und ich saß ein bisschen weiter vorne. Auch nicht schlecht :)
Gegen 18 Uhr fing dann das Orchester direkt an zu spielen und es trudelten immer noch Leute ein. Meine Gedanken in dem Moment waren "Das kann ja noch was werden!". Nach dem ersten Lied kam dann der "Moderator auf die Bühne und hat erstmal kurz was erzählt. Insgesamt werden an einem Abend immer 18-19 Arrangements aus einer Auswahl von 150 gespielt. Das macht es dann auch möglich, das in keiner Stadt das gleiche Konzert zwei mal gespielt wird. 
Während des Spielens der Stücke wurde auf einem großen Bildschirm Spielszenen aus den entsprechenden Spielen gezeigt. Teilweise wurde dies dann auch für kleine Scherze genutzt, was für eine sehr schöne Auflockerung gesorgt hat. Weiter Aufgelockert wurde das ganze nochmal durch kurze Videos, die zwischen den Stücken eingespielt wurden und z.B. die schlechtesten Videospielsynchronisationen oder die schlechtesten Titel als Inhalt hatten.
Mit jeder Minute habe ich das Konzert mehr genossen und selbst im Nachhinein bin ich immer noch extrem begeistert.
Im Anschluss an das Konzert gab es noch die Möglichkeit, sich CD's oder Poster zu kaufen und diese auch gleich vor Ort von den Hauptkünstlern (welche mit dieser Konzertserie um die ganze Welt fliegen) signieren zu lassen. Normalerweise bin ich ja nicht der Fan, sich anzustellen und sich was signieren zu lassen aber diesmal musste ich es einfach machen, da das Konzert einfach so extrem gut war. Und so befindet sich jetzt eine signierte CD in meinem Besitz :)
Mittlerweile war es dann auch schon ca. halb zehn und so verließ ich als einer der letzen das Messegelände und machte mich nach einem kurzen Schwenk über McDonalds (Sonntags um 10 hatte sonst nichts mehr auf :D) auf in mein Bett.

Fazit


 Wenn man an zwei Tagen insgesamt über 24 Stunden auf dem Messegelände verbringt, ist man danach aber ganz schön fertig, aber ich war auch glücklich :) 
Für den relativ geringen Eintrittspreis von 10,50€ pro Tag (inklusive ÖPNV) habe ich sehr viel erlebt und konnte auch einige interessante Spiele entdecken. Auch die Oculus Rift war ein Highlight für sich. 
Insgesamt war die Messe also wirklich genial und der Spaß wäre mir jederzeit wieder den Eintritt wert.
Nächstes Jahr wird es für mich folglich zu 99% wieder dort hin gehen (wenn nicht irgendwas unerwartetes dazwischen kommt) und vielleicht sogar einen Tag länger, mal gucken.
Das Konzert, zu dem ich mir separat eine Karte kaufen musste, konnte mich ebenfalls begeistern und es war sogar noch besser, als ich erwartet hätte. Wenn sie nächstes Jahr wieder zur Gamescom nach Köln kommen, werde ich die Chance wohl wieder nutzen. Wenn nicht, ergibt sich ja vielleicht mal die Chance in Hamburg oder so ein weiteres Konzert dieser Serie zu besuchen. Ich kann es nur empfehlen!

Dass war es dann auch mit meinem Bericht. Ich hoffe, der Text war einigermaßen unterhaltsam und ihr wurdet von der Länge nicht erschlagen.
Was haltet ihr generell mal von so einem/ einem bücherfremden Post?
Euer Büchernerd

Sonntag, 9. August 2015

[Shorties] Ohne Worte: Wenn man alles und nichts sagen will

Wenn ihr das hier lest, befinde ich mich wahrscheinlich gerade in Köln. Hiernach wird erstmal zwei Wochen nichts kommen, da ich mich entschlossen habe, keinen Laptop mit in den Urlaub zu nehmen.
Aber bevor Ihr die zwei Wochen ohne Posts von mir auskommen müsst, jetzt noch einmal schnell ein Shortie ;)
Viel Spaß!

Die letzten Shorties hatten als Titel stets den Namen eines Buchs. Dieses mal habe ich es anders gemacht. Warum? Weil mir in diesem Fall der Buchtitel nicht passend genug war. Der Buchtitel ist an sich zwar auch nicht gerade bescheiden, aber dennoch ist das Buch irgendwie mehr.
Ja ich weiß, das klingt ein bisschen komisch aber egal wie ich es zu formulieren versuche, ich habe immer das Gefühl, dass ich dem Buch einfach nicht gerecht werde. Selbst Lobeshymnen kommen mir nicht vollständig und richtig vor.
Wenn mich einer fragen würde, worum es in dem Buch geht, ich könnte es wohl nur schwer beschreiben. Inhaltlich ist es einfach super interessant, philosophisch und mit einem Plot, wie man ihn selten erlebt. Die ganze Handlung des Buchs besteht aus einem Prüfungsgespräch und dennoch, das Buch hat mehr Inhalt, mehr Fragen, bietet mehr Denkanreize als viele andere Bücher.
Das Buch von dem ich gerade schwärme nennt sich "Das neue Buch Genesis" und wurde von Bernhard Becket geschrieben. Ich entdeckte auf diesem schönen Blog und irgendwie sprach es mich an. Da wurde auch schon ordentlich geschwärmt und deswegen wollte ich auch wissen, was es damit so auf sich hat.
Und nun sitze ich hier und lobe das Buch genau so und kann auch irgendwie nicht damit aufhören.
Ich kann jedem, der bis jetzt auch nur mit dem kleinsten Gedanken gespielt hat, sich dieses Buch einmal zuzulegen den Kauf uneingeschränkt empfehlen. Ich habe ja schon ein-zwei Büchern auf meinem Blog das Prädikat Lieblingsbuch verliehen. Hätte ich eine richtige Rezension zu diesem Buch geschrieben, hätte ich darauf verzichtet. Das hat den ganz einfachen Grund, dass dieses Buch in einer ganz anderen Liga spielt. Ich würde es fast schon als Meisterwerk bezeichnen, da es mich einfach so geflasht hat, dass ich auch jetzt, nach fast 3 Wochen so extrem von dem Buch schwärmen kann.

Ich hoffe, ich habe euch mit dem ganzen Lobesgesang nicht erschlagen und er war nicht zu chaotisch. Ich musste das einfach irgendwie mal loswerden, weil das Buch einfach nur Wow ist. Ok, ok, ich höre ja schon auf :D
Euer Büchernerd

Samstag, 1. August 2015

[Newsletter] Ich gehe auf Reisen

Rückblick:

Blogtechnisch war dieser Monat spaßig. Ich konnte endlich mal wieder an einer tollen Lesenacht teilnehmen und habe zwei interessante Bücher beendet. Trotz Urlaub ist mein Lesepensum relativ normal geblieben, vlt. wird das nächsten Monat anders :D
Privat war jetzt nicht so viel spannendes los. Durch meinen Geburtstag ist mein SuB ein ganz klein bisschen gewachsen und sonst habe ich mich ein bisschen entspannt ^^

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 0
Beendete Bücher: 2
Veröffentlichte Rezensionen: 2
SuB letzter Monat: 31
SuB heute: 33

Vorschau:

Ich kann noch nicht genau sagen, wie viel ich genau bloggen werde. Ich werde diesen Monat für 1.5 Wochen weg sein, es kann aber trotzdem sein, dass dann ein Post kommt. Ich weiß es noch nicht. Es kann auch gut sein, dass ich nach meiner Rückkehr einen großen Postdrang habe (habe schon ein bis Ideen im Hinterkopf).
Wenn alles so wird, wie ich momentan denke, wird wohl der August der Highlight-Monat dieses Jahre, mal gucken, ob er es schafft :)
Warum bin ich 1.5 Wochen nicht da? Ich plane eine kleine Städtetour über Köln, Prag und Berlin. Jede Stadt hat dabei ihre eigene Rolle und Gründe, warum ich mich super auf sie freue und ich kann es kaum erwarten :D
Nächsten Freitag wird es für mich losgehen und dann sehen wir mal, was der August so bringt ;)

Ich wünsche euch einen August, der hoffentlich genau so schön wie meiner wird :)
Euer Büchernerd