Freitag, 31. Juli 2015

[Lesenacht] Die Vampire kommen!

Freitag Abend, Sommer *hust*, was könnte man da besseres machen, als an einer Lesenacht teilnehmen? :D

Organisiert wird sie von Ines, die bereits für so einige schöne Lesenächte gesorgt hat :)


Fragen/Aufgaben:
22:50
1.) Was lest ihr heute, und was hat euch an dem Buch angesprochen? Was hat euch dazu verleitet es zu lesen?
Ich werde "Wild Card - Das Spiel der Spiele" herausgegeben von George R. R. Martin lesen.
Irgendwie hat mich zuerst das Cover angesprochen und auch der Klappentext lang gut, sodass es dann relativ zügig auf meiner Wunschliste gelandet ist, von welcher ich es dann Anfang dieses Monats erlöst habe :)
Endgültig verleitet wurde ich wohl von der letzten Lesenacht, bei der es von min. einer (ich meine sogar mehrere) Person gelesen wurde und der gesamt Tenor sehr positiv war.
Da ist es doch irgendwie auch passend, dass ich es ebenfalls während einer Lesenacht lese 
*hust* 0 Seiten bis jetzt *hust*

23:40
2.) Wie findest du das Buch bisher? War es ein guter Start? Ist es eine spannende Mitte? Oder fieberst du schon aufs Ende hinaus? Und welchen Charakter konntest du bis jetzt schon ins Herz schließen?
Bis jetzt finde ich es relativ gut :) 
Am Anfang musste ich erst einmal reinfinden aber als es dann soweit war, war der anfängliche "Aufwand" schnell vergessen ^^
Bis vor ein paar Seiten habe ich mich noch gewundert, was ein bestimmter Abschnitt sollte und er nicht egtl. sinnlos war aber so langsam fügt es sich zusammen und ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Am sympathischsten fand ich bis jetzt "Earth With" und "Amazing Bubbles" scheinen mir beide eine tolle Persönlichkeit zu haben :)

00:30
3.) Egal wo du grade bist, blättere 50 Seiten vor und lese dir den 1. Abschnitt dieser Seite durch. Du darfst nicht mehr oder weniger lesen. Wurdest du stark gespoilert? Denkst du jetzt anders über das Buch? Ist irgendwas besonderes passiert? (Bitte nicht in eurer Antwort spoilern!)
Wo bleibt egtl. die neue Aufgabe? Ich habe immer noch keine neue gefunden *unschuldig pfeif*
Aber mal im ernst: Ich werde diese Aufgabe mal aussetzen, da ich doch vermute, dass die Spoilergefahr gerade sehr groß ist und ich wirklich kein Fan von Spoilern bin.
Bei der nächsten Aufgabe bin ich dann aber wieder mit vollem Einsatz dabei. Versprochen!

01:20
4.) DICHTEN IST ANGESAGT! Schreibe 4 Zeilen zu deinem Buch! 
Dann wollen wir es mal versuchen ^^
Superheld zu spielen oder sein,
der Unterschied ist nicht ganz klein,
Wer in der Show wird zum Held,
dem winkt nicht nur das Geld,
doch es ist nicht ganz klar,
ob er ein echter Held war.
Sind sogar zwei Zeilen mehr geworden ^^

02:10

5.) Welchen Charakter würdest du Küssen, welchen würdest du Heiraten, mit welchem wärst du am besten befreundet und welchen würdest du gerne um die Ecke bringen und abknallen? Und wieso? (Müssen 4 verschiedene Charakter sein :p)
Hmm küssen wohl am ehesten Earth Witch oder Curveball. Amazing Bubbles wäre theoretisch auch noch eine Option aber da sie auf Frauen steht, wäre sie wohl nicht so begeistert und ich habe keine Lust, mich mit einem Ass anzulgen :D
Dann revidiere ich oben mal auf nur Curveball und nehme zum heiraten Earth Witch, weil sie einen tollen Charakter hat und sehr nett zu sien scheint.
Befreundet vielleicht mit Wild Fox, seine Fähigkeit kann man für den ein oder anderen Unfug nutzen ^^
Abknallen? Da gibt es ein paar Anwärter. Am spontansten ist mir Jonathan Hive aufgrund seiner Art eingefallen, es gibt aber auch noch ein paar andere Kandidaten für die Kugel.

03:00

6.) Was hat euch am Buch am besten gefallen? Was fandet ihr am schlechtesten? Was würdet ihr gerne ändern? Und würdet ihr gerne mal der Hauptcharakter des Buches sein?   
Ich mag es ja ganz gerne, wenn im Buch zwischen mehrere Szenen mal gesprungen wird und das war bis jetzt wirklich gut umgesetzt und ich konnte trotz häufigen Sichtwechsels und egtl. relativ vielen Charakteren gut den Überblick behalten.
Etwas schlechtes/etwas zu ändern habe ich nicht direkt gefunden. Ich habe etwas im Hinterkopf aber so wie sich die Geschichte gerade entwickelt, könnte es gut sein, dass das alles noch relativiert wird, weswegen ich erstmal die nächsten Seiten abwarten möchte ^^
"Den Hauptcharakter" gibt es bei mir im Buch nicht aber mit dem einen oder anderen würde ich gerne mal für einen Tag tauschen wollen, besonders da so einige die eine oder andere nette Fähigkeit haben :D 


Updates:
21:55
Post ist erstellt und ich warte auf den Startschuss.
Ich wünsche euch allen schon mal eine spaßige Lesenacht,
auch wenn es sein könnte, dass ich die erste Stunde eher pseudomäßig da bin :D

22:38
Hiermit erkläre ich meine Pseudophase für beendet und bin ab sofort für alle Schandtaten bereit :D

22:46
Um es mal festzuhalten. Ich starte auf Seite 293 und befinde mich gerade auf Seite *trommelwirbel* 293. Klingt irgendwie nach einer typischen Lesenacht :D

01:15
Ich bin mittlerweile nun auch auf Seite 300 angekommen :D

03:10
Damit ist diese Lesenacht dann auch schon wieder vorbei.
Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht und ich wünsche allen anderen Teilnehmern eine gute Nacht!
Euer Büchernerd

Sonntag, 26. Juli 2015

[Rezension] Hüter der Worte - Diana Menschig

Wieder ist eine Woche rum und mein erster Urlaub diesen Sommer auch. Zum Abschluss gibt es mal wieder eine Rezension. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Hüter der Worte
Autor: Diana Menschig
Verlag: Knaur TB
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Ein weiteres Buch, welches in meiner ersten Bestellung bei Arvelle enthalten war. Irgendwie sah es ganz nett aus und der Klappentext klang auch nicht schlecht, also wurde es gleich mal mit bestellt.

Cover:
9783426511114
Das aufgeschlagene Buch des Covers fiel mir zuerst ins Auge. Bücher spielen in diesem Buch eine wichtige Rolle. Es sieht fast so aus, als wenn wenn es doppelt auf dem Cover hintereinander ist. Auch das passt wirklich sehr gut zum Inhalt des Buches.
Bei den beiden Raben musste ich im Nachhinein erst einmal überlegen, ob sie passen. Es kamen nicht direkt welche vor und generell haben Vögel keine große Rolle gespielt. Dennoch ist es gewissermaßen passen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Idee mit den beiden Raben auf dem Cover.
Der Hintergrund ist nicht ganz so einfach zu erkennen. Es sieht wie ein wichtiger Platz aus, vielleicht auch wie der Vorhof zu etwas wichtigem. Etwas wichtiges, was im Buch gesucht wird.
Insgesamt ist das Cover sehr gut mit dem Inhalt abgestimmt und ist in sich sehr stimmig. Ich finde es auch gut anzusehen und so kann es mich sehr gut überzeugen.

Inhalt:
Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert … (Klappentext, Quelle s.o.)

Eine Idee, die ich in dieser Ausführung noch nie gelesen habe. Es geht um den Autor Tom Schäfer und seinen Romanheld. Hinter seinem Schreibdrang steckt aber mehr, als er sich anfangs vorstellen kann. Langsam und behutsam werden einige Geheimnisse gelüftet, die größten allerdings erst ganz am Ende. Der Titel sagt schon, um wen es hauptsächlich geht, um die Hüter der Worte. Aber was die Hüter genau sind, muss der Leser erst zusammen mit dem Autor herausfinden.
Mich konnte der Inhalt wirklich mitreißen und begeistern. Ich weiß irgendwie nicht so recht, was ich hier noch schreiben soll, da ich das Gefühl habe, gerade bei diesem Buch, schnell ins Spoilern zu geraten.

Charaktere:
Tom Schäfer der Autor, handelt nicht immer ganz überlegt, hat aber eigentlich nur gutes im Sinn. Durch seine gutmütige Art war er mir sehr sympathisch, auch wenn er nicht immer die besten Entscheidungen getroffen hat.
Laryon war in dieser Hinsicht doch deutlich anders. Er kam mir häufig unvernünftiger und teilweise auch sehr empfindlich vor.So ganz nachvollziehen konnte ich sein Handeln nicht immer, weswegen er mir auch weniger sympathisch als Tom war.
Die letzte sehr wichtige Person war Mellie, die Frau mit den vielen Geheimnissen. Sie konnte zwar nicht immer ausdrücken was sie bewegt und war bei bestimmten Themen sehr verschlossen aber man erfährt auch mit der Zeit, dass es seine Gründe hat. Insgesamt war sie sehr sympathisch, auch wenn sie ihre Ecken und Kanten hatte.

Kritik:
Nach den ersten 200 Seiten war ich wirklich begeistert von dem Buch. Doch dann kam es leider zu einem Stimmungsbruch. Am Anfang war noch alles friedlich und harmonisch und das Lesen hat richtig Spaß gemacht. Es gab kleine Streitereien aber nichts besonderes und die Geschichte hat sich konstant weiterentwickelt.
Irgendwie ist die Stimmung dann plötzlich umgeschlagen und alle wichtigen Personen standen im Konflikt zueinander und es gab so einiges an Anfeindungen.
Auch das hat zwar die Geschichte konsequent voran getrieben aber ich persönlich empfand den Teil als nicht mehr in der gleichen Art lesbar, wie den Anfang. Es war, als wenn ein dunkler Vorhang über den Wörtern hing. Diese Einschätzung ist aber auch sehr subjektiv und jeder wird hier wohl anders empfinden.

What else?:
Am Ende findet sich noch eine Art Stammbaum und eine Karte der Welt.
Den Stammbaum konnte man auch sehr leicht beim Lesen ermitteln und war daher meiner Meinung nach eher nettes Beiwerk. Die Karte hingegen war super. Ich mag es, wenn man zu einer Welt noch einmal eine Karte hat, damit man die Ausmaße der Welt, so wie sie sich der Autor vorstellt, besser erfassen kann.
Leider habe ich das erst bemerkt, als ich mit dem Buch durch war, da kann der Autor aber natürlich nichts für.

Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, die Geschichte war mal was anderes und insgesamt auch sehr gut geschrieben. Die Magie der ersten Hälfte hat mir dann in der zweiten Teil leider durch die ganzen Konflikte ein wenig gefehlt, sodass ich das Buch leider ein wenig abwerten muss. Da es aber sonst keine großen Kritikpunkte gab, lautet die Wertung:
4 von 5 Punkte

Diesmal wieder ein wenig kürzer aber ich hoffe, ihr hattet euren Spaß beim lesen ;)
Euer Büchernerd


Freitag, 17. Juli 2015

[Rezension] Cyberstorm - Matthew Mather

Endlich bin ich mal wieder zum Rezi schreiben gekommen und die nächste wird auch nicht all zu lange auf sich warten lassen ;)
Diese ist ein bisschen länger geworden und ich hoffe, ihr werdet von dem ganzen Text nicht erschlagen :D
Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Cyberstorm
Originaltitel: Cyberstorm
Autor: Matthew  Mather
Übersetzer: Norbert Stöbe
Verlag: Heyne
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Das Buch habe ich irgendwann mal in einem Buchladen gesehen. Das Cover sah gar nicht schlecht aus. Zudem hat der Titel mich, bzw. meinen inneren Nerd, sofort angesprochen. Der Klappentext tat dann sein übriges und so wanderte das Buch zuerst auf meine Wunschliste und dann auf meinen SuB

Cover:
Das Cover ist auf den ersten Blick erst einmal ganz nett. Es hat mich angesprochen und das war im ersten Moment am wichtigsten. Bei näherer Betrachtung und bezogen auf den Inhalt, kann das Cover dann leider so überhaupt nicht mehr überzeugen. Wir sehen eine beleuchtete Großstadt. In dem Buch herrscht aber bis auf die ersten und letzten Seiten dauerhaft kein Strom, bzw. wenn dann nur vereinzelt und keine ganzen Gebäude. Weiterhin gibt es einen riesigen Schneesturm, der eine große Bedeutung im Buch hat. Auch von Schnee ist auf dem Cover leider nichts zu erkennen. Das Coverbild stellt also eher das Gegenteil dar, was ich nicht besonders gelungen finde. Das System Failure weist zwar auf den vorhandenen Zustand hin, spielt so in dem Buch aber eher eine Nebenrolle.
Insgesamt kann mich das Cover nach dem Lesen nicht mehr in voller gänze überzeugen.

Inhalt:
Mike Mitchell ist ein ganz gewöhnlicher New Yorker, der wie alle anderen auch mit den Tücken des Großstadtalltags kämpft: Stress im Job und Konflikte in der Familie. Doch all das verliert an Bedeutung, als eines Tages das Worst-Case-Szenario eintritt: Ein Schneesturm legt New York lahm, und dann fällt auch noch das Internet komplett aus. Schon bald begreift Mike, dass hier ein Krieg stattfindet – ein Cyberkrieg …

Puh, was soll ich sagen. Der Klappentext stimmt zwar an sich aber las sich irgendwie doch anders, als das Buch am Ende war. Es laß sich doch sehr stark danach, dass das Internet und der Ausfall eine sehr wichtige Rolle spielt. Es war allerdings relativ schnell klar, dass dem nicht so war.
Es fällt nicht nur das Internet sondern auch der Strom aus. Dies ist der eigentlich wichtige Punkt in der Geschichte. Durch den Stromausfall und den Schneesturm geht es fast ausschließlich um das Überleben in so einer Zeit. Der angesprochene Verdacht besteht zwar, hat aber nicht den Einfluss auf den Protagonisten, den ich nach dem Klappentext erwartet hätte. Seine Gedanken drehen sich eher darum, wer Schuld sein könnte und daraus bilden sich Vorurteile. Der Protagonist hat aber nicht direkt etwas mit damit zu tun und so war der Inhalt insgesamt sehr wenig Cyber und sehr viel (Snow-) Storm.

Charaktere:
Ich sitze gerade hier und weiß wirklich nicht so richtig, was ich schreiben soll. Ich hatte mit dem schreiben dieser Rezi knapp eine Woche gewartet, weil mich das Buch am Ende doch ein bisschen genervt hatte und ich hoffte, nach dieser Zeit wieder ein bisschen neutraler schreiben zu können. Jetzt im Nachhinein kann ich aber gar nicht mehr so viel zu den Charakteren sagen.
Jeder Charakter hatte seine feste Rolle. Das hat zwar im Kontext gut gepasst aber irgendwie war es mir im Nachhinein ein bisschen zu eindimensional, da man über die Personen auch gerne mal nur das Wichtigste erfahren hat.
Komischerweise sind mir zwei Nebencharaktere besser in Erinnerung als die beiden Hauptprotagonisten. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich deren Gedankengänge nicht immer perfekt nachvollziehen konnte oder sie Nebencharaktere eine sehr entscheidende Rolle in manchen Situationen gespielt haben.

Kritik:
Nachdem in den letzten Rezensionen relativ wenig Kritik steckte, wird hier wohl ein bisschen mehr kommen.
Fangen wir mal beim Inhalt an. Ich weiß nicht, ob man es vorher schon heraus lesen konnte , aber ich hatte egtl. was anderes erwartet. Der Inhalt war insgesamt sehr auf das überleben ohne Strom im Winter reduziert. Das Thema an sich kann man ja auch sehr gut ausarbeiten, aber dann soll man das meiner Meinung nach bitte nicht als „Cyberbuch“ verkaufen, wenn das „Cyber“ dabei nur ein Mittel zum Zweck ist.
Zusätzlich kam noch hinzu, dass ich keinen Höhepunkt im Buch finden konnte. Es ist die ganze Zeit vor sich hin geflossen und ich hatte das Gefühl, gleich kommt endlich der große Moment, wo irgendwas extremes, irgendwas spannendes passiert. Leider blieb der Moment aus. Die Story hat sich konstant weiterentwickelt aber das gewisse etwas fehlte leider. Insgesamt kam es mir dadurch eher wie eine Spannungsgerade anstatt einer Spannungskurve vor.
Der restliche Teil der Kritik geht hauptsächlich um das Ende, deswegen: Achtung Spoiler!
Fangen wir mal damit an, wer letztendlich hinter dem Angriff steckte. Wenn in der Realität irgendein System der USA gehackt wird, fällt der Verdacht IMMER zuerst auf entweder Russland, China oder den Iran. Wenn wir in der Realität schon solche Feindbilder haben, warum dann nicht auch im Buch nutzen? Was macht man allerdings als Autor, wenn man sich nicht für ein Feindbild entscheiden kann? Es sind einfach alle schuld! In der Auflösung haben Hackergruppen aus diesen drei Ländern zufällig zur gleichen Zeit einen Angriff gestartet und durch Zufall ist es dann erst zu diesen großen Stromausfällen etc. gekommen. Mir hat das nicht wirklich gefallen. Allein das bedienen der Feindbilder finde ich unschön, aber dann wirklich alle auf einmal? Ich weiß ja nicht. Gerade da zuvor gezeugt wurde, dass Feindbilder egtl. schlecht sind. Das ruiniert gleich wieder eine mögliche gute Botschaft des Buches.
Ein weiteres Thema war der Wiederaufbau. Etwa ein halbes Jahr später ist alles wieder in bester Ordnung und die Häuser sind auch fast schon wieder aufgebaut. Mir persönlich war das alles etwas schnell, besonders wenn ich es mit dem Buch „Blackout“ vergleiche. Dort war es (wenn ich es richtig in Erinnerung habe) nach einem halben Jahr noch lange nicht wieder so wie es vorher war. Mir erscheint dies auch deutlich logischer, da in der heutigen Zeit ein ein- bis zweiwöchiger Stromausfall wirklich verheerende Folgen haben müsste. Unsere Welt funktioniert leider nicht so wie ein Computer den man ausschalten kann und der dann nur relativ kurz zum wieder hochfahren brauch. Besonders wenn man bedenkt, dass nach Beschreibung des Buchs allein ein Manhattan ganze Häuserblocks abgebrannt und viele Leitungen geplatzt waren. Vielleicht mag es sogar so klappen, aber ich halte die „Blackoutversion“ doch für deutlich realistischer.
Auch zum Pro- und Epilog muss ich noch einmal etwas loswerden. Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, hätte der Autor diese weggelassen. Der Epilog ist eins zu eins aus dem späteren Geschehen an den Anfang des Buches gesetzt worden. Dies mag manchmal sinnig sein, wenn die Szene etwas besonderes in der späteren Handlung ist oder dem Leser direkt etwas zum Anfang mitgibt. Leider war das bei diesem Prolog nicht der Fall. Während des Lesens versteht man noch nicht zu 100 Prozent, was da vor sich geht, kann es sich allerdings schon denken. In dieser Szene steckt kein Schlüsselereignis noch wäre sie sonst irgendwie besonders wichtig. Es ist eher eine „Alltagshandlung“ zu dem Zeitpunkt der Story. Deshalb wäre es meiner Meinung nach ohne Prolog besser gewesen, da man dann keine unnötige Dopplung gehabt hätte. Bei dem Epilog liegt das Problem dann an einer anderen Stelle. Ich hatte das Gefühl, der Autor wollte noch einmal seine ganze Fantasie rauslassen und ein Thema aufgreifen, auf welches er selber auch richtig Lust hätte. An sich kann das Thema auch sehr interessant sein, aber irgendwie standen seine Zukunftsvisionen dann doch im krassen Unterschied zu dem Überlebenskampf im Winter. Durch diesen starken Kontrast fühlte sich der Epilog für mich unnatürlich an und hat stark an Wirkung verloren.

What else?:
Nichts besonderes, also bleibt das Feld wohl leer.
Wobei... ich war schon erstaunt, wie lang die Kritik ausformuliert war. So viel an Kritik habe ich bis jetzt noch nie geschrieben.

Fazit:
Wirklich überragend war das Buch jetzt nicht. Wer sich durch meine ganze Kritik gelesen hat, wird wahrscheinlich auch verstehen, warum dieses Buch von mir keine gute Wertung bekommen kann. Es war nicht absolut daneben, weil es sich immerhin noch flüssig lesen lies. Deshalb kriegt es mehr als einen Punkt aber auch nur schwerlich mehr.
Wenn man nicht die Erwartung hat viel „Cyber“ in dem Buch zu finden und man ein Überlebensbuch erwartet kann es sein, dass es einem besser gefällt. Da ein Teil der Bewertung wohl auch durch meine Erwartung verursacht wurde, bekommt die Bewertung eine leichte Tendenz nach oben, damit dies ein bisschen ausgeglichen wird. Insgesamt landet diese Buch also bei:
2 von 5 Punkte mit leichter Tendenz nach oben

Ich hoffe mal, ich habe euch mit meiner ganzen Kritik nicht erschlagen ;)

Euer Büchernerd

Sonntag, 5. Juli 2015

[Tag] Reader Problems

Um die guten Vorsätze, diesen Monat wieder mehr zu bloggen gleich mal in die Tat umzusetzen, habe ich mir endlich mal den letzten ausstehen Tag vorgenommen.
Getagt wurde ich von der lieben Dana. Danke :)

Hier also die Fragen:

1.) Du hast 20.000 Bücher auf deinem SUB. Wie um alles in der Welt entscheidest du dich, was du als nächstes liest?
Wie habe ich das denn geschafft? Und wie lager ich die ganzen Bücher? Nicht, dass ich erschlagen werden, wenn ich ein bestimmtes Buch aus dem Stapel ziehe :D
Ich denke ich würde einfach mal die Bücher angucken und das, auf welches ich in dem Moment am meisten Lust habe, auswählen.

2.) Du bist halb durch ein Buch durch und es kann dich einfach nicht begeistern. Brichst du ab, oder bist du entschlossen, das Buch zu beenden?
Bis jetzt habe ich die Bücher immer beendet, weil ich einfach die Hoffnung hatte, das Buch könnte ja noch gut werden. Meistens wird die Hoffnung dann aber nicht erfüllt ^^ 

3.) Das Ende des Jahres naht, und du bist soooo dicht dran, die Anzahl der Bücher, die du dir für das Jahr vorgenommen hast, zu schaffen, und doch so weit entfernt ... Versuchst du aufzuholen und wenn ja, wie?
Da ich mir normalerweise keine Jahresziele setzte, gehe ich da relativ entspannt ran. Letztes Jahr hatte ich allerdings noch zwei Weihnachtsbücher auf dem SuB, die ich dann doch gerne das Jahr beenden wollte und habe dann, um es zu schaffen, am 31. fast den ganzen Tag gelesen und hatte es dann gegen neun oder zehn dann doch noch knapp geschafft :D

4.) Die Titelbilder einer Reihe, die du liebst, PASSEN. EINFACH. NICHT. ZUSAMMEN! Wie gehst du damit um?
Wirklich schön ist das natürlich nicht, aber gerade bei Reihen ist mir der Buchrücken meist wichtiger, da man den häufiger im Regal sieht. Meistens finde ich mich damit einfach ab. Bis jetzt habe ich aber auch noch keine Möglichkeit gefunden, daran groß was zu ändern :D

5.) Jeder - aber auch absolut JEDER! - liiiiieeeebt ein Buch, das du wirklich, wirklich nicht magst. Bei wem heulst du dich aus, wer versteht deine Gefühle?
Puuh, unterschiedlich. Meistens bei Freunden, die dann das Pech haben, das ertragen zu müssen. Indirekt natürlich auch bei euch, wenn ich meine Rezensionen hier schreibe. ^^

6.) Du liest ein Buch und plötzlich schießen dir die Tränen in die Augen - in der Öffentlichkeit. Wie gehst du damit um?
Das passiert mir zum Glück nur ganz, ganz selten. Aber wenn es dann doch mal passieren sollte, ist es halt so. IWenn es ein Buch schafft, mich so mitzunehmen, ist es mir dann auch meist relativ egal, was rund um mich geschieht, was andere in dem Moment denken :)

7.) Die Fortsetzung eines Buches, das du geliebt hast, ist gerade erschienen - aber du hast eine ganze Menge der Handlung des Vorgängers schlicht vergessen. Was jetzt? Liest du den letzten Band einfach nochmal? Suchst du eine Zusammenfassung der Handlung im Internet? Sparst dir die Fortsetzung?! Heulst frustriert???!!!
Ich hatte genau diesen Fall erst letztens (Fortsetzung nach 7 Jahren). Ich habe einfach mal begonnen zu lesen und die Hauptcharaktere hatte ich ganz schnell wieder auf der Reihe. Die Nebencharaktere waren am Anfang etwas schwieriger, aber auch da kam ich gut wieder rein. Kann gut sein, dass es auch zum Teil am Autor liegt. Falls es gar nicht gegangen wäre, hatte ich wohl eine Zusammenfassung überflogen. ^^

8.) Du willst deine Bücher nicht verleihen. Niemandem. NIEMANDEM. Wie lehnst du höflich ab, wenn jemand dich darum bittet?
Ich würde in dem Fall einfach freundlich sagen, wie es ist und warum es so ist. Entweder die andere Person versteht es dann oder ich kann auch nicht viel mehr machen. Das ist dann halt so :D

9.) Leseflaute! Du hast im letzten Monat 5 Bücher angefangen und direkt wieder aufgegeben. Wie überwindest du diesen furchtbaren Zustand?
Meistens habe ich dann ein buch im Regal/besorge mir eins, welches ich unbedingt lesen möchte und sage mir, ich beginne es erst, wenn ich mein aktuelles beendet habe (bin kein Parallelleser). Dadurch steigt dann die Motivation, das aktuelle zu beenden und wenn es dann beendet ist, erwartet einen ein super Buch, sodass ich dann gleich weiterlese :)

10.) Es gibt diesen Monat, soo, soooo viele Neuerscheinungen, die du unbedingt lesen willst - wie viele davon kaufst du tatsächlich?
Da ich momentan gerne meinen SuB verkleiner möchte und dadurch in letzter Zeit nicht häufig neue Bücher gekauft habe, würde ich sagen max. 2. Der Rest landet dann auf meiner Wunschliste und wird dann bei Bedarf besorgt.

11.) Tja, nun hast du sie gekauft, und du konntest es ja kaum erwarten, sie zu lesen - wie lange sitzen sie jetzt auf deinem Regal rum, bis du sie wirklich liest?
Ich würde mal so sagen, irgendwas zwischen beenden des aktuellen Buches und 6 Wochen. Es kommt halt auch immer ein bisschen darauf an, auf welches Buch ich gerade am meisten Lust habe und wie schnell ich dann mit den Büchern vorankomme :D

Das war es auch schon mit den Fragen. Bleibt mir nicht mehr viel übrig, als euch noch einen schönen Rest-Sonntag zu wünschen. Genießt das Wetter! ;)
Euer Büchernerd

Mittwoch, 1. Juli 2015

[Newsletter]Die dunklen Wochen sind vorbei!

Ich habe meine Klausuren geschafft :) Ab sofort dürft ihr dann auch wieder ein bisschen mehr von mir lesen :D

Rückblick:

Wie ich befürchtet hatte, bin ich leider so gar nicht zum bloggen gekommen. Fast 3 Wochen, in denen ich nicht groß auf meinen Blog geguckt hatte und nicht eine einzige Seite gelesen haben. Ganz dunkle Wochen...
Ich hätte nie erwartet, dass ich diesen Monat überhaupt ein Buch beende aber irgendwie war mein Drang zu lesen nach den Klausuren so groß, dass ich dann doch noch ein Buch geschafft habe :)
Auch habe ich von der Kieler Woche durch die ganzen Klausuren leider nur das letzte Wochenende erleben dürfen, irgendwie schade.
Ich bin wirklich froh, dass ich es wieder für einige Zeit hinter mir habe, da es echt hart war, auch wenn die eine oder andere Person mich immer wieder positiv ablenken konnte ;)

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 0
Beendete Bücher: 1
Veröffentlichte Rezensionen: 0
SuB letzter Monat: 32
SuB heute: 31

Vorschau:

Ein Tag steht leider immer noch aus, der wird aber unverzüglich nachgeholt. Zusätzlich ist schon die nächste Rezension geplant und der Rest kommt dann nach Lust und Laune, wobei meine Motivation zu lesen und schreiben durch das gute Wetter und den nicht mehr existenten Klausurendruck deutlich gestiegen ist :)
Jetzt arbeite ich erstmal zwei Wochen und dann habe ich erstmal fast zwei Wochen Urlaub und somit noch ein bisschen mehr Zeit zum lesen. Mein Sub, der mittlerweile fast mal ne zwei vorne stehen hatte, wird durch meinen Geburtstag diesen Monat wohl erstmal wieder größer werden. Aber vielleicht kann ich es ja durch die extra Freizeit ein bisschen ausgleichen :D

Lasst den Sommer beginnen!
Euer Büchernerd