Sonntag, 28. Dezember 2014

[Rezension] Nexus - Ramez Naam

Die Weihnachtstage sind vorbei, jetzt geht es direkt mit der nächsten Rezension weiter.
Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Nexus
Autor: Ramez Naam
Übersetzer: Bernhard Kempen
Verlag: Heyne
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Dieses Buch habe ich durch Zufall in einem Buchladen entdeckt. Warum es mich angesprochen hat, kann ich gar nicht so genau sagen aber es hat auf jeden Fall gereicht, um auf meiner Wunschliste zu landen. Ich habe es als Nikolausgeschenk erhalten und habe es auch noch am selben Tag begonnen. Aufgrund der Arbeit war ich dann ein bisschen weniger zum Lesen gekommen, bevor ich dann die letzten 300 Seiten in drei Tagen beendet habe.

Cover:
Ramez  Naam - Nexus
Um ehrlich zu sein, betrachte ich das Cover sehr zwiegespalten.  Ich werde mal mit dem negativen anfangen. Leider wurde das Cover nicht komplett ausgenutzt, weshalb oben nur noch Schwärze ist. Dies hätte man sicher eleganter lösen können.
Weiterhin fehlt mir irgendwie das besondere bei dem Cover, es wirkt irgendwie sehr schlicht und kann mich nicht so recht begeistern.
Dennoch hat das Cover auch seine guten Seiten. Das Hintergrundmotiv passt sehr gut zum Buch und seiner Technologie. Der Titel des Buches ist bei genauerem Hinsehen in einem weiß/blau geschrieben, was auch einen gewissen Charme hat. Zudem steht das X deutlich hervor und verleiht dem Titel noch das gewisse etwas.
Insgesamt sehe ich dem Cover relativ neutral gegenüber, da es meiner Meinung nach, seine guten und schlechteren Seiten hat.

Inhalt:
"Die nahe Zukunft: Die Nano-Droge Nexus ermöglicht es den Menschen, die Grenzen der eigenen Wahrnehmung zu überschreiten und mit dem Bewusstsein anderer in Verbindung zu treten – ein gewaltiger Schritt in der Evolution des Menschen. Als jedoch eine Gruppe skrupelloser Wissenschaftler Nexus für ihre eigenen Zwecke missbraucht, zwingt die US-Regierung den jungen Nano-Techniker Kade Lane, sich in die Organisation einzuschleusen, um ihrem Treiben ein Ende zu bereiten. Lane gerät in einen Strudel aus Machtgier, Korruption und Mord ..."
Der Klappentest beschreibt den Inhalt des Buches relativ gut. Zum einen geht es um den Konflikt zwischen den beiden Parteien aber auch viel um die erwähnte Technik.
Der Inhalt war sehr actionreich und konnte mich wirklich fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den Personen weitergeht. Es gab so einige Wendungen und es gab immer mal wieder Änderungen, wer auf wessen „Seite“ ist. Wobei keine Seite als die Richtige dargestellt wurde und auch viel über Moral geschrieben wurde. Dies hat mir in diesem Zusammenhang gut gefallen.
Zusammenfassend konnte mich der Inhalt wirklich begeistern. Auch fand ich das Ende sehr gekonnt.

Charaktere:
Die Charaktere sind wirklich toll. Jeder hat seine Träume und Hintergrundgeschichten, die je nach Wichtigkeit mal mehr, mal weniger ausgeprägt sind. Dadurch sind auch viele Handlungen der Charaktere sehr gut nachvollziehbar und man kann auch den Entwicklungen gut folgen.  Auch hat fast jeder nach seinen eigenen Moralvorstellungen gehandelt, die meistens auf der eigenen Vergangenheit beruhten und manchmal kamen auch Zweifel dazu. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Kritik:
Mir fällt gerade keine große Kritik ein.
Das Buch konnte mich einfach begeistern.

What else?:
Am Ende des Buches gibt es noch 9 Seiten, die die Technik die dahinter steckt näher erläutern und wie weit unsere Forschung aktuell ist. Dies zeigt, dass Nexus gar nicht so unrealistisch ist, wie es manchen auf den ersten Blick scheinen mag. Mich hat dies sehr gefreut, da ich solche Techniken persönlich sehr interessant finde.
Dass ich das entsprechende Sachbuch vom Autor bestelle war somit keine Frage mehr und ich freue mich schon, wenn es bei meinem Händler ankommt.

Fazit:
Das Buch war ein rundes Erlebnis. Es hat mir wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen. Mich persönlich, als kleinen Technikfan, konnte es wirklich stark begeistern und ich freue mich schon auf das nächste Buch des Autors. Ein spannendes Buch mit viel Action aber auch mit einigen moralischen Entscheidungen. Ich kann es nur empfehlen. Es hat zwar nicht ganz zu einem Lieblingsbuch gereicht, dazu muss es wirklich perfekt sein, aber es hat auf jeden Fall 5 Sterne verdient, mit einer Tendenz nach oben.
Ich bin gespannt, was noch vom Autor kommt.

Ich hoffe ihr hattet ein paar schöne Festtage und wünsche euch schon mal einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Euer Büchernerd

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Festtage euch allen!


Liebe Leser,
heute möchte ich gar nicht viel schreiben.
Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest, welches Ihr hoffentlich mit euren Liebsten verbringen könnt.  Ich hoffe Ihr habt ein paar ruhige und erholsame Tage, in denen Ihr euch richtig entspannen könnt.
ich persönlich habe es mir mit einem weihnachtlich angehauchten Buch bequem gemacht und warte auf den Teil der Familie, der heute Nachmittag vorbei kommt.
In diesem Sinne: Frohe Festtage euch allen!
Euer Büchernerd

Samstag, 20. Dezember 2014

[Rezension] In Gottes Namen. Amen! - Simon Rich

Die letzte Woche haben wir nun auch geschafft. Weihnachten kann kommen. Aber kurz vorher gibt es noch eine kleine Rezension von mir. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: In Gottes Namen. Amen!
Autor: Simon Rich
Übersetzer: Conny Lösch
Verlag: Goldmann
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Früher war ich häufiger mal in unserer Bücherei, die immer viele gute Bücher hat. In letzter Zeit wollte ich aber erstmal meinen SuB abbauen und habe mir erstmal keine Bücher mehr ausgeliehen. Als ich letztens da war, ist mir aber dieses Buch aufgefallen und da es auch nur 250 Seiten hatte, dachte ich, nehme ich es mal mit.

Cover:

Das Cover ist meiner Meinung nach nichts Besonderes, dennoch hat es mich neugierig auf das Buch gemacht. Die Engel und die Herzen könnten passender nicht sein und auch der „Himmel“ gehört einfach dazu.
Das Cover hat irgendwie nichts, wo ich sagen würde „Das ist es!“ dennoch konnte es mich überzeugen das Buch zu lesen und passt zum Inhalt. Und genau das sollte das Cover, meiner Meinung nach, leisten. Es wurde also alles richtig gemacht.

Inhalt:
"Seit Gott sich lieber auf sein Golfhandicap konzentriert, anstatt Hungersnöte zu lindern, geht die Welt den Bach runter – auch wenn die Engel Craig und Eliza von der Wunderabteilung emsig weiter Gebete erfüllen. Doch dann kündigt Gott überraschend seinen Rücktritt an und gibt seinen Ausstiegsplan bekannt: Armageddon, die Zerstörung der Erde. Nur ein Wunder könnte den Chef umstimmen: Craig und Eliza sollen zwei irdische Loser dazu bringen, sich ineinander zu verlieben. Und so setzen die beiden Engel Himmel und Hölle in Bewegung, um die Welt doch noch zu retten."
Der Klappentext beschreibt schon ziemlich gut worum es geht. Viel mehr kann ich auch nicht verraten ohne zu Spoilern.
Der Inhalt war eher seichte Lektüre aber ich fand die Geschichte und auch die Idee dahinter sehr nett und so konnte ich das Buch einfach weglesen. Ich habe es nachmittags angefangen und am nächsten Tag vormittags beendet. Es war einfach schön zu lesen.

Charaktere:
Es gab die Charaktere im Himmel und die auf der Erde. Beide Seiten wurden gut beleuchtet und jeder Charakter hatte so seine eigenen Gesichtszüge. Die meisten haben in dem kurzen Buch kleinere Entwicklungen durchgemacht, was passend war und für mich auch nicht übertrieben wirkte.
Die Charaktere konnte ich gut leiden, Irgendwie hatten alle ihren Charme, auch wenn es bei manchen ein kleines bisschen länger gedauert hat, bis sie ihn zeigten.

Kritik:
Um ehrlich zu sein, fällt mir hier nicht wirklich was ein.
Wenn man möchte, kann man es als Kritikpunkt auffassen, dass es sich eher um eine Seichte Liebesgeschichte handelt und somit wohl nicht jedem gefallen wird.
Ich fand das aber nicht schlimm und mir hat das Lesen Spaß gebracht.

What else?:
Heute muss ich dieses Feld schon wieder leer lassen. Beim nächsten mal wird hier aber wieder was stehen. Versprochen ;)

Fazit:
Wie man wahrscheinlich schon herauslesen konnte, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Dennoch kann ich leider keine 5 Punkte geben. Mir hat irgendwie das Besondere in diesem Buch gefehlt. Vielleicht lag es an der seichten Geschichte? Ich weiß es nicht.
Dennoch kann ich das Buch nur empfehlen und gebe deshalb 4 von 5 Punkten mit deutlicher Tendenz nach oben.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass kürzere Bücher zu kürzeren Rezensionen führen. Geht euch das auch so?

Euer Büchernerd

Dienstag, 16. Dezember 2014

[Rezension] Spirale - Paul McEuen

Noch eine Woche und dann darf ich wieder Urlaub genießen und die meisten von euch wahrscheinlich ihre Ferien. Ich hoffe ich kann euch diese letzte Woche mit dieser Rezension noch ein bisschen versüßen. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Spirale
Autor: Paul McEuen
Verlag: FISCHER Taschebuch
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Eine Freundin erzählte mir von Arvelle, einem Onlineshop, der Mängelexemplare verkauft. Daraufhin habe ich mal vorbeiguckt aber nicht direkt was gefunden. Ich habe dann regelmäßig mal vorbeigeguckt und dann irgendwann dieses Buch entdeckt. Es klang gut und für 1€ musste ich es einfach bestellen. Ich hatte dann gleich noch ein paar Bücher mehr bestellt, damit es sich auch lohnt. Die anderen werden auch irgendwann noch dran kommen ;)

Cover:
Spirale
Das Cover ist relativ schlicht und dennoch hatte es mich irgendwie angesprochen. Die Abbildung auf dem Cover passt zum Inhalt und durch die verschiedenen farben auf schwarzem Grund wirkt es sehr interessant. Dass rechts oben auf dem Cover eine Meinung steht, finde ich allerdings nicht ganz so schön. Diese hätte auch zusammen mit den anderen auf der Rückseite stehen können.
Insgesamt bin ich aber mit dem Cover zufrieden.

Inhalt:
"Er ist lebendig, er vermehrt sich, er wächst in dir. Mikrobiologe Liam Connor besitzt den Pilz, der jeden Menschen in eine tödliche Waffe verwandeln kann. Und dann wird er selbst grausam umgebracht. Vom Todespilz fehlt jede Spur. Mit allen Mitteln muss Liams Assistent Jake verhindern, dass sich die todbringende Infektion weltweit ausbreitet …
Paul McEuen zeigt in seinem atemberaubenden Thriller eine unsichtbare Welt, die für die Menschheit zur unermesslichen Bedrohung werden kann – wenn sie außer Kontrolle gerät."
Der Klappentext und der Inhalt weisen meiner Meinung nach leichte Differenzen auf.
Nach dem lesen des Klappentextes habe ich mir den Inhalt ganz leicht anders vorgestellt aber da der Klappentext im Wesentlichen gut ist, war das dann nicht all zu schlimm.
Der Inhalt selbst kam mir sehr gut konstruiert vor und glänze vor allem durch die Spannung. Es gab immer mal wieder interessante Wendungen und die Wahrheit hat man erst ganz zum Schluss herausgefunden.
Es wurde immer wieder zwischen verschiedenen Orten und Gruppen gewechselt, sodass man verschiedene Sichtweisen hatten, die sich allerdings erst am Ende komplett zusammengefügt haben.
Alles in allem war ich mit dem Inhalt sehr zufrieden, was besonders an der Spannung lag.

Charaktere:
Über die Charaktere kann ich leider nicht zu viel sagen. Insgesamt konnte ich die Handlungen der Personen gut nachvollziehen und man konnte auch deren Motivation gut verstehen. Alle Charaktere hatten Ihre Rolle im Buch und haben auch perfekt zu dieser gepasst.
Zusammenfassend war ich auf den ersten Blick zufrieden…

Kritik:
… auf den zweiten Blick leider nicht mehr so ganz. Jede Person hatte ihre feste Rolle in diesem Werk und merkt man auch, sobald man ein kleines bisschen darüber nachdenkt. Über die Charaktere erfährt man, bis auf eine oder zwei Ausnahmen, nicht mehr, als für die Geschichte benötigt wird. Dadurch wirken sie relativ flach.
Auch die Liebesgeschichte zwischen zwei Personen wirkte dadurch ein bisschen komisch und aufgesetzt. Meiner Meinung nach hätte man sie lieber weglassen können, auch wenn sie einen kleinen Ansporn für manche Handlungen bildete.

What else?:
Mir ist diesmal nichts Besonderes aufgefallen, was ich hier erwähnen könnte.

Fazit:
Das Buch war spannend und ich wollte gerne weiterlesen. Die Geschichte fand ich auch sehr schön durchdacht. Dennoch hatte ich nicht dieses Gefühl, dass ich was Besonderes lese. Ich habe einfach gelesen. Ob das an den Charakteren oder an anderen Umständen lag, kann ich nicht sagen. Dennoch hat es mir insgesamt gefallen.
Wenn ich alles betrachte würde ich dem Buch somit 4 von 5 Punkten geben, allerdings mit einer kleinen Tendenz nach unten.

Die Rezension heute war mal ein bisschen kürzer, ich hoffe, sie hat euch dennoch gefallen.

Euer Büchernerd

Freitag, 12. Dezember 2014

[Rezension] Phoenix - Jan Aalbach

Und schon geht es weiter mit den Rezensionen. Diesmal von einem Buch, was mich wirklich überrascht hat. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Phoenix
Author: Jan Aalbach
Verlag: Piper
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Dieses ist ein weiteres Buch, das ich zum Abi von befreundeten Familien bekommen hatte. Im Buchladen war mir zuerst das Cover aufgefallen und der Klappentext klang dann auch noch ganz gut. Somit ist es halt auf meiner Wunschliste gelandet. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen es zu lesen. Aber ich wusste ja auch nicht, was mich erwarten sollte…

Cover:
Phoenix
Zuerst fällt einem wohl der Mosquito in der Mitte des Covers auf. Den Bezug zur Handlung erfährt man schon sehr früh im Buch, auch wenn seine Rolle damit bereits erfüllt ist. Den Smiley auf dem Mosquito habe ich als nette Überraschung empfunden, auch wenn ich dort den Bezug zur Handlung nicht herstellen konnte. Das blau/ schwarz des Hintergrunds gefällt mir besonders gut und hat auch wieder einen sehr starken Bezug zur Handlung also absolut passend.  Einen besser passenden Titel hätte man für das Buch auch nur schwer finden können. Die Art, in der sich der Titel abhebt, empfinde ich ebenso als gelungen.
Insgesamt kann ich das Cover somit nur loben.

Inhalt:
"Als er die Einladung des verschrobenen Milliardärs Bromberg zum Abendessen erhält, weiß Elias Meerbaum noch nicht, was ihn erwartet. Elias ist Meisterkoch und berühmt für seinen untrüglichen Geschmackssinn, und genau deshalb braucht Bromberg ihn. Denn er sucht nach der legendären Asche des Phoenix, einer Substanz unvorstellbarer Kraft, deren uralte Rezeptur nur jemand entschlüsseln kann, der die seltensten Kräuter und merkwürdigsten Zutaten kennt – jemand wie Elias. Doch dieser erkennt bald, dass Bromberg noch andere Ziele verfolgt und dass sich hinter der Asche des Phoenix ein Geheimnis ungeahnten Ausmaßes verbirgt ..."
Jaaa, der Klappentext… Insgesamt finde ich ihn sehr gelungen weil er wirklich Lust auf das Buch macht. Aber das Buch ist irgendwie doch viel mehr als das, was im Klappentext steht. Das Buch ist eine wunderbare Verwebung von Legenden, Mythen und der Realität. Gerade, wer sich gerne mit altertümlichen Erzählungen beschäftigt, wird hier wohl seinen Spaß finden. Aber auch ohne, dass ich dort große Vorkenntnisse hatte, habe ich die Suche und die immer neuen Erzählungen mit Freude verfolgt.
Die Suche nach den Ingredienzen ist so schön erzählt und unterfüttert, dass von mir aus auch gerne noch ein paar mehr gesucht hätten werden können. Obwohl das Ziel der meisten Kapitel doch das gleiche war, hatte jedes aufs Neue seinen eigenen Charme.
Dadurch kam mir das Ende fast zu schnell. Ich hätte sehr gerne noch weiter gelesen. Wirklich schade, dass es keine Reihe ist.
Zusammenfassend ist also auch der Inhalt sehr gelungen

Charaktere:
Die beiden wichtigsten Charaktere wissen selber nicht genau, wer sie sind. In gewisser Weise ist die Suche nach den Zutaten auch eine Suche nach sich selbst. Was sie dabei herausfinden, kann man vorher nur schwer erahnen.
Während ihrer Suche kommen sie sich in gewisser Weise immer näher, auch wenn sich die Frau teilweise sehr überraschend verhält. Insgesamt passt es aber und die Person bleibt dennoch sympathisch. Das Verhältnis entwickelt sich zusammen mit dem Buch und kurz vor dem Ende überschlagen sich dann die Ereignisse. Im ersten Moment fand ich die letzten Entwicklungen zu schnell, aber da es gut nachvollziehbar war, hat sich das auch schnell wieder gelegt.
Es gab natürlich noch den großen Widersacher, der sich die meiste Zeit über sehr bedeckt hält, man erfährt aber doch das eine oder andere über ihn.
Zuletzt gibt es noch eine wichtige neutrale Person, von der man auch als Leser erst nicht so richtig weiß, ob man ihr trauen kann oder nicht. Dieses Geheimnis wird ebenfalls erst gegen Ende des Buches gelüftet.
Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, da man ihre Handlung Großteils sehr gut nachvollziehen konnte und sie mir auch sehr sympathisch waren.

Kritik:
Zählt es, wenn ich sage, dass das Buch viel zu schnell zu Ende war?
Mir kam das Ende wirklich zu schnell und war erst unzufrieden damit. Dann habe ich aber gemerkt, dass das Ende eigentlich passend ist, aber dennoch hätte ich gerne weiter gelesen…

What else?:
Das Buch wird als Thriller tituliert, hat aber auch so einige Fantasy Elemente. Wer also einen reinen Thriller lesen möchte, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden. Ein Fantasy Fan hingegen schon. Dies soll kein schlechtreden des Buches sein. Ich möchte nur nicht, dass jemand mit falschen Erwartungen an das Buch ran tritt und es dadurch nicht zu schätzen weiß.

Fazit:
An sich ist das Fazit wohl eindeutig.  Das Buch war einfach super und deutlich besser als erwartet. Normalerweise kann ich nach dem schreiben der Rezension genau sagen, wie viele Punkte das Buch verdient. Dennoch schwanke ich grade zwischen 5 Punkten und Lieblingsbuch. Für 5 Punkte hat es mich eigentlich zu sehr begeistert. Wenn ich es mit meinen anderen Lieblingsbüchern vergleiche, fehlt mir allerdings noch das finale etwas.
Deshalb sage ich dieses Mal einfach nur, dass es ein sehr schönes Buch ist, welches ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.

Welches Buch hat euch zuletzt positiv überrascht?
Euer Büchernerd

Montag, 8. Dezember 2014

[Rezension] Control - Daniel Suarez

So, ich habe endlich die Motivation gefunden, meine vier vorgeschriebenen Rezensionen blogfertig zu machen und hier ist auch die erste. Viel Spaß.

Allgemeines:
Titel: Control
Autor: Daniel Suarez
Verlag: rororo
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Drei Bücher hatte der Autor bereits veröffentlicht. Drei Bücher habe ich bereits gelesen. Drei Bücher, die alle zu meinen liebsten Büchern gehören. Drei Argumente, warum ich mir dieses Buch kaufen musste. Also habe ich es mir gekauft und zwar direkt an dem Tag, an dem es hier in Deutschland veröffentlicht wurde.

Cover:

Tja, was soll ich zum Cover sagen? Ich glaube, hätte ich nur das Cover gesehen, hätte ich nicht sofort zu dem Buch gegriffen. Der Handlungsbezug des Covers ist aber größtenteils gegeben. Das große Gebäude im Vordergrund ist sehr einfach in die Handlung einzuordnen, auch wenn die umgebende Stadt nicht komplett passend ist. An sich sieht das Cover aber ganz ok aus, auch wenn mir das zum Zeitpunkt des Kaufes relativ egal war.

Inhalt:
"1969 eroberte der Mensch den Mond. Und was ist die größte Errungenschaft unseres Jahrhunderts? Facebook? Was wurde aus den Visionen der Vergangenheit? Warum gibt es keine großen Erfindungen mehr? 

Als dem Physiker Jon Grady die Aufhebung der Schwerkraft gelingt, hofft er auf den Nobelpreis. Doch statt Gratulanten kommen Terroristen, Grady stirbt. Das melden zumindest die Medien. Tatsächlich erwacht der Wissenschaftler in Gefangenschaft: Das hochgeheime «Bureau of Technology Control» entführt seit Jahrzehnten die brillantesten Wissenschaftler. Zum Schutz der Menschheit, angeblich, denn für Kernfusion und andere Erfindungen sei der Homo Sapiens noch nicht weit genug. Für die Gefangenen gibt es nur eine Wahl: Entweder Kooperation - oder eine türlose Zelle im Fels, tief unter der Erde. Doch die neuen Herren der Welt haben die Rechnung ohne Grady gemacht."

Daniel Suarez vermischt in seinen Büchern Wissenschaft mit dem, was in der Zukunft sein könnte. Dadurch erscheint der Inhalt doch irgendwie sehr real, auch wenn er nüchtern betrachtet sehr abgehoben ist. In jedem seiner Bücher hat er sich einer sehr interessanten Frage angenommen und das war auch in diesem Buch nicht anders.
Mich hat die Handlung schnell in ihren Bann gezogen. Ein kleines bisschen Interesse an Naturwissenschaften und Technik kann wohl nicht schaden, da gerade die ersten ein bis zwei Kapitel doch sehr physikalisch angehaucht sind. Aber auch ohne sollte es sich aushalten lassen, gerade weil man Unterstützung von einem der Charaktere bekommt.
Insgesamt ist die Handlung natürlich sehr futuristisch angehaucht aber genau das konnte man auch erwarten.
Auch das Ende empfand ich wieder sehr angenehm. Es ist relativ offen aber auf eine Art, die schön ist. Das hatte bisher jedes Buch vom Autor.

Charaktere:
Es gab ein paar Charaktere, die einen doch sehr an Stereotypen erinnert haben. Gestört hat mich das aber nicht besonders. Zwar hatten ein paar von diesen Charakteren eine wichtige Rolle, allerdings hat man auch viel Zeit mit anderen Charakteren verbracht.
Grade diese anderen Charaktere waren sehr interessant. Zum Teil machen sie eine sehr große Entwicklung während des Buches durch, was wirklich schön zu lesen war. Ein Charakter blieb sehr undurchsichtig, man hatte zwar Vermutungen, was er anstellen würde, aber wirklich richtig lag ich nie. Genau das hat auch super zu diesem Charakter gepasst.
Beeindruckend fand ich auch, dass es der Autor geschafft hat, dass ich mit einer AI mitfiebere. Die AI kann man als eigenen Charakter darstellen, der einen manchmal überrascht aber konsequent ist. Mehr kann ich leider nicht verraten ohne zu spoilern.

Kritik:
Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, das Buch war wirklich gut. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich mehr erwartet habe. Die anderen Bücher von Daniel Suarez hatten mindestens einen Aspekt oder Charakter, der mich einfach komplett geflasht hat. Genau das hatte ich auch jetzt wieder erwartet, wurde aber leider enttäuscht. Woran es genau lag, kann ich leider nicht sagen aber es war einfach nicht der Daniel Suarez, den ich erwartet hatte.

What else?:
Das Buch ist wohl das am wenigsten auf Technik spezialisierte Buch von Daniel Suarez. Es gibt zwar auch wieder sehr viel Technik allerdings wird auch viel von der Naturwissenschaftlichen Seite betrachtet. Wer also einen sanften Einstieg in das Thema Technik à la Daniel Suarez möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Es ist zwar meiner Meinung das schlechteste Buch des Autors aber das hat auch den Vorteil, dass sich die folgenden Bücher noch steigern.
Das Daniel Suarez sehr gute Bücher schreibt hat sich wohl auch schon rumgesprochen. Bereits vor erscheinen des Buches wurden die Filmrechte eingekauft und zwar von dem bekannten Studio „20th Century Fox“. Ich bin gespannt, was sie aus diesem Buch machen werden. Die Umsetzung als Film kann ich mir auf jeden Fall gut vorstellen.

Fazit:
Wie man wahrscheinlich bereits heraus lesen kann, sind meine Gefühle für dieses Buch gemischt. Auf der einen Seite ist das Buch wirklich rundum gelungen, auf der anderen Seite habe ich dennoch mehr erwartet. Ich hatte erwartet, dass sich ein weiteres Buch zu meinen Lieblingsbüchern gesellt. Dies wurde leider nicht erfüllt. Dennoch handelt es sich meiner Meinung um ein sehr gutes Buch, dem man getrost 5 Punkte geben kann. Und da das Buch wirklich gut war, erhält es sogar noch eine leichte Tendenz nach oben, auch wenn mir diesmal das Besondere des Autors gefehlt hat.

Ich hoffe, es hat euch wieder gefallen
Euer Büchernerd

Montag, 1. Dezember 2014

[Newsletter] Draußen wird es kälter, die Leselust steigt

Rückblick:

Und mal wieder erst spät Abends aber noch pünktlich gibt es heute meinen nächsten Monatsrückblick. Letzter Monat, war bei mir der Monat der Kinofilme. In 3 Wochen habe ich 3 Filme gesehen, Interstellar, Maze Runner und natürlich den neuen Die Tribute von Panem. Ich war mit meiner Filmwahl sehr zufrieden :)
Geschafft habe ich mal wieder nur zwei Bücher, was daran liegen könnte, dass ich momentan großteils nur im Bus lese und somit zwar beständig vorankomme aber nicht viel schaffe. Aber nächsten Monat wird es wohl besser.

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 0
Beendete Bücher: 2
Veröffentlichte Rezensionen: 1
SuB letzter Monat: 36
SuB heute: 34

Vorschau:

Diesen Monat werde, wenn es klappt, wohl so einige Posts kommen. Zwei Rezensionen sind schon vorgeschrieben und ich werde diesen Monat wohl auch mehr zeit zum Lesen finden. Ich habe nämlich diese Woche und dann wieder ab dem 22. frei, also viel zeit zum lesen :)
Ganz spontan habe ich mir heute dann nach längerer zeit auch mal wieder ein Buch aus der bücherei ausgeliehen. An Lesestoff wird es also nicht mangeln.
Dann fängt ja auch wieder die winterliche Zeit an und ich freue mich schon, obwohl mir noch nicht so wirklich danach ist. Am 6. geht es für mich erstmal zum Rostocker Weihnachtsmarkt und danach werde ich mich wohl hauptsächlich auf dem in Kiel rumtreiben, auch wenn es deutlich schönere gibt.
Irgendeine kleine Aktion auf meinem Blog wird es wohl auch geben, auch wenn ich nocht keinen genauen Plan habe ^^

Das war es auch schon wieder und ich wünsche euch schon mal im Voraus einen schönen Dezember sowie eine nette und gesellige Adventszeit.
Euer Büchernerd