Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachtspost

Nun ist es schon wieder so weit und überall weihnachtet es.
Ich war am überlegen, was ich hier groß schreibe, aber ich denke,
diese schönen Tage und Momente sollte man nicht durch all zu viele Worte stören.
Deshalb fasse ich mich kurz und wünsche euch auf diesem Wege allen ein hoffentlich schönes und erholsames Fest sowie ein paar entspannte Tage.
Euer Büchernerd

Montag, 14. Dezember 2015

[Rezension] Basaltblitz, Geburt eines Helden - Markus Tillmanns

Heute gibt es eine Rezension, bei dem mir das Buch netterweise vom Autor direkt zur Verfügung gestellt wurde. Vorab schon einmal vielen Dank an Markus Tillmanns dafür! Viel Spaß!

Allgemeines:
Autor: Markus Tillmanns
Titel: Basaltblitz - Geburt eines Helden
Illustratorin (des Covers): Indra Renovstyawan
Verlag: Selfpublished
Cover und Klappentext durch den Autor zur Verfügung gestellt

Einleitung:
Vor einigen Wochen erreichte mich eine Mail, ob ich nicht Lust hätte, ein Buch zu rezensieren. Das erste was mir auffiel war, dass es sich um ein E-Book handelte. Da ich sonst ein E-Book Verweigerer bin, dachte ich darüber nach, das Angebot abzulehnen, las mir aber dann doch erst mal den beigefügten Klappentext und die Leseprobe durch. Diese konnte mich dann doch überzeugen, es mal mit einem E-Book zu versuchen und so machte ich mich dann an das Buch.

Cover:

Das Cover ist irgendwie genau das, was ich von einem typischen Superheldenbuch erwarten würde. Der Held ist nahezu exakt so, wie er im Buch beschrieben ist. Die Farben sind stimmig und erwecken bei mir Lust auf mehr. Würde ich auch mal E-Books „stöbern“, würde es mir wohl auffallen.
Kurz: Mir gefällt es

Inhalt:
Was würdest du tun, wenn du über Nacht zum Superhelden wirst?
Der schüchterne Nick verwandelt sich, nachdem er versehentlich einen Kometen gegessen hat, in einen Superhelden.
Nick ist begeistert!
Doch schon bald muss er feststellen: Wo ein Superheld ist, da sind die Superschurken nicht weit. Und dann ist da noch dieser merkwürdige Durst nach Blut, der nach jeder Heldentat größer wird …
Basaltblitz!

Hochspannung & Rätsel zwischen Schulklo und NASA

Das war der Hammer!
Er konnte fliegen. Er musste es draußen ausprobieren. Richtig fliegen. Zwischen Wolken dahinjagen. Pirouetten vor der Sonne drehen!
Und dann was?
Als Erstes würde ihn Frau Knesebeck von gegenüber sehen. Sie liefe sofort zu seiner Mutter. »Frau Nieländer, ihr Junge fliegt im Kostüm. Beeindruckend, sehr beeindruckend. Mein Edgar spricht übrigens fließend Spanisch.«
Wenn es heute die Knesebeck wusste, wusste es morgen die ganze Welt.

Auszug Basaltblitz – Geburt eines Helden

Nick der „Loser“ wird durch unerwartete Ereignisse zum Held. Im ersten Moment klingt es doch sehr nach Klischee. Als ich dann aber überlegte, wer von den aktuell bekannten Superhelden anfangs ein Loser war, wollte mir keiner so recht einfallen. Also irgendwie doch nicht mehr ganz so klischeehaft, wie es mir im ersten Moment vorkam. Die Begründung, wie er zum Superheld wurde, war eine nette Idee, die zudem auch sehr gut umgesetzt wurde.
Das Buch ließ sich (trotz meines Vorbehaltes gegen E-Books) sehr flüssig lesen und es war angenehm kurzweilig. Verstärkend kam hinzu, dass immer mal wieder der Humor des Autors an Tageslicht kam und mich stets zum schmunzeln bringen konnte
Zum Teil las es sich auch wie ein aufgeschriebener Comic, allerdings im positiven Sinn.
Das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger und ich wollte dann doch ganz gerne wissen, wie es weiter geht.

Charaktere:
Nick steht natürlich im Mittelpunkt und man erfährt folglich auch so einiges über ihn. Die restlichen Charaktere sieht man entweder aus seiner oder aus neutraler Sicht, sodass man nicht weiß, was in ihnen vorgeht. Gerade wenn man z.B. nicht weiß, wer der Bösewicht ist und Nick genau so grübelt wie man selbst, würde man gerne das Wissen des Autors haben. Auf der einen Seite, hätte ich zu dem einen oder anderen Charakter gerne noch mehr erfahren, aber aufgrund des Umfangs (ca. 110 Seiten) und der Sichtweise war dies wohl nicht möglich. Vielleicht erfahre ich ja in den Fortsetzungen mehr.

Kritik:
Wirklich große Kritikpunkte konnte ich nicht finden.
Ein, zwei mal musste ich allerdings eine Seite doppelt lesen, da mir nicht ganz klar war, was da genau passierte. Lag in dem Moment vielleicht auch eher daran, dass ich ein bisschen müde und nicht zu 100% aufmerksam war. Diese Stellen kamen auch nicht oft und fast nur am Anfang vor, ich wollte es aber auch nicht unerwähnt lassen.

What else?:
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, war ich dann doch gespannt, was das Buch kosten soll. Das es mit 100 Seiten Umfang vielleicht ein bisschen günstiger als ein Durchschnittsbuch ist, hatte ich schon vermutet. Von dem Preis von 0,99€ pro Band (3 bis jetzt erschienen) war ich dann doch sehr positiv überrascht. Ob dies vielleicht normal bei E-Books ist, kann ich Aufgrund mangelnder Erfahrung natürlich nicht beurteilen, ändert aber nichts daran, dass ich schon 2-3 Euro mehr erwartet hätte.

Fazit:
Trotz meines Vorbehaltes gegen E-Books konnte mich das Buch relativ schnell für sich begeistern.
Bei der Bewertung war ich mir nicht ganz sicher. Zum einen war das Buch super und konnte mich begeistern, dennoch habe ich das Gefühl, dass sich noch ein bisschen Potenzial versteckt hält und ich mir für die Bewertung der nächsten Teile noch ein kleines bisschen Luft nach oben lassen sollte. Zudem ist der Umfang mit ca. 110 Seiten deutlich geringer als bei meiner üblichen Lektüre, was den Vergleich und somit die Einordnung in meine typische Skala nicht gerade einfacher macht.
Dennoch ist es ein absolut gutes Buch und für den Preis kann ich jedem, der auch nur halbwegs was mit Superhelden anfangen kann, empfehlen, dem Buch eine Chance zu geben. Wenn ich mich richtig informiert habe, könnt ihr den ersten Band sogar umsonst bekommen, wenn ihr den Newsletter des Autors auf seiner Seite abonniert. Ich jedenfalls freue mich schon, wenn ich in Ruhe zwischen den Tagen die weiteren Teile lesen werde.
Aus den genannten Gründen habe ich mich am Ende dann für folgende Bewertung entschieden:
5 von 5 Punkten mit einem kleinen Minus

Wie steht Ihr egtl. zu E-Books?
Euer Büchernerd




Sonntag, 6. Dezember 2015

[Rezension] Exkarnation, Seelensterben - Markus Heitz

Es wird mal wieder Zeit für eine Rezension ^^ Da ich in letzter Zeit wenig zum bloggen gekommen war, liegt diese Rezi wirklich schon fast zwei Monate bei mir rum, deswegen wurde es mal so langsam Zeit. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Exkarnation - Seelensterben
Autor: Markus Heitz
Verlag: Knaur HC
Quelle (gilt ebenso für Klappentext und Cover)

Einleitung:
Den ersten Teil hatte ich bereits verschlungen und mit 5 Punkten bewertet. Als ich die Fortsetzung dann im Regal sah, musste ich nicht lange überlegen und nahm es sofort mit, bevor ich es dann kurze Zeit später auch las.

Cover:
9783426505939
Ich muss sagen, dass ich vom Cover wirklich begeistert war.
Der Stil des alten Covers wurde beibehalten, allerdings ein ganz anderes Motiv genutzt. Somit sind beide Cover einzigartig und dennoch ist die Reihenbeziehung sehr gut erkennbar. So soll es sein!
Der Ring passt sehr gut zu dem Buch, da er dort auch öfters vorkommt und eine nicht gerade unwichtige Rolle spielt, auch wenn er selten direkt erwähnt oder genutzt wird. Das Symbol erkennt man nach dem lesen des ersten Teils sofort. Es wird zwar im zweiten Teil nicht mehr erwähnt, allerdings ist dies in diesem Sinne auch nicht entscheidend.
Wenn man das Cover in der Hand hält, glitzert der Staub auch, was dem Cover irgendwie noch was besonderes verleiht.

Inhalt:
Eine Seelenwanderin auf der Jagd nach einem skrupellosen Entführer. Eine uralte Vampirin auf einer Rettungsmission, die sie an Orte führt, von denen es kaum ein Entkommen gibt. Ein Mann ohne Gedächtnis, der versucht, die Schuldigen zu finden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich ihre Wege kreuzen …
(Klappentext)

Markus Heitz hat hier mal wieder eine astreine Forstsetzung abgeliefert. Der erste Teil wurde sehr gut weitergeführt, neue (teils schon aus anderen Büchern bekannte) Charaktere sind hinzu gekommen und die Story wurde entsprechend fortgesetzt.
Es hatte ein bisschen was vom Treffen der größten Buchcharaktere aus seiner der Feder des Autors (dazu später mehr) und alles hat sich mal wieder auf seine Weise zusammengefügt. Das Ende ist relativ offen, neue Bücher deuten sich schon an und dennoch wirkt es auf seine Weise geschlossen und fühlte sich für mich auch sehr befriedigend an. Falls ihr mehr zum Inhalt wissen wollt, rate ich euch, noch mal in die Rezi vom ersten teil zu gucken, da ich hier sonst spoilern müsste, was ich gerne vermeiden möchte.

Charaktere:
Fangen wir mal mit den Hauptcharakteren an.
Es gab Sia die Vampirin, welche ein klares Ziel hat, auch wenn die Wege dahin teilweise verschlungen sind.
Hinzu kommen noch Ares Löwenstein und Konstantin Korff, fast schon normale Leute, die sich dennoch nicht verstecken brauchen und sich gerne mal ins Getümmel werfen.
Fehlen darf natürlich auch nicht die Seelenwanderin Lene von Bechstein, die wie zu erwarten eine tragende Rolle übernimmt und sich auch in diesem Buch konstant weiterentwickelt.
Natürlich dürfen auch weitere Seelenwanderer, wie z.B. Dubois, nicht fehlen, auch wenn sie keine so gravierende Rolle wie die anderen einnehmen.
Insgesamt waren die Charaktere allesamt gut designed und Ihre Entwicklung wurde logisch fortgesetzt, auch wenn es wie bei Sia teilweise über Umwege war.

Kritik:
Wirklich große Kritikpunkte gibt es nicht, lediglich ein kleiner Logikfehler gibt es, welcher allerdings nicht kritisch ist, da er nicht direkt mit der Haupthandlung zu tun hat.
Der Organisation, die sich unter anderem mit dem Fangen von Monstern beschäftigt, ist ein besonderes Exemplar entwischt. Es wird versucht, es wieder einzufangen und da es im Meer entwischt ist, werden an den nahen Stränden Patroullien abgestellt, die sich um das Wesen kümmern sollen, falls es wieder auftaucht. Laut Buch sind zu dazu mit Flammenwerfern ausgerüstet.
Ab und zu sind nach Kapiteln Forschungsnotizen von der Organisation zu finden. In der Notiz zu der Art dieses Wesen gibt es den Unterpunkt zerstören/töten.
Dort steht dann allerdings, dass auf gar keinen Fall Flammenwerfer genutzt werden dürfen, da es sich sonst in eine lebende Fackel verwandelt und sehr gefährlich ist.

What else?:
Dieses Buch führt mal alle Handlungsstränge, die „in der realen Welt“ spielen zusammen. Anders ausgedrückt heißt das, dass man in diesem Buch die bekanntesten Personen aus der Ritus/Sanctum (Werwölfe) Reihe, der Kinder des Judas (Vampire) Reihe, der Einzelbände Oneiros (Todesschläfer), Blutportale (Wesen aus einer anderen Dimension) sowie Todesblick (mal ohne irgendwas besonderes) wieder trifft. Wie das jetzt alles auch noch mit Seelenwanderern zusammen passen soll, ohne abgedreht zu wirken oder zu „unrealistisch“? Das schafft wohl nur der Meister der Fantastik. Auf seine Art wirkt der die Welt sehr realistisch und überhaupt nicht abgedreht, auch wenn all diese Wesen sich dort herum treiben. Markus Heitz wollte mit diesem Buch alles unter einen Hut bekommen, um für neue Bücher wieder so einiges an Stoff zu haben. Dies ist ihm eindeutig gelungen.
Zudem wurden in diesem Buch noch zusätzliche Wesen angedeutet. Damit der Leser weiß, was da vor sich geht, hat er am Ende des Buch noch eine Kurzgeschichte (von ihm selbst geschrieben) hinzugefügt, die aus einer Kurzgeschichtensammlung mehrerer Autoren stammt, welche bereits erhältlich ist/war. Die Geschichte ist (wie zu erwarten) sehr gut. Allerdings scheint sie nicht zum Kanon der Bücher zu zählen. Es gibt einen relativ eindeutigen Hinweis, dass die Handlung vor diesem Buch stattfinden müsste, allerdings passt dann das Verhalten einer Person nicht so ganz. Von daher eine nette Ergänzung und mal gucken, wie es weiter geht.

Fazit:
Insgesamt konnte mich das neueste Buch von Markus Heitz mal wieder begeistern.
Über den kleinen Logikfehler sehe ich gerne hinweg, da er für die Haupthandlung unwichtig war und somit keinen großen Einfluss hatte.
Es ist also mal wieder ein Buch, wie es nur der Meister der Fantastik schreiben kann. Somit hat es sich folgende Wertung eindeutig verdient:
5 von 5 Punkte

Noch einen schönen Restsonntag/-nikolaustag.

Euer Büchernerd

Dienstag, 1. Dezember 2015

[Newsletter] Die Welt wird ruhiger, ich aktiver

Rückblick:

Es war ruhig, sehr ruhig hier. Sogar noch ruhiger als ich befürchtet hatte. Zum größten Teil lag es an den Klausuren, die ich letzten Monat zu schreiben hatte. Immerhin konnte ich nebenbei noch zwei Bücher beenden, was ich nicht erwartet hätte.
Da ich auch im privaten meine Zeit hauptsächlich meine Zeit für das Lernen aufgewendet habe, gab es letzten Monat nichts wirklich spannendes, was ich noch einmal extra hervorheben könnte.

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 0
Beendete Bücher: 2
Veröffentlichte Rezensionen: 0
SuB letzter Monat: 32
SuB heute: 31

Vorschau:

Der Dezember kommt, Weihnachten naht und somit auch Weihnachtsfeiern. Dafür wird wohl diesen Monat so einiges an Zeit draufgehen aber ich habe das gute Gefühl, dass trotzdem noch so einige Zeit zum bloggen übrig bleibt :)
Auch mein Urlaub rund um Weihnachten wird dem wohl noch ein bisschen Aufschwung geben und so hoffe ich, dass ab diesem Monat hier wieder mehr los sein wird und es ansonsten aber eine schöne und geruhsame Zeit wird.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit :)
Euer Büchernerd


Sonntag, 29. November 2015

[Tag] Liebster Award


Lang, lang ist es her, dass hier mal was neues kam. Digitale Spinnenweben begrüßen jeden, der sich zufällig hierher verirrt. Na gut, ganz so schlimm ist es doch nicht ^^

Da ich jetzt endlich wieder ein bisschen mehr Zeit habe, wird als erstes ein längst überfälliger Tag/Award nachgeholt. Vielen Dank noch einmal für die Nominierung :)





Da wahrscheinlich fast jeder den Award kennt, werde ich schnell zu den Fragen übergehen:

1. „Das perfekte Dinner“ – Du und vier fiktionale Figuren: Wer sind die Vier, mit denen du gerne eine Woche lang zu Abend essen würdest? 
Ach, solche Fragen sind nie wirklich leicht. Ich tue mich ja auch immer ein bisschen schwer, mich bei sowas zu entscheiden, werde es aber mal versuchen:
1) Tungdil Godhand (Die Zwerge - Markus Heitz), weil er der Protagonist des Buches war, was mich zu den Fantasybüchern und generell dicken Wälzern geführt hat.
2)Elena Anborn (Die Brücke der Gezeiten - David Hair), weil ihr Charakter einfach sehr beeindruckend ist.
3) Elias Meerbaum (Phoenix - Jan Aalbach), weil es mit seiner Hilfe jeden Tag ein phantastisches Essen geben würde
4)Odin (Kill Decision - Daniel Suarez), weil er von seinem Konzept her einer der genialsten Charaktere ist, von dem ich je gelesen habe.

2. Bald ist Halloween. Spielt das für dich eine Rolle oder lebst du in einem komplett halloweenfreien Umfeld?
Irgendwie merkt man, dass der Tag doch schon ein paar Tage bei mir rumlag :D
Wirklich Halloweenaffin ist mein Umfeld nicht und so verbrachte ich den Abend damit, dass Rugby Weltmeisterschafts Finale zu gucken.

3. Du gewinnst 30 Mio. €uro im Lotto: Was würdest du auf jeden Fall und als Allererstes kaufen?
Ist die Frage ernst gemeint? Bücher natürlich :P
Um ganz ehrlich zu sein, ich wüsste nicht, was ich mir sofort kaufen wollen würde und so stehen die Chancen gar nicht schlecht, das der allererste Kauf danach wirklich ein Buch sein würde ^^

4. November = NaNoWriMo: Auch für dich?
Ich habe schon mal drüber nachgedacht. Wenn man allerdings im November Klausurenphase hat und den halben Monat mit lernen verbringt, bleibt leider nicht mehr all zu viel Zeit zum schreiben...

5. „Das ist Kult!“ <- worüber könntest du reden, wenn du das sagst?
So ganz spontan würden mir dazu irgendwelche klassischen Videospiele einfallen. Da kommt wohl mal wieder der kleine Nerd in mir durch

6. Warum heisst dein Blog wie er eben heisst?
Am Anfang stand die Überlegung, wie ich meine persönlichkeit zu einem kleinen Teil im Namen wiederspiegeln kann. Ich liebe Bücher, bin gerne mal ein kleiner (ab und zu auch ein großer) Nerd und zusammen ergibt sich auch noch einmal eine leicht andere Bedeutung. Schien mir passend und so wurde der Name gewählt

7. Bist du eher Stadtmensch oder doch mehr Landei?
Ich bin so als irgendwas genau dazwischen aufgewachsen, nicht komplett Land aber auch nicht direkt Stadt. Die Kombination fand ich persönlich sehr schön, wobei ich aktuell nichts gegen größere Städte habe und könnte mir gut vorstellen, in Zukunft ne ganze Zeit lang in größeren Städten zu leben.

8. Der schönste/beeindruckendste/inspirierendste… Ort, an dem du bisher je gewesen bist? 
Mir fallen ein paar ein, allerdings würde ich es sehr schwer finden, einen Ort besonders hervorzuheben. Auch kommt dazu, dass Inspiration in verschiedenen Bereichen auftritt und so die Vergleichbarkeit auch noch stark leidet. Vielleicht werde ich ja aber in Zukunft noch "den Einen" finden.

9. Jemand Fremdes soll dich kurz lediglich aufgrund des momentanen Inhalts deines Kühlschranks beschreiben: Wie würde er dich aufgrund dessen, was drin ist, wahrscheinlich einschätzen? 
Relativ normal? So vom Gefühl her befindet sich nichts besonderes in meinem Kühlschrank, eher so die ganzen Standards ^^

10. Was sollte unbedingt und möglichst bald mal erfunden werden? 
Persönlich würde ich Nexus 5 aus dem Buch "Nexus" sehr interessant finden. Eine Art Droge zur "Verbindung" von Gehirnen. Aktuelle Forschung befindet sich auf einem guten weg (auch wenn es noch so einige Zeit dauern wird) und sie könnte eventuell zu mehr Frieden beitragen, auch wenn ein Missbrauch, so wie er im Buch thematisiert wird leider sehr wahrscheinlich scheint :/

11. Was war das schrecklichste Buch, welches du je gelesen hast, und warum fandest du es eigentlich so schrecklich? (Waren die Figuren so dämlich, war ein Thriller so blutrünstig dargestellt, war es ein auf unfassbaren Tatsachen beruhendes Sachbuch…?
Schrecklich klingt irgendwie ganz schön heftig. Das Buch, was mir am schlechtesten in Erinnerung ist, ist "Numbers". Ich bin zum einen so überhaupt nicht mit der Protagonistin warm geworden, zum anderen hatte ich nach dem Klappentext eine ganz andere Handlung erwartet.

Das waren dann auch schon die typischen Fragen. Nominieren werde ich mal keinen, weil ich momentan so überhaupt keine Übersicht habe, wer den Award schon mal bekommen hat und wer nicht.
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende
Euer Büchernerd

Sonntag, 1. November 2015

[Newsletter] Ist schon wieder ein Monat rum?

Rückblick:

Eigentlich hatte ich heute geplant, endlich den letzten Tag abzuarbeiten, bis mir dann auffiel, welchen Tag wir heute haben. So kam es dann zu einer spontanen Planänderung.
Wirklich viel los war letzten Monat bei mir nicht. Ich bin weder so richtig zum bloggen noch zum lesen gekommen,  Aber dafür war Amsterdam wirklich schön :)
Den Großteil der restlichen Zeit habe ich wohl in der Wak verbracht.

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 0
Beendete Bücher: 1
Veröffentlichte Rezensionen: 1
SuB letzter Monat: 33
SuB heute: 32

Vorschau:

Ich hoffe, dass ich als nächstes den ausstehenden Tag schaffe und dann könnte es wieder ein bis zwei Wochen ein bisschen ruhiger sein, da ich in zwei Wochen schon wieder Klausuren schreiben darf.
Danach geht es dann aber hoffentlich mit neu gewonnener Kraft weiter ;)

Heute mal in super Kurzform. Ich hoffe, euer letzter Monat war lesetechnisch erfolgreicher :D
Euer Büchernerd


Sonntag, 25. Oktober 2015

[Tag] Books until the End

Da in den letzten beiden Wochen bei mir akute Unlust vorgeherrscht hat, konnte ich mich heute dann doch endlich mal überwinden, wieder was zu schreiben. Da es eher was leichteres sein sollte,
werde ich mich heute einem Tag widmen, zu dem ich von der lieben Dana nominiert wurde :)

Es geht hierbei um folgendes Szenario:
Ein Asteroid schlägt auf die Erde ein. Da er mitten im Atlantischen Ozean landet, löst er riesige Flutwellen aus, die alles bis auf ein paar Gebirgsketten überfluten. Die Regierung hat vorsorglich Bunker gebaut. Du und deine Lieben werden ausgelost, einen dieser Bunker zu beziehen. Da ihr einen besonders kühlen Kopf in der Vorbereitungszeit bewahrt, ernennt man euch zum Kommandanten eurer Bunkerkolonie und ihr dürft einige wichtige Entscheidungen treffen.

Der Einzug
1.) Welche 10 Bücher/ Buchreihen nimmst du mit in den Bunker, um sie für die Nachwelt zu sichern? (Anmerkung: Wichtige literarische Werke hat die Regierung schon in Sicherheit gebracht, es geht vornehmlich um Unterhaltungsliteratur.)
Das ist ja fast schon ne versteckte Lieblingsfrage, aber immerhin gelten auch Reihen ^^ Meine Wahl würde wohl auf folgende Bücher(-reihen) fallen:
1) Die Zwerge (Reihe) von Markus Heitz
2) Die Brücke der Gezeiten (Reihe) von David Hair
3)Phoenix/Abyssos von Jan Aalbach
4)Daemon/Darknet von Daniel Suarez
5) Ready Player One von Ernest Cline
6)Nexus/Crux Ramez Naam
7) Der Regler (Reihe) von Max Landorff
8)Gott bewahre von John Niven
9)Das neue Buch Genesis von Bernard Beckett
10) Götterdämmerung von Sven Böttcher


2.) Du darfst 5 Buchcharaktere aussuchen, die mit dir in den Bunker ziehen, wen nimmst du mit und wieso?
1)Elena aus der "Brücke der Gezeiten"-Reihe, da sie sehr stark ist, mit Magie umgehen kann und im Kern einen guten Charakter hat.
2)Lene von Bechstein aus der "Exkarnation"-Reihe, da sie als Seelenwanderin so die eine oder andere nützliche Fähigkeit zur Verteidigung hat.
3) Tungdil Goldhand aus der "Die Zwerge"-Reihe, falls es mal eng im Bunker werden sllte, kann er sie zur Not bestimmt unterirdisch erweitern. Außerdem mag ich seinen Charakter.
4) Odin aus "Kill Decision" aus dem einfachen Grund, dass ich ihn zu gerne einfach mal treffen würde. Außerdem könnte seine Raben die Lage außerhalb sondieren, falls es nötig werden sollte.
5)Huang Xi aus "Phoenix", zum warum, sollte das Buch gelesen werden :P

3.) Welcher Buchcharakter würde unter keinen Umständen einen Platz in deinem Bunker bekommen? (Kann auch ein Bösewicht sein.)
Uii, da wurden mir jetzt so einige einfallen. So ziemlich die meisten Bösewichte aus meinen gelesenen Büchern, weswegen ich mich hier so absolut nicht für einen einzigen Entscheiden kann.

Das Überleben im Bunker

4.) Wehmütig denkst du an deine ungelesenen Bücher, die du zurückgelassen hast. Um welche 3 Bücher deines SuBs tut es dir am meisten leid, dass du sie noch nicht gelesen hast?
Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee Ich hatte die Reihe ja schon gerettet, Glück gehabt :D
1)Die Seiten der Welt von Kai Meyer
2)Starters von Lissa Price
3) Alle anderen Bücher, da ich hier nur noch sehr schwer abstufen kann ^^

5.) Nach einigen Wochen ist die Stimmung im Bunker gedrückt, welches Buch würde dich nun wieder aufmuntern?
Götterdämmerung oder Gott bewahre, denn genau aus diesem Grund habe ich die beiden Bücher mitgenommen :D

6.) Die Ofenanzünder gehen euch aus, welche drei Bücher aus deinem Regal könntest du am ehesten um ein paar Seiten erleichtern, damit ihr Papier zum Anzünden der Heizöfen habt?
In jedem Buch gibt es 1-2 Seiten ohne relevanten Inhalt. Diese würde ich dann jeweils nehmen -> Problem gelöst :P
Falls ich mich wirklich für ein einzelnes Buch/eine Reihe entscheiden müsste, würde ich wohl am ehesten und schweren Herzens bei der "Der Regler"-Reihe anfangen

7.) Immer nur die gleichen Menschen im Bunker um sich zu haben, kann anstrengend werden. Mit welchem Charakter könntest du es am längsten aushalten?
Wahrscheinlich Odin, weil er einen sehr ruhigen Charakter hat. Aber auch mit den meisten anderen könnte ich es wohl lange aushalten.

8.) Bei welchem Charakter würden schon nach kurzer Zeit die Fetzen fliegen?
Am ehesten würde ich auf Elena tippen, da sie doch ab und zu mal ein wenig ungestüm und teilweise auch verwirrend sein kann :D

Der Wiederaufbau

9.) In der neuen Welt ist von nun an alles möglich. Nenne eine Fähigkeit eines Buchcharakters, die du gerne hättest, um die neue Welt aufzubauen und/oder um damit eine andere/bessere Welt zu schaffen.
Ein paar Erdmagier aus der "Die Brücke der Gezeiten"-Reihe für den Gebäudebau wären wohl ganz nützlich.
Auch einige Zwerge für unterirdische Arbeiten wären nicht zu verachten.
Eine einzelne Fähigkeit finde ich hingegen schwer, da mit keiner Fähigkeit allein eine bessere Welt geschaffen werden könnte...

10.) Welcher Welt/ welchem System aus einem Buch sollte die Welt auf keinen Fall ähneln?
Puhh, da ich so gut wie keine Dystopien gelesen habe, ist das wirklich schwer. Sagen wir es einfach mal so, die Welten aus den typischen Dystopien hätte ich nicht so gerne ^^

11.) Du darfst dir einen Autor aussuchen, der über den Weltuntergang, die Zeit im Bunker und den Wiederaufbau schreibt, wer soll es sein?
Markus Hietz, da ich diesen Autor wirklich sehr gerne mag. Wobei... ich glaube, es würde dann doch zu blutig und brutal werden. Bleiben noch einige weitere echt gute Autoren und ich nehme ich diejenigen, deren letzten Bücher mich wirklich begeistert haben. Somit hoffe ich auf ein gemeinsames Werk von Ramez Naam und Jan Aalbach.

Die Fragen waren doch nicht so leicht, wie anfangs gedacht. Einen schönen Sonntag noch :)
Euer Büchernerd

Donnerstag, 8. Oktober 2015

[Rezension] Crux - Ramez Naam

Nach dem ich meine Studienfahrt heil überstanden habe, hier nun die Rezension zu meinem ersten Rezensionsexemplar. Dafür auch noch einmal ein großes Dankeschön an den Heyne Verlag!
Aber nun, viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Crux
Originaltitel: Crux
Autor: Ramez Naam
Übersetzer: Bernhard Kempen
Verlag: Heyne
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Kurz vor meinem Urlaub im August wollte ich mir noch schnell ein kürzlich erschienenes Buch kaufe. Dabei sah ich ein weiteres und so wurden es ganz schnell zwei. An meinem zweiten Urlaubstag sah ich dann, dieses Buch und war kurz davor es direkt mitzunehmen aber mein Budget protestierte dann doch etwas. Als ich wieder zu Hause war kam ich auf die Idee, doch einfach mal das Bloggerportal zu nutzen und auf diesem Wege fand dann auch das Buch zu mir.

Cover:
Nachdem ich das erste Cover noch mit gemischten Gefühlen betrachtet habe, konnte mich dieses ein bisschen mehr begeistern, wenn auch nicht zu 100 Prozent. Das Motiv nutzt diesmal fast die komplette Fläche aus, auch wenn es am oberen Rand nur noch schemenhaft zu erkennen ist. Das „X“ erinnert sehr stark an den ersten Teil und stellt so auch den Bezug zwischen den beiden Büchern her. Der Titel ist sehr passend gewählt und auch das rote ist aus dem Inhalt abstrakt ableitbar.
Mir persönlich gefällt nicht ganz so gut, dass unter dem Autorennamen noch „Der Autor von NEXUS“ steht. Meiner Meinung nach wirkt dies auf dem Cover immer ein wenig fehlplatziert, da es mir dort mehr um den Autorennamen und das Motiv geht, dies ist aber wahrscheinlich Geschmackssache.
Gewundert hat mich bei genauerer Betrachtung, dass dort, wo jetzt „Thriller“ steht, beim ersten Band noch „Roman“ stand. Warum man es auf dem Cover jetzt anders klassifiziert, weiß ich leider nicht, wobei beide Bezeichnungen passend sind.

Inhalt:
Die Erfindung der Nano-Droge Nexus hat die Menschheit in ein neues Zeitalter katapultiert. Die Verschmelzung von Mensch und Internet hat zu einer internationalen Terrorkrise geführt. Kade Lane, ein brillanter Forscher und Miterfinder von Nexus, findet sich plötzlich wieder in einem undurchsichtigen Kampf zwischen unerbittlichen US-Behörden und skrupellosen Terroristen. Sein größter Gegner, die Chinesin Su-Yong, tritt ihm als scheinbar übermächtiges Cyberwesen entgegen. Eine atemlose Jagd beginnt.

Leider ist der Klappentext ein wenig verwirrend. Den vorletzten Satz konnte ich so im Buch leider nicht wiederfinden. Ansonsten beschreibt der Klappentext aber sehr gut, worum es geht.
Nachdem der letzte Band ein Ende hatte, bei dem ich nicht unbedingt eine Fortsetzung erwartet hätte, wurden die Handlungsstränge des Vorgängers sehr gut aufgegriffen und sinnvoll weitergeführt.
Die Geschichte an sich ist wieder sehr spannend inszeniert und es gab den einen oder anderen Moment, an dem ich das Buch einfach mal kurz zur Seite legen musste, weil die Handlung einfach so mitreißend war, dass ich die Schockmomente des Buch doch ein bisschen intensiver erlebt habe.
Wieder war der Inhalt gar nicht so weit von einer möglichen Zukunft entfernt und auch mit guter Kritik gespickt, die sich zum Teil auch sehr gut auf die heutige Zeit übertragen lässt.
Überrascht hat mich ein wenig das Ende, da es so ziemlich das genaue Gegenteil des letzten Buches ist. Sah das Ende beim letzten Buch noch sehr nach Einzelband aus, ist dieses Ende sehr offen und ein weiterer Teil scheint schon geschrieben. Im Englischen gibt es den nächsten Teil auch schon, hoffentlich auch bald auf Deutsch!

Charaktere:
Die bereits aus dem letzten Band bekannten Charaktere haben wieder die wichtigsten Rollen übernommen und sich innerhalb der Geschichte auch stets weiterentwickelt. Dies geschah dabei auf die verschiedensten Weisen und die eine oder andere Entwicklung war zwar ab und zu mal unerwartet aber stets nachvollziehbar.
Auch ein kurzzeitig geändertes Verhalten konnte mit Nexus 5 sehr gut erklärt werden und hat sich über eine logische Ebene sehr gut in das Buch integriert.
Ebenfalls sehr gut fand ich, dass es nicht nur schwarz und weiß in den Köpfen der Charaktere gab, sondern sie auch eigene Überlegungen anstellten. Zudem gab es einen Charakter, bei dem ich bis zum Ende nicht sagen kann, ob er nun gut oder böse ist. Diese Vielschichtigkeit der Charaktere hat mir sehr gut gefallen.

Kritik:
Ich habe wirklich eine zeit lang überlegt aber mir wollte beim besten Willen nichts einfallen, was schlecht war.
Eventuell mag es auch daran liegen, dass das Buch von einem Thema handelt, welches mich brennend interessiert und ich dadurch ein bisschen enthusiastischer an das ganze Buch heran gegangen war.
Insgesamt gibt es aber aus meiner Sicht keine großen Kritikpunkte.

What else?:
Wie bereits beim letzten Buch gab es auch am Ende dieses Buches ein paar Seiten (ca. 10) darüber, auf welcher Technik und Forschung die Ereignisse des Buches beruhen und es war wieder sehr interessant und aufschlussreich.
Nebenbei ließ der Autor es sich natürlich nicht nehmen, sein neuestes Sachbuch zum empfehlen, welches auch gleich auf meiner Wunschliste gelandet ist, da mich auch sein letztes Sachbuch begeistern konnte. Eine wirklich sehr geniale Kombination!


Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die die Handlung konsequent weiterschreibt und mit dem Wissen, welche aktuelle Forschung darin enthalten ist, gar nicht mehr so abstrakt wirkt, wie man es vielleicht zuerst vermuten mag. Man merkt auch, dass der Autor Ahnung von den Technik, die er in seinem Buch verwendet, hat (soweit dies aktuell möglich ist).
Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, welches mich fesseln konnte und sich nur schwer aus der Hand legen ließ.
Somit erhält es die gleiche Wertung, wie bereits sein Vorgänger:
5 von 5 Punkte

Sachbücher und Romane aus einer Hand mit thematischen Überschneidungen, kann das animieren ein Sachbuch zu lesen? Mich ja, ich bin auf eure Meinungen gespannt.
Euer Büchernerd




Donnerstag, 1. Oktober 2015

[Newsletter] Studienfahrt mit Crux

Rückblick:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich meinen Blog-Geburtstag im August komplett verpennt habe. Erst habe ich noch dran gedacht und es irgendwie dann komplett vergessen :D
Ansonsten gab es diesen Monat nicht ganz so viele Posts, wie ich mir gewünscht hätte, da ich privat dann doch ein bisschen mehr als geplant eingespannt war.
Zusätzlich habe ich diesen Monat mein erstes Rezensionsexemplar erhalten. Es handelt sich um "Crux" von Ramez Naam. Ein großes Dankeschön hierfür an den Heyne Verlag.
Die Rezi wird wohl dieses Wochenende kommen, wenn ich aus Amsterdam zurück bin. Falls ihr euch bis dahin noch ein bisschen die Zeit vertreiben wollt, hier die Rezension zum ersten Teil.
Privat bin ich gerade in Amsterdam auf Studienfahrt und habe auch schon wieder zwei Wochen Wak hinter mich gebracht. Viel mehr gibt es momentan egtl. nicht zu berichten ^^

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 0
Beendete Bücher: 1
Veröffentlichte Rezensionen: 1
SuB letzter Monat: 33
SuB heute: 33

Vorschau:

Für die nächsten drei Posts sind auch schon wieder genug Ideen vorhanden, jetzt bräuchte ich nur noch die Zeit, diese auch umzusetzen :D
Privat steht soweit nichts spannendes an, außer dass ein Treffen mit mehreren Bloggern geplant ist, auf welches ich mich schon sehr freue :)

Ich wünsche euch allen einen schönen Oktober :)
Euer Büchernerd


Montag, 14. September 2015

[Tag] The Book Courtship Tag

Da ich gestern Abend ein bisschen fertig war, habe ich den sonst sonntäglichen Post mal um einen Tag verschoben ^^


Diesmal soll es ein Tag sein. Mein taggen hat die liebe Dana übernommen :)
                               



Phase One:
Initial Attraction: A book you bought because of the cover
Hmm, so ziemlich jedes, bei dem ich den Autor noch nicht kannte? :D
Bei neuen Büchern gucke ich meist zuerst auf das Cover, wenn es mich dann anspricht, auf den Klappentext und wenn dieser auch stimmt, wird es gekauft der wandert auf die Wunschliste.
Aber da so eine Antwort wahrscheinlich nicht akzeptiert ist, sage ich jetzt einfach mal "Die Brücke der Gezeiten" von David Hair. Die Cover der Reihe sehen sehr schön aus und passen auch super zum Buch :)

Phase Two:
First Impression: A book you got because of the summary
Da fallen dann ja auch wieder ganz viele rein...
Ich wähle dann einfach mal "Gott bewahre" von John Niven, da es wirklich gut klang und auch mal wieder was ganz anderes war ^^

Phase Three:
Sweet Talk:  A book with great writing
Es gibt einige Autoren, von deren Schreibkünsten ich wirklich viel halte, weswegen die Wahl auch hier (mal wieder...) nicht ganz leicht ist. Ich entscheide mich jetzt einfach mal "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green, da ich es mir aufgrund einer direkten Empfehlung gekauft hatte, nach dem Lesen des Klappentextes dann aber anfangs doch sehr skeptisch war. Er konnte mich aber dann doch relativ schnell für den Inhalt begeistern.

Phase Four:
First Date: A first book of series which made you want to pursue the rest of the series
Gibt es auch mal Fragen, wo die Auswahl nicht so groß ist? :D
Ich denke, an dieser Stelle sollte ich mal die Fantasy-Reihe erwähnen, die mich zu den "dicken Wälzern" geführt hat und deren erster Band jetzt in einem Videospiel umgesetzt werden soll.
Es handelt sich um kein geringeres Buch als "Die Zwerge" von Markus Heitz.  Ein muss für jeden Zwerge Fan! :)

Phase Five:
Late Night Phone Calls: A book that kept you up all night long
Wenn nicht gerade eine Lesenacht stattfindet, lese ich selten bis tief in die Nacht. Das letzte Buch was mich dazu gebracht hat, war "Das neue Buch Genesis" von Bernard Beckett. Nachdem ich es angefangen hatte, war ich nicht mehr in der Lage es wegzulegen, aber das wollte ich auch gar nicht. Wenn ich an das Buch denke, bin ich irgendwie jedes mal wieder aufs neue begeistert!

Phase Six:
Always on your mind: A book you could not stop thinking about
Das letzte Buch würde jetzt schon wieder perfekt passen... Aber da ja auch für ein bisschen Abwechslung gesorgt sein soll, wähle ich jetzt mal was ganz anderes.
Was könnte besser zum Nachdenken anregen, als ein Sachbuch? Deswegen erwähne ich hier "More Than Human: Embracing the Promise of Biological Enhancement" von Ramez Naam, welches wirklich sehr interessante Sichtweisen und Gedankengänge enthält. Der Autor hat aber mit "Nexus" gezeigt, dass er auch in der Lage ist, sein Wissen zu einem sehr guten Roman zu Formen. Auf sein neues Buch "Crux"  (welches ich heute erhalten habe) freue ich mich schon.

Phase Seven:
Getting Physical: A book in which you love the way it feels
Das letzte Buch welches sich mal ganz außergewöhnlich angefühlt hat war "Endgame" von James Frey. Der Schutzumschlag hatte im Hintergrund Wörter und ähnliches eingestanzt, wodurch ein außergewöhnliches aber positives Gefühl entstanden ist, wenn man es in der Hand hatte.

Phase Eight:
Meeting the parents: A book which you would recommend to your friends and Family
Ach da gibt es so einige. Mit der Auswahl die man sich so angelesen hat, kann man ja fast individuell beraten :D
Wenn es was kürzeres sein soll, würde ich wohl "Tabu" von Ferdinand von Schirach empfehlen. Bei längeren Büchern dann wohl eins der Bücher, die ich bereits hier erwähnt habe (oder gleich noch erwähne).

Phase Nine:
Thinking about the future: A book or a series that you know you'll re-read many times in the future
Da mein SuB schon groß genug ist, habe ich in letzter Zeit auf Re-Reads verzichtet. Aber ich weiß, dass das nächste Buch, bzw. die nächsten zwei Bücher (sie fühlen sich wie eins an) "Daemon" und "Darknet" von Daniel Suarez wären, da diese mich wirklich begeistert haben und auch einen sehr interessanten Inhalt bieten.

Das war es dann auch schon wieder mit diesem Tag. Ich wünsche euch allen eine schöne Woche :)
Euer Büchernerd

Sonntag, 6. September 2015

[Rezension] Jetzt - Leon Reiter

Trotz einem für mich relativ voll gepacktem Wochenende gibt es heute mal wieder einen neuen Post. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Jetzt
Originaltitel: Jetzt
Autor: Leon Reiter
Verlag: Piper 
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Und noch ein Buch, welches ich zu meinem Geburtstag bekam. Irgendwie war mir mal das Cover aufgefallen und der Klappentext machte Lust auf deutlich mehr. Und so hat es dann irgendwann den Weg zu mir gefunden.

Cover:
Jetzt
Das Cover ist erst mal relativ schlicht aber doch mal was anderes, mit seiner zersplitternden Schrift. Das hat mir bei diesem Cover super gefallen.
Leider taucht dieses zersplittern im Buch lediglich auf einer höheren Abstraktionsebene auf und ist nicht direkt inhaltlich begründet.
Durch die Schrift hindurch ist ein blauer Himmel(?) zu erkennen, von dem ich nicht genau weiß, wie ich ihn einordnen soll, da er mir erst mal relativ nichtssagend erscheint, ich mir aber auch vorstellen könnte, dass er einen bestimmten Hintergrund hat, den ich übersehen habe.

Inhalt:
Bei einem Experiment zur Erforschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamani ein folgenschwerer Fehler - nun droht das Gefüge der Welt von Anomalien, sogenannten Zeitblasen, durchlöchert zu werden. Noch kann Sivamani die Anomalienbildung eindämmen, doch wie lange? Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist, in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist nicht einfach – niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort eine solche Blase führt, und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus vier europäischen Spezialisten soll die streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der richtigen Zeit beginnt …
Diese Inhaltsbeschreibung ist dem Inhalt entsprechend. Leider steht diese im inneren des Buches (und auf der Verlagsseite). Der egtl. Klappentext klingt doch ein ganzes Ende anders und ich würde gerne wissen, was sich dabei gedacht wurde. Er wurde überdramatisch beschrieben und geht auch ein wenig am eigentlichen Inhalt vorbei. Das geht besser!
Der Inhalt selbst war sehr geradlinig. Im wesentlichen betritt das Forschungsteam eine Zeitblase nach der nächsten und neben kleinen Gesprächen passiert drum herum nicht übermäßig viel. Der Fokus liegt sehr extrem auf dem Team und dem Betreten der Zeitblasen.
Es ließ sich dennoch (oder deswegen?) sehr flüssig lesen. Eine gewisse Spannung war da, aber sie war eher konstant als kurvenartig.
Der Autor hat es aber geschafft, die einzelnen Zeitblasen sehr lebendig und zumeist realistisch zu beschreiben, sodass jede Blase ihren eigenen Charme hatte und man dadurch Lust hatte, weitere Zeitblasen zu entdecken und dadurch weiter zu lesen.
Ganz konnte es über die Monotonie dann aber nicht hinweg täuschen.

Charaktere:
Die vier Hauptcharaktere waren zum Teil doch relativ klischeehaft. Da waren zum Beispiel der Soldat, der es gewohnt es befehlen zu folgen und seine Emotionen zum Teil unterdrückt oder der schüchterne Nerd, der sich nicht wirklich traut, Frauen anzusprechen. Diese Klischees wurden zwar ein bisschen aufgebrochen, waren aber dennoch zu erkennen.
Ich habe mich auch ein bisschen über die Arbeit in der vierer Gruppe gewundert. Ich hatte das Gefühl, dass ein Charakter von seiner Funktion her beliebig hätte ersetzt würden können und eine zweite Person hat ebenso nicht all zu viel zu den Expeditionen beigetragen. Im nachhinein habe ich das Gefühl, dass zwei von vier Charakteren die ganze Arbeit gemacht haben, obwohl die anderen auch entsprechende Fähigkeiten hatten.
Die anderen Charaktere waren zwar nett, allerdings auch nicht viel mehr ausgearbeitet, als es für die Story notwendig war.
Insgesamt waren mir die Charaktere also ein biscshen zu oberflächlich und es wurde viel Spielraum verschenkt, schade.

Kritik:
Ein bisschen Kritik klang bereits in den ersten Teilen mit.
Besonders schade fand ich aber, dass man gegen Ende des Buches ein bisschen das Gefühl hatte, dass der Autor das Buch unbedingt beenden wollte/musste.
Das Buch ist in drei Hauptteile eingeteilt, wobei der finale Teil nur ca. 25 der 365 Seiten umfasst. Erschwerend kommt hinzu, dass Anfangs immer mehrere Seiten für eine Zeitblase aufgewendet werden, dies gegen Ende allerdings stark verkürzt wird. Zum Teil ist es bei erneuten Betretungen zwar nachvollziehbar aber gerade am Ende wirken ein bis zwei Betretungen zu stark gekürzt.
Zudem fand ich das Ende nicht wirklich befriedigend. Es gab soooo viele offene Fragen, dass ich gar nicht wüsste, wo ich anfangen sollte, diese aufzuzählen. Das Ende ist nicht einmal eindeutig und kann auf mehrere Weisen interpretiert werden. Gefällt mir jetzt nicht so wirklich, da innerhalb des Buchs viele Theorien aufgestellt wurde und es jetzt einfach jede oder keine davon sein könnte.
Ein weiterer Kritikpunkt beschäftigt sich unter anderem mit diesen Theorien oder umfassender, mit der Wissenschaft des Buchs.
Es gibt Autoren, die können einem erklären, wie man ein Gerät baut, wie man die Schwerkraft umkehren und somit neutralisieren kann oder wie es möglich ist, mehrere Gehirne durch die Einnahme einer Droge zu „verbinden“, sodass es auch noch möglich und realistisch klingt. Leider traf dies auf diesen Autor nicht so ganz zu. Es war eine Mischung aus wilden Theorien, da man sich auf neuem Gebiet bewegt, was noch verständlich ist. Leider kamen in diesen Wissenschaftscocktail dann noch Erklärungen, denen ich nicht so wirklich folgen konnte, unter anderem wohl dadurch, dass manche Grundsätze nicht weiter erläutert wurde. Es wurde z.B. immer nur gesagt, dass der Professor Licht durch die Zeit brechen wollte, aber nie, wie sowas denn möglich sein könnte. Um hier keinen falschen Eindruck zu erwecken, ich erwarte hier keine wissenschaftlichen Erklärungen aber irgendwelche Pseudoerklärungen hätten der Wissenschaft des Buches nicht geschadet. So hatte es leider was von einer unvollendeten bzw. nicht erläuterten Fantasie. Es existiert aber keiner weiß was genaues.

What else?:
Es war etwas ungewöhnlich, dass es in diesem Buch keine direkten Kapitel gab (besonders wenn man gerne bis zum Kapitelende liest). Das Buch ist in drei sehr unterschiedlich lange Teile eingeteilt. Der erste Teil umfasst ca. 70 Seiten, der dritte ca. 25 Seiten und der mittlere somit fast 300 (ca. 270) Seiten. Eine sehr komische Aufteilung.
Der erste Teil war dann komplett ohne weitere Unterteilung und somit 70 Seiten am Stück.
Im zweiten Teil wurde es dann zum Glück doch wieder unterteilt. Zum einen gibt es die Tage, welche in etwa Kapitel repräsentieren, auch wenn sie wohl ein bisschen größer gefasst waren. Innerhalb gibt es dann noch die Betretung der Zeitblasen, welche eine Art Unterüberschrift haben und somit auch gut als Lesestopp dienen konnten.
Insgesamt also für mich gewöhnungsbedürftig und eine Sache, die wohl erwähnt werden sollte, auch wenn ich sie nicht in die Wertung miteinbeziehen werde, da dies wohl hauptsächlich eine Geschmacksfrage ist.

Fazit:
Ein Buch mit einigen Ecken und Kanten, welches sich aber dennoch flüssig lesen ließ. Aus der Idee hätte man wahrscheinlich mehr machen können, da die Idee an sich wirklich gut war und die Welten hinter den Zeitblasen durch die Beschreibungen auch sehr lebendig gewirkt haben. Leider konnte dies dann aber doch nicht über die Kritikpunkte hinweg blicken lassen, wodurch es doch die eine oder andere Abwertung gegeben hat.
Daraus folgt die Wertung:
3 von 5 Punkte mit einem kleinen Plus


Welches Ende war für euch zuletzt unbefriedigend?
Euer Büchernerd




Dienstag, 1. September 2015

[Newsletter] Der warme Monat endet

Rückblick:

Blogtechnisch ging es vergangenen Monat etwas ruhiger als erwartet zu und trotz Urlaub war mein Lesepensum nicht viel höher, als sonst auch. Wirklich was besonderes gab es also nicht ^^
Privat war es dann ein bisschen aufregender. Ich reiste nach Köln, erst Messe dann ein regnerischer Tag, dann in ein extrem warmes Prag und zum Abschluss noch nach Berlin, wo ich noch eine Bloggerin und ein paar Freunde traf. Insgesamt also eine kleine, spaßige Reise, welche ich wohl auf eine ähnliche Art irgendwann nochmal wiederholen werde :)

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 2
Beendete Bücher: 2
Veröffentlichte Rezensionen: 1
SuB letzter Monat: 33
SuB heute: 33

Vorschau:

Zwei Post sind schon wieder geplant und der Rest bleibt wie immer eine Überraschung :P
Privat steht in nicht ganz zwei Wochen erst mal wieder Uni an. Ende des Monats steht mir dann auch noch eine Studienfahrt nach Amsterdam bevor. Ich bin gespannt, wie es wird :D

Dieser Monatsrückblick ist diesmal ein bisschen kürzer gefasst aber ich hoffe, ihr hattet dennoch euren Spaß  ;)
Euer Büchernerd


Sonntag, 30. August 2015

[Rezension] Wild Cards, Das Spiel der Spiele - George R.R. Martin et. al.

Nach dem letzten Post, der mal was anderes war, steht diesmal wieder eine ganz normale Rezension an. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Wild Cards: Das Spiel der Spiele
Originaltitel: Wild Cards 1. Inside Straight
Autoren: George R.R. Martin et. al.
Übersetzer: Simon Weinert
Verlag: Penhaligon
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)


Einleitung:
Als es neu raus kam entdeckte ich es im Bücherregal, das Cover sprach mich an und der Klappentext klang auch nicht schlecht. Ein paar Tage später fand dann eine Lesenacht bei Ines statt, wobei das Buch von min. 2 Teilnehmern gelesen wurde und beide begeistert waren. So landete es dann auf meiner Wunschliste. An meinem Geburtstag war dann auch dieses Buch dran und mittlerweile habe ich es dann auch gelesen.

Cover:
(Der rote Aufkleber ist leider auch auf meinem Exemplar aufgeklebt)
An sich finde ich das Cover erst mal sehr gut. Es hat irgendwie einen Spannung erregenden Charme und kann mich begeistern.
Abgebildet ist ein Charakter, der zwar sehr wichtig ist, allerdings erst nach ca. dem ersten Drittel wirklich in Erscheinung tritt. Vielleicht hätte man hier einen Charakter wählen können, der das ganze Buch über präsent ist aber das ist wahrscheinlich auch ein bisschen Geschmackssache.
Schade fand ich allerdings, dass Lohengrin auf den Cover mit fast schwarzen Haaren abgebildet ist, im Buch selbst allerdings mit blonden Haaren beschrieben wird. Dies hat leider nicht wirklich zusammen gepasst.

Inhalt:
Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Anfangs dreht es sich, ein kleines Unterkapitel ausgenommen, nur um die Fernsehshow und ihre Teilnehmer. Hierbei wechselt stets die Erzählperspektive, was auf eine gelungene Art und Weise geschieht.
Den Teil fand ich jetzt nicht schlecht, hatte etwas von aufgeschriebenem „Reality TV“ war aber doch ein bisschen besser als selbiges.
Danach fing dann langsam die richtige Handlung an, wobei man dort als Leser immer schon eine grobe Vorahnung hat, was als nächstes passiert, auch wenn man dazu noch nichts genaues weiß bzw. erahnen kann.
Es gibt immer wieder kleine Überraschungen aber insgesamt empfand ich die Story ab ca. der Hälfte des Buches relativ linear, da es keine großen Plottwists mehr gab.
Insgesamt war die Idee aber mal was anderes und auch insgesamt sehr gut geschrieben, wodurch auch nicht groß aufgefallen ist, dass das Buch von mehreren Autoren geschrieben wurde.

Charaktere:
Ich werde mal nicht auf die einzelnen Charaktere eingehen, da es allein durch die Show so einige gab. Insgesamt waren aber die verschiedensten Charaktere mit verschiedener Tiefe präsent. Teilweise beruhten sie zwar auf Archetypen aber durch den Mix hat es sich wieder ausgeglichen. Manche hatten noch ein paar mehr Geheimnisse als man eigentlich vermutet hätte.
Durch ihre Fähigkeiten als Asse waren die Charaktere alle einzigartig und auch die anderen wichtigen Charaktere die keine Asse waren, hatten meist ihre eigene Geschichte.
Was mir beim Lesen nicht direkt aufgefallen ist, ich jetzt aber beim Schreiben merke, ist dass es kaum Charaktere von außerhalb gibt.
Mehr Details im Spoiler:
Als sie am Ende in Ägypten sind und ca. 1 Million Leute Bugsys Blog lesen, machen sich natürlich nur die Asse aus der Gameshow auf den Weg und kein anderes Ass aus Amerika oder von irgendwo anders. Ist dies wirklich so unrealitisch? Ich denke, dass sich da wohl auch der eine oder andere mit solchen Fähigkeiten angeschlossen hätte. Schade, dass diese Chance nicht genutzt wurde. Aber vielleicht sehe ich das ja auch nur so und ihr seht das anders?

Kritik:
Die Problematik der „Isolation“ der Charaktere habe ich ja eben schon beschrieben.
Hinzu kam, dass es fast ganz am Anfang ein Kapitel gab, welches auf den nächsten 200 Seiten genau nichts mit der Handlung zu tun hatte und komplett aus dem Kontext gerissen schien. Ab der Mitte des Buches fügt es sich dann zwar doch wieder zusammen aber bis dahin hat es sich ein bisschen komisch angefühlt, da man nicht wusste, was dieses Kapitel bezwecken soll. Ist aber eher nur leichte Kritik.
Insgesamt hätte es aber am Anfang gerne schon ein bisschen mehr Dampf haben können, auch wenn dies großteils durch den gelungenen Stil überdeckt wurde.

What else?:
Ich musste feststellen, dass dieser „erste Band“ egtl. bereits der 18. ist, welcher durch ein Revival der Serie entstanden ist. Man merkt es der Geschichte zwar nicht an und es lässt sich super ohne das Vorwissen lesen, dennoch finde ich es irgendwie befremdlich, mit dem 18. Band zu beginnen, da sich die Autoren ja wohl doch irgendwas dahinter gedacht haben und seien es auch nur irgendwelche Anspielungen, die man jetzt dadurch überliest.
Ich finde es also insgesamt eher unschön, kann aber an der Entscheidung des Verlags natürlich nichts ändern. Ob es einen stört oder nicht, muss wohl jeder selbst wissen.

Fazit:
An sich ein sehr schön zu lesendes Buch, welches mich vor allem am Ende begeistern konnte, auch wenn es dort einen kleinen Kritikpunkt gab.
Abzüge gibt es für den Anfang, an dem es ein bisschen entspannter zugeht und die nach meinem Empfinden relativ lineare Handlung.
Insgesamt also ein sehr gutes Buch, mit leichten Schönheitsfehler.
Somit ergibt sich die Wertung:
4 von 5 Punkte mit einem dicken Plus

Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Woche.
Euer Büchernerd




Montag, 24. August 2015

Von einer Messe und einem außergewöhnlichen Konzert

Ich bin wieder zurück und der erste Post ist gleich über die Messe, die ich besucht habe (Gamescom) und ein bisschen drum herum. Es wird mal was anderes sein und ich bin auf eure Meinung gespannt :)

Warnung: Kann Spuren von Begeisterung erhalten! Kann viel Text enthalten!

Es begann alle mit... Planung. Dieser Teil wäre wohl eher langweile also werde ich ihn mal geschickterweise überspringen.
Wirklich los ging es dann Freitag Abend nach einem Arbeitstag. Gegen 18:30 fuhr mein ICE aus dem Norden Deutschlands los und ca. 5,5 Stunden kam ich in Köln an. Noch kurz mein Hotel aufgesucht, den Wecker auf 8 Uhr morgens gestellt und gegen 00:30 ins Bett gefallen.

1. Tag


Noch ein bisschen müde wachte ich auf und stellte fest, dass mein Wecker noch nicht am klingeln war. Also erstmal noch im Halbschlaf die Zeit geprüft. Es war 6:45. Schlafen wollte mein Körper auch nicht mehr wirklich also erstmal aufstehen und was frühstücken. Ich hatte im Kopf, dass die Gamescom um 10 Uhr losgeht und hatte noch ein bisschen Zeit. Also kramte ich zuerst mal das Ticket für den ersten Tag raus und stellte dann fest, dass die Messe doch schon um 9 Uhr losgeht. Da wusste mein Körper wohl besser bescheid als mein Kopf... Sachen gibts! :D
Ich machte mich also auf den Weg und traf gegen halb neun beim Messegelände ein. Nach nicht ganz 30 Minuten warten ging es dann endlich los. Ich betrat die erste Halle und war direkt ein bisschen überwältigt. Überall große Stände und alles sieht interessant aus. 
Ich entscheid mich zuerst einen groben Überblick zu gewinnen und machte mich auf durch die Hallen. In der zweiten Halle entdeckte ich den Stand von Oculus und stellte mich spontan da an, da die Schlange noch sehr kurz war. Sie war allerdings nur so kurz, da es gar nicht die Schlange für die Oculus Rift (VR-Brille) sondern für die Samsung VR. Die Rift-Schlange wäre auf der anderen Seite gewesen. Schlecht war es aber nicht. Da auf der anderen Seite aber eine extreme Schlange war, machte ich mich wieder auf den Weg die Hallen zu erkunden. 
Nachdem ich die meisten Hallen einmal abgegangen war, hatte ich schon das eine oder andere interessante entdeckt und ein weiteres Spiel für Handys (Relics of Gods) getestet.
Da bei allen interessanten Spielen lange Schlangen waren, musste ich wohl in den sauren Apfel beißen und mich irgendwo anstellen. 
Das Spiel was mich am meisten interessierte (Overwatch) hatte eine Schlange an deren Ende sich ein Schild mit der Aufschrift "Wartezeit 2-3 Stunden" befand. Nun gut. Im Endeffekt war es weniger als eine Stunde und das Spiel hat wirklich Spaß gemacht, sodass sich das warten gelohnt hat.
Langsam wurde es dann auch Mittag und der Magen wollte wieder gefüllt werden. Die Preise waren dann leider doch Messetypisch, sodass ich mich für eine Brezel und ein Getränk entscheid und dennoch auf einen Preis von 7 Euro kam. Nun gut, es war Messe also leistet man es sich mal :D
Frisch gestärkt ging es dann weiter und ich schlenderte ein bisschen über die Messe und blieb an der einen oder anderen Bühne einen Moment stehen.
Mein Hauptziel war aber der Stand/ die Bühne, bei dem die Entwickler des Spiels die Zwerge zugegen waren. Als ich ankam, wurden gerade einige T-Shirts zu dem Spiel in das Publikum geschmissen und ich habe direkt eins abbekommen. Lucky me! :) 
Die Zwerge beruht auf dem gleichnamigen Roman von Markus Heitz, welches einer meiner Lieblingsbücher ist, weswegen  ich gleich doppelt glücklich war.
Generell gab es auf der Messe so einige Goodies, sei es weil viele bei den Shows einfach ins Publikum geworfen werden oder auch, weil man für fast jedes anspielen was bekommen hat. 
Mittlerweile war es dann auch schon 16 Uhr (die Zeit vergeht wirklich schnell auf einer Messe) und ich hatte noch vier Stunden Zeit, also entscheid ich mich, noch zwei weitere Spiele zu testen (Guild War 2: Heart of Thorns sowie Battleborn). Beide Spiele gefielen mir sehr gut und so verließ ich zufrieden und begeistert das Messegelände.
In der nähe vom Hotel aß ich dann noch schnell was, stellte den Wecker auf 7 Uhr (man lernt dazu ^^) und sank sehr schnell in das Reich der Träume

2. Tag


Mein Körper steht anscheinend auf Kriegsfuß mit meiner Weckphilosophie und so erwachte ich bereits um 6 Uhr morgens (danke lieber Körper...).
Langsam fertig machen, in Ruhe frühstücken und dann war es trotzdem erst viertel nach sieben. Da ich nichts besseres zu tun hatte (und dachte, so meine Wartezeit an den ersten Ständen verkürzen zu können), machte ich mich schon einmal auf zum Messegelände und kam um viertel vor acht dort an. Natürlich war schon ein Schlange da, man ist ja natürlich nicht der einzige bekloppte, der sich schon eine Stunde vor Öffnung auf dem Gelände einfindet :D
Fünf Minuten vor der offiziellen Öffnungszeit ging es dann wieder los und ich bewegte mich zügig und zielstrebig zum Oculus Stand, da ich unbedingt noch die Oculus Rift testen wollte. Dort wurde ich dann erstmal von einer schönen Schlange empfangen. So viel zu meiner Idee, am Anfang weniger warten zu müssen. Nach fast zwei Stunden durfte ich dann die Oculus Rift endlich testen und ich muss sagen, dass das warten sich wirklich gelohnt hat. Die aktuelle Virtual Reality Technik ist wirklich umwerfend und spätestens nach dieser Erfahrung weiß ich, dass ich mir im ersten Quartal nächsten Jahres (aktueller Erscheinungstermin) direkt eine Oculus Rift bestellen werde. 
Da mich am Vortag Overwatch so extrem begeistern konnte und es wahrscheinlich (wenn ich nicht sehr viel Glück habe, für die Testphase ausgewählt zu werden) noch über ein halbes Jahr dauert, bis ich es wieder spielen kann, suchte ich den Stand erneut auf. Diesmal kündigte das Schild 3 Stunden Wartezeit an, aus der gestrigen Erfahrung schloss ich allerdings, dass es wohl höchstens eine Stunde sein sollte. Kaum hatte ich mich in der Schlange eingereiht, kam eine Standmitarbeiterin auf mich zu und fragte mich, ob ich mich allein angestellt hätte. Nach einer Bejahung meinerseits führte sie mich zu einem Kollegen, welcher mich dann wieder zu dem eigentlich Ausgang führte. Dort erwarteten mich dann drei Mitarbeiter von Ubisoft (eine andere große Spieleschmiede), eine Cosplayerin, sowie ein weiterer Besucher. Wir bildeten somit ein 6er Team und wurden dann an den nächsten freien Platz gebracht. Somit umging ich einfach die ganze Schlange und durfte noch mit Mitarbeitern eines großen Studios im Team spielen, war mal was anderes :D
Irgendwann schaltete sich auch der Hunger wieder ein und es gab des gleiche Menü wie bereits tags zuvor.
Das letzte Spiel welches ich auf der Messe testete war dann Fable Legends (bzw. dessen Multiplayer Modus). Auch hier stand zuerst das obligatorische Schlange stehen auf dem Programm. 
An dieser Stelle muss ich mal ein paar Worte dazu verlieren. Die ganze Zeit wenn ich von "Schlange stehen" geredet habe, meinte ich egtl. sitzen. Man kam zu einer Schlange und hat sich einfach hingesetzt, meist konnte man sich sogar irgendwo anlehnen. Es gab kein Gedränge und es haben sich häufig Gespräche mit Leuten entwickelt, die neben einem saßen. In regelmäßigen Abständen ging es dann vorwärts, wobei es auch da kein Gedränge gab und kurz danach wieder alle saßen. Es gab auch Stände, da saß kaum einer, das lag dann aber meist daran, dass sich dort die Schlange beständig fortbewegt hat. Insgesamt war das Schlange stehen aber deutlich entspannter und netter, als man es aus anderen Situationen kennt.
Fable Legends war nicht schlecht und ich hatte noch knapp über zwei Stunden Messezeit über. Da ich zeitgleich mit Messeende noch was anderes geplant hatte, zu dem ich nicht zu spät kommen wollte, schien mir die Zeit zu knapp, noch ein Spiel zu testen.
Also entschied ich mich, mir noch ein paar Bühnenshows (jeder große Publisher hatte eine große Bühne, auf der täglich mehrere Shows liefen). 
Zuerst kam ich an der Bühne von Wargamen (World of Tanks, etc.) vorbei, welche wirklich eine nettt anzusehende Bühnenschow parat hatten. Dann ging ich weiter und kam beim Bandai Namco stand vorbei, wo gerade ein Street Fighter Turnier auf großem Bildschirm ausgetragen wurde. Im Anschluss ging es dann wieder zur Blizzardbühne (Entwickler von Overwatch, World of Warcraft, etc.). Diese wollten sich natürlich nicht von anderen Studios in ihren Shows überbieten lassen und so hatten sie eine eigene Liveband im Gepäck (Songhammer) welche eine wirklich geile Show abgeliefert hat! Ich hatte vorher noch nicht von der Band gehört, in ihrem Herkunftsland (USA) scheint sie in diesem Gebiet allerdings eine größere Nummer zu sein, da sie unter anderem auch schon auf der San Diego Comic Con gespielt haben. 
Im Anschluss lief ich noch eine halbe Stunde durch die Hallen und gegen 17:30 machte ich mich dann auf, zu dem großen Finale, für welches ich mir bereits im Vorfeld ein Ticket gekauft hatte:

Das Konzert aka. Video Games Live


Um 18 Uhr sollte es losgehen, um 17:40 war ich in der zur Konzerthalle umfunktionierten Messehalle, um dort erstmal festzustellen, dass es meinen Sitzplatz nicht mehr gibt... Da die Nachfrage ein bisschen geringer als gedacht (aber dennoch hoch) war, wurden zwei Blöcke gestrichen und ich saß ein bisschen weiter vorne. Auch nicht schlecht :)
Gegen 18 Uhr fing dann das Orchester direkt an zu spielen und es trudelten immer noch Leute ein. Meine Gedanken in dem Moment waren "Das kann ja noch was werden!". Nach dem ersten Lied kam dann der "Moderator auf die Bühne und hat erstmal kurz was erzählt. Insgesamt werden an einem Abend immer 18-19 Arrangements aus einer Auswahl von 150 gespielt. Das macht es dann auch möglich, das in keiner Stadt das gleiche Konzert zwei mal gespielt wird. 
Während des Spielens der Stücke wurde auf einem großen Bildschirm Spielszenen aus den entsprechenden Spielen gezeigt. Teilweise wurde dies dann auch für kleine Scherze genutzt, was für eine sehr schöne Auflockerung gesorgt hat. Weiter Aufgelockert wurde das ganze nochmal durch kurze Videos, die zwischen den Stücken eingespielt wurden und z.B. die schlechtesten Videospielsynchronisationen oder die schlechtesten Titel als Inhalt hatten.
Mit jeder Minute habe ich das Konzert mehr genossen und selbst im Nachhinein bin ich immer noch extrem begeistert.
Im Anschluss an das Konzert gab es noch die Möglichkeit, sich CD's oder Poster zu kaufen und diese auch gleich vor Ort von den Hauptkünstlern (welche mit dieser Konzertserie um die ganze Welt fliegen) signieren zu lassen. Normalerweise bin ich ja nicht der Fan, sich anzustellen und sich was signieren zu lassen aber diesmal musste ich es einfach machen, da das Konzert einfach so extrem gut war. Und so befindet sich jetzt eine signierte CD in meinem Besitz :)
Mittlerweile war es dann auch schon ca. halb zehn und so verließ ich als einer der letzen das Messegelände und machte mich nach einem kurzen Schwenk über McDonalds (Sonntags um 10 hatte sonst nichts mehr auf :D) auf in mein Bett.

Fazit


 Wenn man an zwei Tagen insgesamt über 24 Stunden auf dem Messegelände verbringt, ist man danach aber ganz schön fertig, aber ich war auch glücklich :) 
Für den relativ geringen Eintrittspreis von 10,50€ pro Tag (inklusive ÖPNV) habe ich sehr viel erlebt und konnte auch einige interessante Spiele entdecken. Auch die Oculus Rift war ein Highlight für sich. 
Insgesamt war die Messe also wirklich genial und der Spaß wäre mir jederzeit wieder den Eintritt wert.
Nächstes Jahr wird es für mich folglich zu 99% wieder dort hin gehen (wenn nicht irgendwas unerwartetes dazwischen kommt) und vielleicht sogar einen Tag länger, mal gucken.
Das Konzert, zu dem ich mir separat eine Karte kaufen musste, konnte mich ebenfalls begeistern und es war sogar noch besser, als ich erwartet hätte. Wenn sie nächstes Jahr wieder zur Gamescom nach Köln kommen, werde ich die Chance wohl wieder nutzen. Wenn nicht, ergibt sich ja vielleicht mal die Chance in Hamburg oder so ein weiteres Konzert dieser Serie zu besuchen. Ich kann es nur empfehlen!

Dass war es dann auch mit meinem Bericht. Ich hoffe, der Text war einigermaßen unterhaltsam und ihr wurdet von der Länge nicht erschlagen.
Was haltet ihr generell mal von so einem/ einem bücherfremden Post?
Euer Büchernerd

Sonntag, 9. August 2015

[Shorties] Ohne Worte: Wenn man alles und nichts sagen will

Wenn ihr das hier lest, befinde ich mich wahrscheinlich gerade in Köln. Hiernach wird erstmal zwei Wochen nichts kommen, da ich mich entschlossen habe, keinen Laptop mit in den Urlaub zu nehmen.
Aber bevor Ihr die zwei Wochen ohne Posts von mir auskommen müsst, jetzt noch einmal schnell ein Shortie ;)
Viel Spaß!

Die letzten Shorties hatten als Titel stets den Namen eines Buchs. Dieses mal habe ich es anders gemacht. Warum? Weil mir in diesem Fall der Buchtitel nicht passend genug war. Der Buchtitel ist an sich zwar auch nicht gerade bescheiden, aber dennoch ist das Buch irgendwie mehr.
Ja ich weiß, das klingt ein bisschen komisch aber egal wie ich es zu formulieren versuche, ich habe immer das Gefühl, dass ich dem Buch einfach nicht gerecht werde. Selbst Lobeshymnen kommen mir nicht vollständig und richtig vor.
Wenn mich einer fragen würde, worum es in dem Buch geht, ich könnte es wohl nur schwer beschreiben. Inhaltlich ist es einfach super interessant, philosophisch und mit einem Plot, wie man ihn selten erlebt. Die ganze Handlung des Buchs besteht aus einem Prüfungsgespräch und dennoch, das Buch hat mehr Inhalt, mehr Fragen, bietet mehr Denkanreize als viele andere Bücher.
Das Buch von dem ich gerade schwärme nennt sich "Das neue Buch Genesis" und wurde von Bernhard Becket geschrieben. Ich entdeckte auf diesem schönen Blog und irgendwie sprach es mich an. Da wurde auch schon ordentlich geschwärmt und deswegen wollte ich auch wissen, was es damit so auf sich hat.
Und nun sitze ich hier und lobe das Buch genau so und kann auch irgendwie nicht damit aufhören.
Ich kann jedem, der bis jetzt auch nur mit dem kleinsten Gedanken gespielt hat, sich dieses Buch einmal zuzulegen den Kauf uneingeschränkt empfehlen. Ich habe ja schon ein-zwei Büchern auf meinem Blog das Prädikat Lieblingsbuch verliehen. Hätte ich eine richtige Rezension zu diesem Buch geschrieben, hätte ich darauf verzichtet. Das hat den ganz einfachen Grund, dass dieses Buch in einer ganz anderen Liga spielt. Ich würde es fast schon als Meisterwerk bezeichnen, da es mich einfach so geflasht hat, dass ich auch jetzt, nach fast 3 Wochen so extrem von dem Buch schwärmen kann.

Ich hoffe, ich habe euch mit dem ganzen Lobesgesang nicht erschlagen und er war nicht zu chaotisch. Ich musste das einfach irgendwie mal loswerden, weil das Buch einfach nur Wow ist. Ok, ok, ich höre ja schon auf :D
Euer Büchernerd

Samstag, 1. August 2015

[Newsletter] Ich gehe auf Reisen

Rückblick:

Blogtechnisch war dieser Monat spaßig. Ich konnte endlich mal wieder an einer tollen Lesenacht teilnehmen und habe zwei interessante Bücher beendet. Trotz Urlaub ist mein Lesepensum relativ normal geblieben, vlt. wird das nächsten Monat anders :D
Privat war jetzt nicht so viel spannendes los. Durch meinen Geburtstag ist mein SuB ein ganz klein bisschen gewachsen und sonst habe ich mich ein bisschen entspannt ^^

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 0
Beendete Bücher: 2
Veröffentlichte Rezensionen: 2
SuB letzter Monat: 31
SuB heute: 33

Vorschau:

Ich kann noch nicht genau sagen, wie viel ich genau bloggen werde. Ich werde diesen Monat für 1.5 Wochen weg sein, es kann aber trotzdem sein, dass dann ein Post kommt. Ich weiß es noch nicht. Es kann auch gut sein, dass ich nach meiner Rückkehr einen großen Postdrang habe (habe schon ein bis Ideen im Hinterkopf).
Wenn alles so wird, wie ich momentan denke, wird wohl der August der Highlight-Monat dieses Jahre, mal gucken, ob er es schafft :)
Warum bin ich 1.5 Wochen nicht da? Ich plane eine kleine Städtetour über Köln, Prag und Berlin. Jede Stadt hat dabei ihre eigene Rolle und Gründe, warum ich mich super auf sie freue und ich kann es kaum erwarten :D
Nächsten Freitag wird es für mich losgehen und dann sehen wir mal, was der August so bringt ;)

Ich wünsche euch einen August, der hoffentlich genau so schön wie meiner wird :)
Euer Büchernerd


Freitag, 31. Juli 2015

[Lesenacht] Die Vampire kommen!

Freitag Abend, Sommer *hust*, was könnte man da besseres machen, als an einer Lesenacht teilnehmen? :D

Organisiert wird sie von Ines, die bereits für so einige schöne Lesenächte gesorgt hat :)


Fragen/Aufgaben:
22:50
1.) Was lest ihr heute, und was hat euch an dem Buch angesprochen? Was hat euch dazu verleitet es zu lesen?
Ich werde "Wild Card - Das Spiel der Spiele" herausgegeben von George R. R. Martin lesen.
Irgendwie hat mich zuerst das Cover angesprochen und auch der Klappentext lang gut, sodass es dann relativ zügig auf meiner Wunschliste gelandet ist, von welcher ich es dann Anfang dieses Monats erlöst habe :)
Endgültig verleitet wurde ich wohl von der letzten Lesenacht, bei der es von min. einer (ich meine sogar mehrere) Person gelesen wurde und der gesamt Tenor sehr positiv war.
Da ist es doch irgendwie auch passend, dass ich es ebenfalls während einer Lesenacht lese 
*hust* 0 Seiten bis jetzt *hust*

23:40
2.) Wie findest du das Buch bisher? War es ein guter Start? Ist es eine spannende Mitte? Oder fieberst du schon aufs Ende hinaus? Und welchen Charakter konntest du bis jetzt schon ins Herz schließen?
Bis jetzt finde ich es relativ gut :) 
Am Anfang musste ich erst einmal reinfinden aber als es dann soweit war, war der anfängliche "Aufwand" schnell vergessen ^^
Bis vor ein paar Seiten habe ich mich noch gewundert, was ein bestimmter Abschnitt sollte und er nicht egtl. sinnlos war aber so langsam fügt es sich zusammen und ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Am sympathischsten fand ich bis jetzt "Earth With" und "Amazing Bubbles" scheinen mir beide eine tolle Persönlichkeit zu haben :)

00:30
3.) Egal wo du grade bist, blättere 50 Seiten vor und lese dir den 1. Abschnitt dieser Seite durch. Du darfst nicht mehr oder weniger lesen. Wurdest du stark gespoilert? Denkst du jetzt anders über das Buch? Ist irgendwas besonderes passiert? (Bitte nicht in eurer Antwort spoilern!)
Wo bleibt egtl. die neue Aufgabe? Ich habe immer noch keine neue gefunden *unschuldig pfeif*
Aber mal im ernst: Ich werde diese Aufgabe mal aussetzen, da ich doch vermute, dass die Spoilergefahr gerade sehr groß ist und ich wirklich kein Fan von Spoilern bin.
Bei der nächsten Aufgabe bin ich dann aber wieder mit vollem Einsatz dabei. Versprochen!

01:20
4.) DICHTEN IST ANGESAGT! Schreibe 4 Zeilen zu deinem Buch! 
Dann wollen wir es mal versuchen ^^
Superheld zu spielen oder sein,
der Unterschied ist nicht ganz klein,
Wer in der Show wird zum Held,
dem winkt nicht nur das Geld,
doch es ist nicht ganz klar,
ob er ein echter Held war.
Sind sogar zwei Zeilen mehr geworden ^^

02:10

5.) Welchen Charakter würdest du Küssen, welchen würdest du Heiraten, mit welchem wärst du am besten befreundet und welchen würdest du gerne um die Ecke bringen und abknallen? Und wieso? (Müssen 4 verschiedene Charakter sein :p)
Hmm küssen wohl am ehesten Earth Witch oder Curveball. Amazing Bubbles wäre theoretisch auch noch eine Option aber da sie auf Frauen steht, wäre sie wohl nicht so begeistert und ich habe keine Lust, mich mit einem Ass anzulgen :D
Dann revidiere ich oben mal auf nur Curveball und nehme zum heiraten Earth Witch, weil sie einen tollen Charakter hat und sehr nett zu sien scheint.
Befreundet vielleicht mit Wild Fox, seine Fähigkeit kann man für den ein oder anderen Unfug nutzen ^^
Abknallen? Da gibt es ein paar Anwärter. Am spontansten ist mir Jonathan Hive aufgrund seiner Art eingefallen, es gibt aber auch noch ein paar andere Kandidaten für die Kugel.

03:00

6.) Was hat euch am Buch am besten gefallen? Was fandet ihr am schlechtesten? Was würdet ihr gerne ändern? Und würdet ihr gerne mal der Hauptcharakter des Buches sein?   
Ich mag es ja ganz gerne, wenn im Buch zwischen mehrere Szenen mal gesprungen wird und das war bis jetzt wirklich gut umgesetzt und ich konnte trotz häufigen Sichtwechsels und egtl. relativ vielen Charakteren gut den Überblick behalten.
Etwas schlechtes/etwas zu ändern habe ich nicht direkt gefunden. Ich habe etwas im Hinterkopf aber so wie sich die Geschichte gerade entwickelt, könnte es gut sein, dass das alles noch relativiert wird, weswegen ich erstmal die nächsten Seiten abwarten möchte ^^
"Den Hauptcharakter" gibt es bei mir im Buch nicht aber mit dem einen oder anderen würde ich gerne mal für einen Tag tauschen wollen, besonders da so einige die eine oder andere nette Fähigkeit haben :D 


Updates:
21:55
Post ist erstellt und ich warte auf den Startschuss.
Ich wünsche euch allen schon mal eine spaßige Lesenacht,
auch wenn es sein könnte, dass ich die erste Stunde eher pseudomäßig da bin :D

22:38
Hiermit erkläre ich meine Pseudophase für beendet und bin ab sofort für alle Schandtaten bereit :D

22:46
Um es mal festzuhalten. Ich starte auf Seite 293 und befinde mich gerade auf Seite *trommelwirbel* 293. Klingt irgendwie nach einer typischen Lesenacht :D

01:15
Ich bin mittlerweile nun auch auf Seite 300 angekommen :D

03:10
Damit ist diese Lesenacht dann auch schon wieder vorbei.
Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht und ich wünsche allen anderen Teilnehmern eine gute Nacht!
Euer Büchernerd

Sonntag, 26. Juli 2015

[Rezension] Hüter der Worte - Diana Menschig

Wieder ist eine Woche rum und mein erster Urlaub diesen Sommer auch. Zum Abschluss gibt es mal wieder eine Rezension. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Hüter der Worte
Autor: Diana Menschig
Verlag: Knaur TB
Quelle (gilt ebenso für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Ein weiteres Buch, welches in meiner ersten Bestellung bei Arvelle enthalten war. Irgendwie sah es ganz nett aus und der Klappentext klang auch nicht schlecht, also wurde es gleich mal mit bestellt.

Cover:
9783426511114
Das aufgeschlagene Buch des Covers fiel mir zuerst ins Auge. Bücher spielen in diesem Buch eine wichtige Rolle. Es sieht fast so aus, als wenn wenn es doppelt auf dem Cover hintereinander ist. Auch das passt wirklich sehr gut zum Inhalt des Buches.
Bei den beiden Raben musste ich im Nachhinein erst einmal überlegen, ob sie passen. Es kamen nicht direkt welche vor und generell haben Vögel keine große Rolle gespielt. Dennoch ist es gewissermaßen passen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Idee mit den beiden Raben auf dem Cover.
Der Hintergrund ist nicht ganz so einfach zu erkennen. Es sieht wie ein wichtiger Platz aus, vielleicht auch wie der Vorhof zu etwas wichtigem. Etwas wichtiges, was im Buch gesucht wird.
Insgesamt ist das Cover sehr gut mit dem Inhalt abgestimmt und ist in sich sehr stimmig. Ich finde es auch gut anzusehen und so kann es mich sehr gut überzeugen.

Inhalt:
Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert … (Klappentext, Quelle s.o.)

Eine Idee, die ich in dieser Ausführung noch nie gelesen habe. Es geht um den Autor Tom Schäfer und seinen Romanheld. Hinter seinem Schreibdrang steckt aber mehr, als er sich anfangs vorstellen kann. Langsam und behutsam werden einige Geheimnisse gelüftet, die größten allerdings erst ganz am Ende. Der Titel sagt schon, um wen es hauptsächlich geht, um die Hüter der Worte. Aber was die Hüter genau sind, muss der Leser erst zusammen mit dem Autor herausfinden.
Mich konnte der Inhalt wirklich mitreißen und begeistern. Ich weiß irgendwie nicht so recht, was ich hier noch schreiben soll, da ich das Gefühl habe, gerade bei diesem Buch, schnell ins Spoilern zu geraten.

Charaktere:
Tom Schäfer der Autor, handelt nicht immer ganz überlegt, hat aber eigentlich nur gutes im Sinn. Durch seine gutmütige Art war er mir sehr sympathisch, auch wenn er nicht immer die besten Entscheidungen getroffen hat.
Laryon war in dieser Hinsicht doch deutlich anders. Er kam mir häufig unvernünftiger und teilweise auch sehr empfindlich vor.So ganz nachvollziehen konnte ich sein Handeln nicht immer, weswegen er mir auch weniger sympathisch als Tom war.
Die letzte sehr wichtige Person war Mellie, die Frau mit den vielen Geheimnissen. Sie konnte zwar nicht immer ausdrücken was sie bewegt und war bei bestimmten Themen sehr verschlossen aber man erfährt auch mit der Zeit, dass es seine Gründe hat. Insgesamt war sie sehr sympathisch, auch wenn sie ihre Ecken und Kanten hatte.

Kritik:
Nach den ersten 200 Seiten war ich wirklich begeistert von dem Buch. Doch dann kam es leider zu einem Stimmungsbruch. Am Anfang war noch alles friedlich und harmonisch und das Lesen hat richtig Spaß gemacht. Es gab kleine Streitereien aber nichts besonderes und die Geschichte hat sich konstant weiterentwickelt.
Irgendwie ist die Stimmung dann plötzlich umgeschlagen und alle wichtigen Personen standen im Konflikt zueinander und es gab so einiges an Anfeindungen.
Auch das hat zwar die Geschichte konsequent voran getrieben aber ich persönlich empfand den Teil als nicht mehr in der gleichen Art lesbar, wie den Anfang. Es war, als wenn ein dunkler Vorhang über den Wörtern hing. Diese Einschätzung ist aber auch sehr subjektiv und jeder wird hier wohl anders empfinden.

What else?:
Am Ende findet sich noch eine Art Stammbaum und eine Karte der Welt.
Den Stammbaum konnte man auch sehr leicht beim Lesen ermitteln und war daher meiner Meinung nach eher nettes Beiwerk. Die Karte hingegen war super. Ich mag es, wenn man zu einer Welt noch einmal eine Karte hat, damit man die Ausmaße der Welt, so wie sie sich der Autor vorstellt, besser erfassen kann.
Leider habe ich das erst bemerkt, als ich mit dem Buch durch war, da kann der Autor aber natürlich nichts für.

Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, die Geschichte war mal was anderes und insgesamt auch sehr gut geschrieben. Die Magie der ersten Hälfte hat mir dann in der zweiten Teil leider durch die ganzen Konflikte ein wenig gefehlt, sodass ich das Buch leider ein wenig abwerten muss. Da es aber sonst keine großen Kritikpunkte gab, lautet die Wertung:
4 von 5 Punkte

Diesmal wieder ein wenig kürzer aber ich hoffe, ihr hattet euren Spaß beim lesen ;)
Euer Büchernerd