Sonntag, 28. Dezember 2014

[Rezension] Nexus - Ramez Naam

Die Weihnachtstage sind vorbei, jetzt geht es direkt mit der nächsten Rezension weiter.
Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Nexus
Autor: Ramez Naam
Übersetzer: Bernhard Kempen
Verlag: Heyne
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Dieses Buch habe ich durch Zufall in einem Buchladen entdeckt. Warum es mich angesprochen hat, kann ich gar nicht so genau sagen aber es hat auf jeden Fall gereicht, um auf meiner Wunschliste zu landen. Ich habe es als Nikolausgeschenk erhalten und habe es auch noch am selben Tag begonnen. Aufgrund der Arbeit war ich dann ein bisschen weniger zum Lesen gekommen, bevor ich dann die letzten 300 Seiten in drei Tagen beendet habe.

Cover:
Ramez  Naam - Nexus
Um ehrlich zu sein, betrachte ich das Cover sehr zwiegespalten.  Ich werde mal mit dem negativen anfangen. Leider wurde das Cover nicht komplett ausgenutzt, weshalb oben nur noch Schwärze ist. Dies hätte man sicher eleganter lösen können.
Weiterhin fehlt mir irgendwie das besondere bei dem Cover, es wirkt irgendwie sehr schlicht und kann mich nicht so recht begeistern.
Dennoch hat das Cover auch seine guten Seiten. Das Hintergrundmotiv passt sehr gut zum Buch und seiner Technologie. Der Titel des Buches ist bei genauerem Hinsehen in einem weiß/blau geschrieben, was auch einen gewissen Charme hat. Zudem steht das X deutlich hervor und verleiht dem Titel noch das gewisse etwas.
Insgesamt sehe ich dem Cover relativ neutral gegenüber, da es meiner Meinung nach, seine guten und schlechteren Seiten hat.

Inhalt:
"Die nahe Zukunft: Die Nano-Droge Nexus ermöglicht es den Menschen, die Grenzen der eigenen Wahrnehmung zu überschreiten und mit dem Bewusstsein anderer in Verbindung zu treten – ein gewaltiger Schritt in der Evolution des Menschen. Als jedoch eine Gruppe skrupelloser Wissenschaftler Nexus für ihre eigenen Zwecke missbraucht, zwingt die US-Regierung den jungen Nano-Techniker Kade Lane, sich in die Organisation einzuschleusen, um ihrem Treiben ein Ende zu bereiten. Lane gerät in einen Strudel aus Machtgier, Korruption und Mord ..."
Der Klappentest beschreibt den Inhalt des Buches relativ gut. Zum einen geht es um den Konflikt zwischen den beiden Parteien aber auch viel um die erwähnte Technik.
Der Inhalt war sehr actionreich und konnte mich wirklich fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den Personen weitergeht. Es gab so einige Wendungen und es gab immer mal wieder Änderungen, wer auf wessen „Seite“ ist. Wobei keine Seite als die Richtige dargestellt wurde und auch viel über Moral geschrieben wurde. Dies hat mir in diesem Zusammenhang gut gefallen.
Zusammenfassend konnte mich der Inhalt wirklich begeistern. Auch fand ich das Ende sehr gekonnt.

Charaktere:
Die Charaktere sind wirklich toll. Jeder hat seine Träume und Hintergrundgeschichten, die je nach Wichtigkeit mal mehr, mal weniger ausgeprägt sind. Dadurch sind auch viele Handlungen der Charaktere sehr gut nachvollziehbar und man kann auch den Entwicklungen gut folgen.  Auch hat fast jeder nach seinen eigenen Moralvorstellungen gehandelt, die meistens auf der eigenen Vergangenheit beruhten und manchmal kamen auch Zweifel dazu. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Kritik:
Mir fällt gerade keine große Kritik ein.
Das Buch konnte mich einfach begeistern.

What else?:
Am Ende des Buches gibt es noch 9 Seiten, die die Technik die dahinter steckt näher erläutern und wie weit unsere Forschung aktuell ist. Dies zeigt, dass Nexus gar nicht so unrealistisch ist, wie es manchen auf den ersten Blick scheinen mag. Mich hat dies sehr gefreut, da ich solche Techniken persönlich sehr interessant finde.
Dass ich das entsprechende Sachbuch vom Autor bestelle war somit keine Frage mehr und ich freue mich schon, wenn es bei meinem Händler ankommt.

Fazit:
Das Buch war ein rundes Erlebnis. Es hat mir wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen. Mich persönlich, als kleinen Technikfan, konnte es wirklich stark begeistern und ich freue mich schon auf das nächste Buch des Autors. Ein spannendes Buch mit viel Action aber auch mit einigen moralischen Entscheidungen. Ich kann es nur empfehlen. Es hat zwar nicht ganz zu einem Lieblingsbuch gereicht, dazu muss es wirklich perfekt sein, aber es hat auf jeden Fall 5 Sterne verdient, mit einer Tendenz nach oben.
Ich bin gespannt, was noch vom Autor kommt.

Ich hoffe ihr hattet ein paar schöne Festtage und wünsche euch schon mal einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Euer Büchernerd

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Festtage euch allen!


Liebe Leser,
heute möchte ich gar nicht viel schreiben.
Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest, welches Ihr hoffentlich mit euren Liebsten verbringen könnt.  Ich hoffe Ihr habt ein paar ruhige und erholsame Tage, in denen Ihr euch richtig entspannen könnt.
ich persönlich habe es mir mit einem weihnachtlich angehauchten Buch bequem gemacht und warte auf den Teil der Familie, der heute Nachmittag vorbei kommt.
In diesem Sinne: Frohe Festtage euch allen!
Euer Büchernerd

Samstag, 20. Dezember 2014

[Rezension] In Gottes Namen. Amen! - Simon Rich

Die letzte Woche haben wir nun auch geschafft. Weihnachten kann kommen. Aber kurz vorher gibt es noch eine kleine Rezension von mir. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: In Gottes Namen. Amen!
Autor: Simon Rich
Übersetzer: Conny Lösch
Verlag: Goldmann
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Früher war ich häufiger mal in unserer Bücherei, die immer viele gute Bücher hat. In letzter Zeit wollte ich aber erstmal meinen SuB abbauen und habe mir erstmal keine Bücher mehr ausgeliehen. Als ich letztens da war, ist mir aber dieses Buch aufgefallen und da es auch nur 250 Seiten hatte, dachte ich, nehme ich es mal mit.

Cover:

Das Cover ist meiner Meinung nach nichts Besonderes, dennoch hat es mich neugierig auf das Buch gemacht. Die Engel und die Herzen könnten passender nicht sein und auch der „Himmel“ gehört einfach dazu.
Das Cover hat irgendwie nichts, wo ich sagen würde „Das ist es!“ dennoch konnte es mich überzeugen das Buch zu lesen und passt zum Inhalt. Und genau das sollte das Cover, meiner Meinung nach, leisten. Es wurde also alles richtig gemacht.

Inhalt:
"Seit Gott sich lieber auf sein Golfhandicap konzentriert, anstatt Hungersnöte zu lindern, geht die Welt den Bach runter – auch wenn die Engel Craig und Eliza von der Wunderabteilung emsig weiter Gebete erfüllen. Doch dann kündigt Gott überraschend seinen Rücktritt an und gibt seinen Ausstiegsplan bekannt: Armageddon, die Zerstörung der Erde. Nur ein Wunder könnte den Chef umstimmen: Craig und Eliza sollen zwei irdische Loser dazu bringen, sich ineinander zu verlieben. Und so setzen die beiden Engel Himmel und Hölle in Bewegung, um die Welt doch noch zu retten."
Der Klappentext beschreibt schon ziemlich gut worum es geht. Viel mehr kann ich auch nicht verraten ohne zu Spoilern.
Der Inhalt war eher seichte Lektüre aber ich fand die Geschichte und auch die Idee dahinter sehr nett und so konnte ich das Buch einfach weglesen. Ich habe es nachmittags angefangen und am nächsten Tag vormittags beendet. Es war einfach schön zu lesen.

Charaktere:
Es gab die Charaktere im Himmel und die auf der Erde. Beide Seiten wurden gut beleuchtet und jeder Charakter hatte so seine eigenen Gesichtszüge. Die meisten haben in dem kurzen Buch kleinere Entwicklungen durchgemacht, was passend war und für mich auch nicht übertrieben wirkte.
Die Charaktere konnte ich gut leiden, Irgendwie hatten alle ihren Charme, auch wenn es bei manchen ein kleines bisschen länger gedauert hat, bis sie ihn zeigten.

Kritik:
Um ehrlich zu sein, fällt mir hier nicht wirklich was ein.
Wenn man möchte, kann man es als Kritikpunkt auffassen, dass es sich eher um eine Seichte Liebesgeschichte handelt und somit wohl nicht jedem gefallen wird.
Ich fand das aber nicht schlimm und mir hat das Lesen Spaß gebracht.

What else?:
Heute muss ich dieses Feld schon wieder leer lassen. Beim nächsten mal wird hier aber wieder was stehen. Versprochen ;)

Fazit:
Wie man wahrscheinlich schon herauslesen konnte, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Dennoch kann ich leider keine 5 Punkte geben. Mir hat irgendwie das Besondere in diesem Buch gefehlt. Vielleicht lag es an der seichten Geschichte? Ich weiß es nicht.
Dennoch kann ich das Buch nur empfehlen und gebe deshalb 4 von 5 Punkten mit deutlicher Tendenz nach oben.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass kürzere Bücher zu kürzeren Rezensionen führen. Geht euch das auch so?

Euer Büchernerd

Dienstag, 16. Dezember 2014

[Rezension] Spirale - Paul McEuen

Noch eine Woche und dann darf ich wieder Urlaub genießen und die meisten von euch wahrscheinlich ihre Ferien. Ich hoffe ich kann euch diese letzte Woche mit dieser Rezension noch ein bisschen versüßen. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Spirale
Autor: Paul McEuen
Verlag: FISCHER Taschebuch
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Eine Freundin erzählte mir von Arvelle, einem Onlineshop, der Mängelexemplare verkauft. Daraufhin habe ich mal vorbeiguckt aber nicht direkt was gefunden. Ich habe dann regelmäßig mal vorbeigeguckt und dann irgendwann dieses Buch entdeckt. Es klang gut und für 1€ musste ich es einfach bestellen. Ich hatte dann gleich noch ein paar Bücher mehr bestellt, damit es sich auch lohnt. Die anderen werden auch irgendwann noch dran kommen ;)

Cover:
Spirale
Das Cover ist relativ schlicht und dennoch hatte es mich irgendwie angesprochen. Die Abbildung auf dem Cover passt zum Inhalt und durch die verschiedenen farben auf schwarzem Grund wirkt es sehr interessant. Dass rechts oben auf dem Cover eine Meinung steht, finde ich allerdings nicht ganz so schön. Diese hätte auch zusammen mit den anderen auf der Rückseite stehen können.
Insgesamt bin ich aber mit dem Cover zufrieden.

Inhalt:
"Er ist lebendig, er vermehrt sich, er wächst in dir. Mikrobiologe Liam Connor besitzt den Pilz, der jeden Menschen in eine tödliche Waffe verwandeln kann. Und dann wird er selbst grausam umgebracht. Vom Todespilz fehlt jede Spur. Mit allen Mitteln muss Liams Assistent Jake verhindern, dass sich die todbringende Infektion weltweit ausbreitet …
Paul McEuen zeigt in seinem atemberaubenden Thriller eine unsichtbare Welt, die für die Menschheit zur unermesslichen Bedrohung werden kann – wenn sie außer Kontrolle gerät."
Der Klappentext und der Inhalt weisen meiner Meinung nach leichte Differenzen auf.
Nach dem lesen des Klappentextes habe ich mir den Inhalt ganz leicht anders vorgestellt aber da der Klappentext im Wesentlichen gut ist, war das dann nicht all zu schlimm.
Der Inhalt selbst kam mir sehr gut konstruiert vor und glänze vor allem durch die Spannung. Es gab immer mal wieder interessante Wendungen und die Wahrheit hat man erst ganz zum Schluss herausgefunden.
Es wurde immer wieder zwischen verschiedenen Orten und Gruppen gewechselt, sodass man verschiedene Sichtweisen hatten, die sich allerdings erst am Ende komplett zusammengefügt haben.
Alles in allem war ich mit dem Inhalt sehr zufrieden, was besonders an der Spannung lag.

Charaktere:
Über die Charaktere kann ich leider nicht zu viel sagen. Insgesamt konnte ich die Handlungen der Personen gut nachvollziehen und man konnte auch deren Motivation gut verstehen. Alle Charaktere hatten Ihre Rolle im Buch und haben auch perfekt zu dieser gepasst.
Zusammenfassend war ich auf den ersten Blick zufrieden…

Kritik:
… auf den zweiten Blick leider nicht mehr so ganz. Jede Person hatte ihre feste Rolle in diesem Werk und merkt man auch, sobald man ein kleines bisschen darüber nachdenkt. Über die Charaktere erfährt man, bis auf eine oder zwei Ausnahmen, nicht mehr, als für die Geschichte benötigt wird. Dadurch wirken sie relativ flach.
Auch die Liebesgeschichte zwischen zwei Personen wirkte dadurch ein bisschen komisch und aufgesetzt. Meiner Meinung nach hätte man sie lieber weglassen können, auch wenn sie einen kleinen Ansporn für manche Handlungen bildete.

What else?:
Mir ist diesmal nichts Besonderes aufgefallen, was ich hier erwähnen könnte.

Fazit:
Das Buch war spannend und ich wollte gerne weiterlesen. Die Geschichte fand ich auch sehr schön durchdacht. Dennoch hatte ich nicht dieses Gefühl, dass ich was Besonderes lese. Ich habe einfach gelesen. Ob das an den Charakteren oder an anderen Umständen lag, kann ich nicht sagen. Dennoch hat es mir insgesamt gefallen.
Wenn ich alles betrachte würde ich dem Buch somit 4 von 5 Punkten geben, allerdings mit einer kleinen Tendenz nach unten.

Die Rezension heute war mal ein bisschen kürzer, ich hoffe, sie hat euch dennoch gefallen.

Euer Büchernerd

Freitag, 12. Dezember 2014

[Rezension] Phoenix - Jan Aalbach

Und schon geht es weiter mit den Rezensionen. Diesmal von einem Buch, was mich wirklich überrascht hat. Viel Spaß!

Allgemeines:
Titel: Phoenix
Author: Jan Aalbach
Verlag: Piper
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Dieses ist ein weiteres Buch, das ich zum Abi von befreundeten Familien bekommen hatte. Im Buchladen war mir zuerst das Cover aufgefallen und der Klappentext klang dann auch noch ganz gut. Somit ist es halt auf meiner Wunschliste gelandet. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen es zu lesen. Aber ich wusste ja auch nicht, was mich erwarten sollte…

Cover:
Phoenix
Zuerst fällt einem wohl der Mosquito in der Mitte des Covers auf. Den Bezug zur Handlung erfährt man schon sehr früh im Buch, auch wenn seine Rolle damit bereits erfüllt ist. Den Smiley auf dem Mosquito habe ich als nette Überraschung empfunden, auch wenn ich dort den Bezug zur Handlung nicht herstellen konnte. Das blau/ schwarz des Hintergrunds gefällt mir besonders gut und hat auch wieder einen sehr starken Bezug zur Handlung also absolut passend.  Einen besser passenden Titel hätte man für das Buch auch nur schwer finden können. Die Art, in der sich der Titel abhebt, empfinde ich ebenso als gelungen.
Insgesamt kann ich das Cover somit nur loben.

Inhalt:
"Als er die Einladung des verschrobenen Milliardärs Bromberg zum Abendessen erhält, weiß Elias Meerbaum noch nicht, was ihn erwartet. Elias ist Meisterkoch und berühmt für seinen untrüglichen Geschmackssinn, und genau deshalb braucht Bromberg ihn. Denn er sucht nach der legendären Asche des Phoenix, einer Substanz unvorstellbarer Kraft, deren uralte Rezeptur nur jemand entschlüsseln kann, der die seltensten Kräuter und merkwürdigsten Zutaten kennt – jemand wie Elias. Doch dieser erkennt bald, dass Bromberg noch andere Ziele verfolgt und dass sich hinter der Asche des Phoenix ein Geheimnis ungeahnten Ausmaßes verbirgt ..."
Jaaa, der Klappentext… Insgesamt finde ich ihn sehr gelungen weil er wirklich Lust auf das Buch macht. Aber das Buch ist irgendwie doch viel mehr als das, was im Klappentext steht. Das Buch ist eine wunderbare Verwebung von Legenden, Mythen und der Realität. Gerade, wer sich gerne mit altertümlichen Erzählungen beschäftigt, wird hier wohl seinen Spaß finden. Aber auch ohne, dass ich dort große Vorkenntnisse hatte, habe ich die Suche und die immer neuen Erzählungen mit Freude verfolgt.
Die Suche nach den Ingredienzen ist so schön erzählt und unterfüttert, dass von mir aus auch gerne noch ein paar mehr gesucht hätten werden können. Obwohl das Ziel der meisten Kapitel doch das gleiche war, hatte jedes aufs Neue seinen eigenen Charme.
Dadurch kam mir das Ende fast zu schnell. Ich hätte sehr gerne noch weiter gelesen. Wirklich schade, dass es keine Reihe ist.
Zusammenfassend ist also auch der Inhalt sehr gelungen

Charaktere:
Die beiden wichtigsten Charaktere wissen selber nicht genau, wer sie sind. In gewisser Weise ist die Suche nach den Zutaten auch eine Suche nach sich selbst. Was sie dabei herausfinden, kann man vorher nur schwer erahnen.
Während ihrer Suche kommen sie sich in gewisser Weise immer näher, auch wenn sich die Frau teilweise sehr überraschend verhält. Insgesamt passt es aber und die Person bleibt dennoch sympathisch. Das Verhältnis entwickelt sich zusammen mit dem Buch und kurz vor dem Ende überschlagen sich dann die Ereignisse. Im ersten Moment fand ich die letzten Entwicklungen zu schnell, aber da es gut nachvollziehbar war, hat sich das auch schnell wieder gelegt.
Es gab natürlich noch den großen Widersacher, der sich die meiste Zeit über sehr bedeckt hält, man erfährt aber doch das eine oder andere über ihn.
Zuletzt gibt es noch eine wichtige neutrale Person, von der man auch als Leser erst nicht so richtig weiß, ob man ihr trauen kann oder nicht. Dieses Geheimnis wird ebenfalls erst gegen Ende des Buches gelüftet.
Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, da man ihre Handlung Großteils sehr gut nachvollziehen konnte und sie mir auch sehr sympathisch waren.

Kritik:
Zählt es, wenn ich sage, dass das Buch viel zu schnell zu Ende war?
Mir kam das Ende wirklich zu schnell und war erst unzufrieden damit. Dann habe ich aber gemerkt, dass das Ende eigentlich passend ist, aber dennoch hätte ich gerne weiter gelesen…

What else?:
Das Buch wird als Thriller tituliert, hat aber auch so einige Fantasy Elemente. Wer also einen reinen Thriller lesen möchte, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden. Ein Fantasy Fan hingegen schon. Dies soll kein schlechtreden des Buches sein. Ich möchte nur nicht, dass jemand mit falschen Erwartungen an das Buch ran tritt und es dadurch nicht zu schätzen weiß.

Fazit:
An sich ist das Fazit wohl eindeutig.  Das Buch war einfach super und deutlich besser als erwartet. Normalerweise kann ich nach dem schreiben der Rezension genau sagen, wie viele Punkte das Buch verdient. Dennoch schwanke ich grade zwischen 5 Punkten und Lieblingsbuch. Für 5 Punkte hat es mich eigentlich zu sehr begeistert. Wenn ich es mit meinen anderen Lieblingsbüchern vergleiche, fehlt mir allerdings noch das finale etwas.
Deshalb sage ich dieses Mal einfach nur, dass es ein sehr schönes Buch ist, welches ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.

Welches Buch hat euch zuletzt positiv überrascht?
Euer Büchernerd

Montag, 8. Dezember 2014

[Rezension] Control - Daniel Suarez

So, ich habe endlich die Motivation gefunden, meine vier vorgeschriebenen Rezensionen blogfertig zu machen und hier ist auch die erste. Viel Spaß.

Allgemeines:
Titel: Control
Autor: Daniel Suarez
Verlag: rororo
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Drei Bücher hatte der Autor bereits veröffentlicht. Drei Bücher habe ich bereits gelesen. Drei Bücher, die alle zu meinen liebsten Büchern gehören. Drei Argumente, warum ich mir dieses Buch kaufen musste. Also habe ich es mir gekauft und zwar direkt an dem Tag, an dem es hier in Deutschland veröffentlicht wurde.

Cover:

Tja, was soll ich zum Cover sagen? Ich glaube, hätte ich nur das Cover gesehen, hätte ich nicht sofort zu dem Buch gegriffen. Der Handlungsbezug des Covers ist aber größtenteils gegeben. Das große Gebäude im Vordergrund ist sehr einfach in die Handlung einzuordnen, auch wenn die umgebende Stadt nicht komplett passend ist. An sich sieht das Cover aber ganz ok aus, auch wenn mir das zum Zeitpunkt des Kaufes relativ egal war.

Inhalt:
"1969 eroberte der Mensch den Mond. Und was ist die größte Errungenschaft unseres Jahrhunderts? Facebook? Was wurde aus den Visionen der Vergangenheit? Warum gibt es keine großen Erfindungen mehr? 

Als dem Physiker Jon Grady die Aufhebung der Schwerkraft gelingt, hofft er auf den Nobelpreis. Doch statt Gratulanten kommen Terroristen, Grady stirbt. Das melden zumindest die Medien. Tatsächlich erwacht der Wissenschaftler in Gefangenschaft: Das hochgeheime «Bureau of Technology Control» entführt seit Jahrzehnten die brillantesten Wissenschaftler. Zum Schutz der Menschheit, angeblich, denn für Kernfusion und andere Erfindungen sei der Homo Sapiens noch nicht weit genug. Für die Gefangenen gibt es nur eine Wahl: Entweder Kooperation - oder eine türlose Zelle im Fels, tief unter der Erde. Doch die neuen Herren der Welt haben die Rechnung ohne Grady gemacht."

Daniel Suarez vermischt in seinen Büchern Wissenschaft mit dem, was in der Zukunft sein könnte. Dadurch erscheint der Inhalt doch irgendwie sehr real, auch wenn er nüchtern betrachtet sehr abgehoben ist. In jedem seiner Bücher hat er sich einer sehr interessanten Frage angenommen und das war auch in diesem Buch nicht anders.
Mich hat die Handlung schnell in ihren Bann gezogen. Ein kleines bisschen Interesse an Naturwissenschaften und Technik kann wohl nicht schaden, da gerade die ersten ein bis zwei Kapitel doch sehr physikalisch angehaucht sind. Aber auch ohne sollte es sich aushalten lassen, gerade weil man Unterstützung von einem der Charaktere bekommt.
Insgesamt ist die Handlung natürlich sehr futuristisch angehaucht aber genau das konnte man auch erwarten.
Auch das Ende empfand ich wieder sehr angenehm. Es ist relativ offen aber auf eine Art, die schön ist. Das hatte bisher jedes Buch vom Autor.

Charaktere:
Es gab ein paar Charaktere, die einen doch sehr an Stereotypen erinnert haben. Gestört hat mich das aber nicht besonders. Zwar hatten ein paar von diesen Charakteren eine wichtige Rolle, allerdings hat man auch viel Zeit mit anderen Charakteren verbracht.
Grade diese anderen Charaktere waren sehr interessant. Zum Teil machen sie eine sehr große Entwicklung während des Buches durch, was wirklich schön zu lesen war. Ein Charakter blieb sehr undurchsichtig, man hatte zwar Vermutungen, was er anstellen würde, aber wirklich richtig lag ich nie. Genau das hat auch super zu diesem Charakter gepasst.
Beeindruckend fand ich auch, dass es der Autor geschafft hat, dass ich mit einer AI mitfiebere. Die AI kann man als eigenen Charakter darstellen, der einen manchmal überrascht aber konsequent ist. Mehr kann ich leider nicht verraten ohne zu spoilern.

Kritik:
Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, das Buch war wirklich gut. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich mehr erwartet habe. Die anderen Bücher von Daniel Suarez hatten mindestens einen Aspekt oder Charakter, der mich einfach komplett geflasht hat. Genau das hatte ich auch jetzt wieder erwartet, wurde aber leider enttäuscht. Woran es genau lag, kann ich leider nicht sagen aber es war einfach nicht der Daniel Suarez, den ich erwartet hatte.

What else?:
Das Buch ist wohl das am wenigsten auf Technik spezialisierte Buch von Daniel Suarez. Es gibt zwar auch wieder sehr viel Technik allerdings wird auch viel von der Naturwissenschaftlichen Seite betrachtet. Wer also einen sanften Einstieg in das Thema Technik à la Daniel Suarez möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Es ist zwar meiner Meinung das schlechteste Buch des Autors aber das hat auch den Vorteil, dass sich die folgenden Bücher noch steigern.
Das Daniel Suarez sehr gute Bücher schreibt hat sich wohl auch schon rumgesprochen. Bereits vor erscheinen des Buches wurden die Filmrechte eingekauft und zwar von dem bekannten Studio „20th Century Fox“. Ich bin gespannt, was sie aus diesem Buch machen werden. Die Umsetzung als Film kann ich mir auf jeden Fall gut vorstellen.

Fazit:
Wie man wahrscheinlich bereits heraus lesen kann, sind meine Gefühle für dieses Buch gemischt. Auf der einen Seite ist das Buch wirklich rundum gelungen, auf der anderen Seite habe ich dennoch mehr erwartet. Ich hatte erwartet, dass sich ein weiteres Buch zu meinen Lieblingsbüchern gesellt. Dies wurde leider nicht erfüllt. Dennoch handelt es sich meiner Meinung um ein sehr gutes Buch, dem man getrost 5 Punkte geben kann. Und da das Buch wirklich gut war, erhält es sogar noch eine leichte Tendenz nach oben, auch wenn mir diesmal das Besondere des Autors gefehlt hat.

Ich hoffe, es hat euch wieder gefallen
Euer Büchernerd

Montag, 1. Dezember 2014

[Newsletter] Draußen wird es kälter, die Leselust steigt

Rückblick:

Und mal wieder erst spät Abends aber noch pünktlich gibt es heute meinen nächsten Monatsrückblick. Letzter Monat, war bei mir der Monat der Kinofilme. In 3 Wochen habe ich 3 Filme gesehen, Interstellar, Maze Runner und natürlich den neuen Die Tribute von Panem. Ich war mit meiner Filmwahl sehr zufrieden :)
Geschafft habe ich mal wieder nur zwei Bücher, was daran liegen könnte, dass ich momentan großteils nur im Bus lese und somit zwar beständig vorankomme aber nicht viel schaffe. Aber nächsten Monat wird es wohl besser.

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 0
Beendete Bücher: 2
Veröffentlichte Rezensionen: 1
SuB letzter Monat: 36
SuB heute: 34

Vorschau:

Diesen Monat werde, wenn es klappt, wohl so einige Posts kommen. Zwei Rezensionen sind schon vorgeschrieben und ich werde diesen Monat wohl auch mehr zeit zum Lesen finden. Ich habe nämlich diese Woche und dann wieder ab dem 22. frei, also viel zeit zum lesen :)
Ganz spontan habe ich mir heute dann nach längerer zeit auch mal wieder ein Buch aus der bücherei ausgeliehen. An Lesestoff wird es also nicht mangeln.
Dann fängt ja auch wieder die winterliche Zeit an und ich freue mich schon, obwohl mir noch nicht so wirklich danach ist. Am 6. geht es für mich erstmal zum Rostocker Weihnachtsmarkt und danach werde ich mich wohl hauptsächlich auf dem in Kiel rumtreiben, auch wenn es deutlich schönere gibt.
Irgendeine kleine Aktion auf meinem Blog wird es wohl auch geben, auch wenn ich nocht keinen genauen Plan habe ^^

Das war es auch schon wieder und ich wünsche euch schon mal im Voraus einen schönen Dezember sowie eine nette und gesellige Adventszeit.
Euer Büchernerd


Samstag, 22. November 2014

[Lesenacht] Auf eine kurze aber spaßige Nacht!

Heute lief es doch alles anders als geplant. Eigentlich wollte ich hier pünktlich starten, allerdings habe ich mich dann doch ein bisschen stark verplant.
Ab jetzt werden hier allerdings meine Updates erscheinen, auch wenn ich wohl nicht so lange mitlesen werde. Viel Spaß!
 
Update:
00:0:4: In der kurzen Zeit, die ich gelesen habe, habe ich 10 Seiten geschafft und war somit schon mal produktiver als in der letzten Lesenacht :D Ich werde wohl noch kurz auf anderen Blogs vorbei schauen und dann noch die nächste Frage beantworten. Danach werde ich wohl leider schon schlafen gehen, da ich morgen um 8:30 fit auf der Bowlingbahn sein muss. Ich wünsche euch jetzt schonmal allen noch eine schöne restliche Nacht und hoffe, dass ich bei der nächsten Lesenacht mal wieder endlich komplett dabei sein kann ;)
Aufgaben:

1)Sieh dir das Cover des Buches an, das du lesen wirst. Such dir erstens einen Gegenstand raus und versuche ihn zu beschreiben ohne ihn zu nennen (Wie beim Spiel "Tabu"). Und zweitens, beschreibe das Buch in einem einzigen Wort.
Es handelt sich um ein geflügeltes Wesen, dass eine gemeinsame Eigenschaft mit einem Vampir hat und dafür bekannt ist, Krankheiten zu verbreiten. Wer kommt drauf?
Das Buch in einem Wort: Ewigkeit
Das cover in einem Wort: faszinierend

2.) Welches Buch liest du, gibt es einen bestimmten Grund das du es liest, und was erwartest du vom Buch? Hast du schon vor der Lesenacht darin gelesen oder hast grade erst begonnen?
Ich lese Phoenix von Jan Aalbach. Es hat mich damals in der Buchhandlung einfach angesprochen und mittlerweile fasziniert es mich wirklich.
Ich hatte schon bis Seite 330 gelesen auf der ich mich jetzt auch noch befinde, da ich mich so verplant hatte...

3.) Guck dir dein Buchregal an, und zähle 26 Bücher ab. Das Buch das du nun hast - welches ist es, hast du es schon gelesen, und wie fandest du es? + Wieviele Bücher hast du auf deinem SuB, und wann gedenkst du sie endlich von ihren Qualen zu befreien? + Die, die wollen, können gerne ein Foto von dem Buch machen das auf der 26 war, und in ihrem Post einbinden. Ich binde es dann hier ein :)
In meinem Regal gelesener Bücher ist es "Die Stunde de Reglers", ein Buch das mir bis auf das Ende gut gefallen hat. Über das Ende habe und könnte ich mich immer noch total aufregen.
In meinem Sub-Regal wäre es "Lichtbringer". Mein Sub ist aktuell 35 Bücher groß und ich arbeite daran, dass er kleiner wird.

4.) Tippe einen Satz auf, in dem steht was dein Protagonist grade macht. An dem Anfang des Satzes muss das Wort "und" oder "aber", "weil" oder "dann", und am Ende des Satzes ein Komma. Nein, es muss nicht übertrieben viel Sinn machen oder Schlau sein oder wichtig. Denkt einfach dran das am Ende was witziges rauskommen soll, wenn wir alle Sätze am Ende zusammenfügen, und ein Text entsteht. Beispiel: und dann ging sie in den Wald und pinkelte hinter einem Busch,

+ Was machst du um wach zu bleiben und wo liest du am liebsten? 
dann musste er zurück zum See fahren und die Farbe des Wassers ändern,
Irgendwas spezielles mache ich gar nicht. Pure Willenskraft sozusagen ;)
Am liebsten lese ich im Garten auf der Liege oder natürlich im Bett.
Momentan lese ich allerdings die meiste Zeit im Bus.

5.)  Hardcorelesen! Versucht in 50 Minuten so viel zu lesen wie ihr könnt. Keine Kommentare, kein Tee, kein pinkeln. Alles was ihr tun sollt: LESEN! Und Zählt danach die Seiten. + schreib ein schlnes Zitat raus.
Das passt ja leider gar nicht zu meiner Ansage. Ich werde dann wohl bei dieser Aufgabe doch nicht mehr mitmachen. Sry nochmal, dass ich diesmal doch kaum mitgelesen habe, aber es lief irgendwie alles anders als gedacht. Bei der nächsten Lesenacht wird dann aber alles besser ;)
Euer Büchernerd



Montag, 17. November 2014

[Tag] 20 Dinge, die du nicht über mich wissen kannst

Diesmal ist es ein Tag von der lieben Miss Duncelbunt. Mal gucken, was ihr noch so über mich erfahren könnt.

1. Wie groß bist du? 
Laut meinem Perso 178cm. Kann sein, dass noch so 1-2cm dazu gekommen sind aber wirklich groß bin ich nicht.


2. Hast du ein verborgenes Talent? Wenn ja, welches?
Spontan würde mir nichts einfallen aber vielleicht habe ich es ja auch noch nicht entdeckt.


3. Worüber ärgerst du dich am meisten, was Blogs betrifft?
Solange bin ich ja noch nicht dabei und mir kommt die ganze Community sehr positiv vor, sodass ich gar nicht groß was dagegen sagen kann.


4. Worüber ärgerst du dich am meisten in der Nicht-Bloggerwelt?
Es gibt so viele schöne Dinge, die ich hier aufzählen könnte. Die meisten haben wohl mit der Politik zu tun. Daneben stört mich auch noch die Voreingenommenheit vieler Menschen. Das nervt mich teilweise wirklich stark.


5. Was ist dein Lieblingslied?
Das wechselt relativ häufig. Ich mag mich also nicht auf eins festlegen.


6. Welcher ist dein liebster Etsy Shop, der dir nicht gehört?
Wat fürn Shop? Sry damit kann ich überhaupt nicht anfangen und somit habe ich dann wohl keinen.


7. Wie verbringst du am liebsten deine Freizeit, wenn du nicht alleine bist? 
Am meisten bin ich dann wohl Bowlen. 
Ansonsten halt so das, was andere auch machen. Freunde treffen z.B.


8. Was ist dein liebstes Junk Food? 
Das was da ist :D
Einen wirklichen Liebling habe ich nicht, da ich die Abwechslung bevorzuge.


9. Hast du Haustiere? Wenn ja, welche und wie heißen sie?
Leider nein.


10. Was ist dein Lieblingssachbuch bzw. dein Lieblingsroman
Lieblingssachbuch ist schwer. "Der Fall Collini" von Ferdinand von Schirach ist zwar nicht wirklich ein Sachbuch aber es beruht auf einer Gesetzesänderung, was mir im Geschichtsunterricht zu Bonuspunkten verholfen hatte. Von daher sollte es zählen.


11. Was ist dein Lieblingskosmetikprodukt?
Ich merke mal wieder, dass der männliche Teil hier leicht in der Unterzahl vertreten ist und äußere mich mal nicht...


12. Wann war dir das letzte Mal etwas peinlich? Was ist passiert?
Weiß ich gar nicht mehr genau, ich neige dazu, sowas schnell zu verdrängen ^^


13. Wenn du nur ein Getränk trinken könntest (außer Wasser), was würde es sein? 
Blieben noch drei Getränke über: Apfelschorle, Sporti und Tee. Ich würde dann wohl eindeutig zu Tee tendieren, da dieser noch die größte Abwechslung bietet und es somit trotzdem nie langweilig werden würde.


14. Dein Lieblingsfilm? 
Den Lieblingsfilm gibt es wohl nicht aber zu denen, die mir besonders gut gefallen haben, zähle ich V wie Vendetta und Cloud Atlas.


15. Wer warst du in der Schulzeit: Prom Queen, Nerd, Cheerleader, ... (das musste ich mal übernehmen, sonst versteht man die Frage nicht xD)
Der Minimalist der trotzdem gute Noten hatte und Nachmittags nie was für die Schule gemacht hat?
Irgendwie was in diese Richtung :D


16. Wenn du überall auf der Welt leben könntest, wo würdest du leben?
Es gibt so viele schöne Orte. Wenn ich mir keine Gedanken machen müsste und frei wechseln könnte, würde ich mir wohl erstmal ganz viele Länder angucken.


17. PC oder Mac?
Es hat ja alles so seine Vor- und Nachteile. Für mich ist die momentane Wahl aber eindeutig der PC.


18. Die letzte romantische Geste von wem auch immer?
Das erzählt man doch nicht, das macht die ganze Magie kaputt ;)


19. Lieblingsberühmtheit? 
Muss man eine haben? Da ich mich ja sowieso nicht so gerne festlege, lasse ich die Antwort mal ganz dreist offen.


20. Welche Bloggerfreunde willst du heimlich als beste Freunde haben?
Um ehrlich zu sein, habe ich mir da noch keine Gedanken drüber gemacht :D Aber da alle Blogger die ich bis jetzt kenne sehr nett sind, könnte ich mich wohl mit jedem anfreunden


Wer Lust hat, darf den Tag gerne noch machen aber die meisten von euch haben dies ja bereits getan, weswegen ich niemanden direkt tagge.


Das war es auch mit meinen Antworten. Ich hoffe ihr hattet euren Spaß beim lesen.
Euer Büchernerd

Mittwoch, 12. November 2014

[Rezension] Endgame, Die Auserwählten - James Frey

Ihr wusstet ja schon, dass ich dieses Buch lese, deswegen hier ohne große Vorrede die Rezension. Viel Spaß.

Allgemeines:
Titel: Endgame - Die Auserwählten
Author: James Frey
Verlag: Oetinger
Da die rechtliche Situation auf der Verlagsseite unklar war, gibt es heute leider kein Cover und Klappentext...

Einleitung:
Warum ich mir dieses Buch gekauft habe, muss ich glaube ich nicht mehr groß erläutern, es gab ja einen eigenen Post dafür. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich es gefunden hatte. Ich habe vor ein paar Monaten mal nen Link zum Buch gefunden und da hat es mich halt überzeugt.

Cover:
Müsst ihr leider nach googeln (Grund: s.o.)
Wo soll ich bei diesem Cover nur anfangen? Ich versuchs mal mit der Farbe. Das goldene fand ich an sich schon sehr ansprechend, einfach weil ich kaum goldene Bücher im Regal habe. Allerdings passt die Farbe natürlich auch zum zugehörigen Gewinnspiel und auch im Buch spielt Gold eine bisher kleine Rolle.
Das silberne Symbol ist im Stile der Spielersymbole gehalten, lässt sich aber keinem zuordnen. Die zwei, sich jeweils in den Schwanz beißenden Schlangen, kann ich aber wieder ganz gut auf den Inhalt beziehen, auch wenn dies in diesem Fall wohl stark von der individuellen Interpretation abhängt.
Die Aufschrift in einfachem schwarz ist jetzt einfach mal ganz normal und damit das einzige normale am Cover.
Das Beste am Cover habe ich mir aber bis zum Schluss aufgehoben. Den Hintergrund. Der komplette Hintergrund besteht aus Sätzen, Wörtern und Zeichenfolgen die wohl alle etwas mit dem Buch zutun haben. Zumindest bei Sätzen und Wörtern war es einfach zu erkennen. Allerdings wurde dies nicht nur auf den Schutzumschlag aufgedruckt, sondern vielmehr „eingestanzt“, sodass sich der Umschlag regelrecht rau anfühlt. Einfach der Hammer!
Unter dem Schutzumschlag war das Buch ganz schlicht schwarz.
Insgesamt hat mich das Buch von außen einfach überzeugt. Meiner Meinung nach spielt das Cover ganz oben mit.

Inhalt:
Müsst ihr leider nach googeln (Grund: s.o.)
12 Spieler, ein Spiel auf leben und tot und nur ein Gewinner. Klingt das vertraut? Im ersten Moment musste ich ein bisschen an die Tribute von Panem denken. Vielleicht lag das aber auch nur daran, dass ich die Bücher noch nicht gelesen habe.
Nachdem ich mir das Buch wegen des Gewinnspiels gekauft hatte und mich danach auch das Cover noch sehr angesprochen hatte, war ich am hoffen, dass der Inhalt mich nicht enttäuschen möge. Zum Glück hat er es auch nicht.
Was im Klappentext noch leicht vertraut klingen mag, ist eine komplett andere Geschichte, die nicht wirklich Gemeinsamkeiten aufweist. Die Geschichte war sehr interessant und ich habe mit den einzelnen Charakteren mitgefiebert, wenn sie ihrem Hinweis näher kamen. Aber auch die Aktion kam nicht zu knapp. Teilweise gab es auch Szenen, die immer für ein bis zwei Seiten aus der Sicht einer Person erzählt wurden, bevor sich die Perspektive wieder änderte. Dies hat an manchen Stellen nochmal ein bisschen mehr Dynamik in das Buch gebracht.
Man erfährt so einiges über die Hintergründe und es wurden auch Fakten und antike Gebäude/ Gegenden (z.B. Göbekli Tepe) in die Story eingewoben, gleichzeitig empfand ich es dabei nie als langweilig.

Charaktere:
Die Charaktere sind im Allgemeinen schwer zu beschreiben, da sie einfach zu Unterschiedlich sind. Übergreifend kann man allerdings sagen, dass sie alle ihre eigene Geschichte haben und dadurch eine gewisse Tiefe besitzen.
Insgesamt haben mir die Charaktere sehr gut gefallen, auch wenn mich der eine oder andere ab und zu mal ein bisschen genervt hat.
Was ich aber besonders klasse fand, war das Zusammenspiel zwischen manchen Personen. Besonders bei einer Person, die ich am Anfang sehr unsympathisch war, habe ich mich immer wieder auf die nächste Szene gefreut.
Auch fand ich die Charaktere in ihrem Handeln authentisch und bin somit ganz zufrieden mit den Charakteren.

Kritik:
In dem Buch gab es ein Liebesdreieck. Und je näher ich dem Ende kam, desto auffälliger und meiner Meinung nach auch nerviger wurde es. Aber das ist auch eigentlich nur ein kleiner Kritikpunkt. Und viel mehr fällt mir auch gerade nicht ein...

What else?:
Jeder Spieler besitzt ein eigenes Symbol welches am Kapitelanfang zu sehen ist, sollte die jeweilige Person darin vorkommen.
Häufiger gibt es Anmerkungen im Buch in Form von Links. Diese haben hauptsächlich mit dem Gewinnspiel zu tun. Einige führen aber z.B. auch zu YouTube Videos mit Theorien, die den Inhalt des Buches stützen. Ich selbst habe mir noch nicht alle Links angeguckt, da es über 70 Stück sind und ich erstmal das Buch in Ruhe lesen wollte, bevor ich mich mit weiteren Infos eindecke.
Hier kann man übrigens den möglichen Gewinn sehen ;)
Was ich vor meinem Kauf noch nicht wusste, war, dass das Buch vom selben Autor wie „Ich bin Nummer vier“ ist. Nachdem ich erst kürzlich Tessas Rezension gelesen hatte, hatte ich richtig Lust das Buch zu lesen. Nun habe ich durch Zufall doch erst ein anderes Buch von dem Autor gelesen und mir hat es gefallen. Mal gucken, wann ich zu seinem anderen Buch komme.

Fazit:
Am Anfang war ich noch ein kleines bisschen am Zweifeln, ob das Buch wirklich gut wird oder es einfach nur extrem gehypt werden soll.
Meiner Meinung nach ist das Buch einfach klasse und ich freue mich, dass ich auf diesem Wege zu diesem Buch gefunden habe. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzungen, zu denen es auch wieder Gewinnspiele mit noch höheren Preisgeldern geben soll.
Von mir gib es deshalb verdiente 5 Sterne.

Wie findet ihr die Verflechtung von Realität und Fiktion in Büchern?

Euer Büchernerd

Sonntag, 9. November 2014

[Shorties] Die Zwerge als Graphic Novel

Und schon wieder eine neue Kategorie. Hier sollen so eine Art Kurzrezensionen stehen, teilweise auch nur Gedanken zu einem Buch, irgendwas dazwischen halt.
Diese Kategorie führe ich nicht ein, weil ich mit meinen Rezensionen überfordert bin und mir die Arbeit ein bisschen erleichtern möchte, sondern einfach, weil ich für ein 47-seitiges Graphic Novel keine Rezension in dem Rahmen schreiben kann, den ihr von mir gewohnt seid. Wie es in Zukunft mit dieser Kategorie weitergeht, weiß ich noch nicht genau, ich würde vorschlagen, dass wir uns zusammen überraschen lassen.

Nun aber zum eigentlichen Thema, dem Graphic Novel zu "Die Zwerge":
Ich hatte es durch Zufall in der Bücherei entdeckt und dachte ich frische auf diese Weise mal mein Wissen über "Die Zwerge" wieder auf, da es bestimmt schon 5-6 Jahre her ist, das ich den ersten Teil gelesen habe. 
Zu aller erst war mir die nicht vorhandene Dicke ins Auge gestochen. Das Graphic Novel hatte einen Umfang von 47 Seiten, nicht sonderlich viel. Wirklich lange habe ich somit nicht daran gesessen und habe es mal so nebenbei Nachmittags durchgelesen. 
Mein Wissen konnte ich leider nicht auffrischen. Das was in dem Graphic Novel dargestellt wurde, waren die eingängigsten Szenen aus dem Buch ohne, dass irgendwelche genaueren Details enthalten waren. Genau diese machen meiner Meinung nach ein gutes Buch auch und wahrscheinlich konnte mich das Graphic Novel auch nicht begeistern, was dem Buch ganz einfach gelungen war.
Das man sich die Charaktere teilweise anders vorgestellt hatte war klar, aber das gehört einfach zu einem Graphic Novel dazu.
Es handelte sich hierbei nur um den ersten kurzen Teil der Erzählung allerdings hatte ich nach der Beendigung nicht das Gefühl, die Geschichte unbedingt weiter zu verfolgen müssen. Auch dies war nur dem Buch vorbehalten.
Insgesamt konnte man wohl schon heraus lesen, dass ich mit dem Graphic Novel nicht wirklich zufrieden war. Ich würde jedem empfehlen, "Die Zwerge" als richtiges Buch zu lesen, da es 
1. deutlich mehr Charme hat und
2. deutlich billiger ist, da der erste Teil bereits ca. 14€ kostet und wohl noch ein paar weitere folgen werden. Von dem Buch hingegen gibt es mittlerweile sogar eine sehr schöne gebundene Version, auch wenn die Erstausgabe ein Taschenbuch war.

Das waren so meine Gedanken und Meinung hierzu. Wie steht ihr zu Graphic Novels?
Euer Büchernerd

Donnerstag, 6. November 2014

[Tag] Fragen über Fragen

Knapp 3 Wochen ist es schon her, dass ich von Dana getaggt wurde. Aber nun endlich gibt es auch meine Antworten auf ihre tollen Fragen. Viel Spaß.

1.) Wie bloggst du am liebsten (bezogen auf Klamotten, Atmosphäre, Musik, etc.)?
Meistens am PC mit Schlafanzug. Beine liegen erhöht auf dem Tower, damit es noch ein kleines bisschen gemütlicher ist und dann kommt noch zufällig ausgewählte Hintergrundbeschallung dazu.
Vielleicht demnächst auch mal öfters vom Bett aus, wenn ich endlich Office auf meinem Laptop habe aber das ist noch nicht fest.

2.) Wenn du deinen Namen ändern könntest, würdest du anders heißen wollen und wenn ja, wie?
Ich habe mir da nie wirklich Gedanken drüber gemacht von daher kommt eigentlich nur ein nein in Frage.

3.) Wenn/ Falls du ein großes Haus haben solltest/ hast - würdest du lieber alle Bücher in einer Bibliothek aufbewahren oder in allen Räumen verteilt?
Den Großteil würde ich wohl in einem Raum aufbewahren aber einen kleineren Teil würde ich wohl aus den verschiedensten Gründen im Haus verteilen.

4.) Welches Buch fandest du am schwierigsten zu lesen (wegen Schreibstil, Sprache, u.ä.)?
Ohh das ist mal eine gute Frage... In letzter Zeit würde ich sagen "Der Herr der Ringe", da es sich stellenweise ziehen konnte. Insgesamt fällt mir am ehesten ein Buch ein, was ich so in der 5. oder 6. Klasse gelesen haben müsste. Viele der Gespräche waren in Platt und auch so war es laut meinen Erinnerungen nicht ganz so leicht zu lesen. Den Titel weiß ich allerdings nicht mehr.

5.) Wie liest du lieber - im Bett, wenn es draußen regnet oder im Sommer draußen in der Sonne?
Drinnen wenn es draußen regnet ist einfach super, allerdings mag ich es auch gerne, im Sommer draußen zu lesen. Allerdings sind die kleinen Käfer ein kleines bisschen nervig und nach ein paar Kapiteln schlafe ich auch gerne erstmal ne Runde, sodass ich meistens nicht wirklich voran komme.
Aber ich finde halt beides hat seinen Charme

6.) Wenn du der letzte Mensch der Welt wärst, der noch Printbücher liest, würdest du auch auf E-Books umsteigen?
Auf keinen Fall!
Obwohl... wenn Printbücher extrem teuer werden würde, weil ich der einzige Käufer bin und sie somit nicht mehr bezahlen könnte würde ich wohl auf E-Books umsteigen. Das ist aber auch der einzige Grund der mir einfällt.

7.) Welches Buch möchtest du unbedingt nochmal im Original lesen?
Unbedingt eigentlich gar keins aber am ehesten wären es wohl Daemon und Darknet von Daniel Suarez, vor allem, weil ich den englischen Titel vom zweiten Band besser finde als den Deutschen.

8.) In welches Land würdest du am ehesten auswandern und warum?
So unbedingt weg möchte ich gar nicht, aber meine Wahl würde wohl auf eines der skandinavischen Länder fallen. Gute Politik, schöne Landschaften, meinen Sport kann ich da auch weiter betreiben, es passt einfach alles zusammen.

9.) Gibt es ein Buch, von dem du dich nicht trennen kannst, auch wenn du es nicht mochtest?
Ich tue mich generell schwer darin, mich von Büchern zu trennen aber genau ein Buch kann ich da leider nicht nennen.

10.) Hörst du noch CD's?
Wenn ich im Auto unterwegs bin, höre ich gerne mal ne CD. Zu Hause allerdings nur selten, da ich am PC dann doch meistens andere Sachen höre. Indirekt hingegen höre ich doch relativ viele CD's allerdings in digitalisierter Form auf meinem Handy.

11.) Wie viel Zeit widmest du deinem Online-Leben?
Seit ich arbeite auf jeden Fall weniger als vorher... Aber ich klicke auch gerne mal sinnlos vor mich hin... Genaueres kann ich leider nicht sagen, da ich dabei wenig auf die Uhr schaue, aber ich glaube, das ist auch besser so...

Taggen tue ich mal keinen, da ja fast alle von meinen Lesern diesen bereits gemacht haben. 
Bis zu meiner nächsten Rezension.
Euer Büchernerd

Samstag, 1. November 2014

[Newsletter] Ist schon wieder ein Monat rum?

Rückblick:

Fast hätte ich es heute verplant, aber noch schaffe ich es rechtzeitig ^^
Diesen Monat habe ich kaum Bücher beendet. Woran das genau lag, weiß ich selber nicht so genau, aber ich denke (und hoffe), dass es nächsten Monat wieder ein bisschen besser wird.
Das Projekt, welches ich letzten Monat noch in meiner Vorschau angekündigt hatte, habe ich natürlich nicht geschafft... Wäre ja auch zu einfach.
Generell ging dieser Monat irgendwie viel zu schnell rum und ich kann gar nicht genau sagen, wo sich die Zeit vor mir versteckt hatte.
Privat hingegen war der Monat ganz gut. Letzten Mittwoch wurde mir mitgeteilt, dass ich die Probezeit überstanden habe, was mich wirklich gefreut hat.

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 2
Beendete Bücher: 2
Veröffentlichte Rezensionen: 3
SuB letzter Monat: 36
SuB heute: 36

Vorschau:

Als nächstes kommen jetzt der Tag, den ich wieder von der lieben Dana bekommen habe und eine weitere Rezi ist auch schon vorgeschrieben.
Wenn ich mein aktuelles Buch beendet habe, werde ich wohl weiter meinen Sub abbauen können :)
Ich bin gespannt, ob ich diesen Monat besser mit meinen Projekten vorankomme als die letzten Monate aber wenn ich mir die letzten Monate angucke eher nicht...
Vielleicht erfasst mich aber auch die absolute Übermotivation, wenn ich jetzt von Montag bis Mittwoch frei habe.


Und schon ist alles gesagt, was ich mal wieder loswerden wollte. Habt ihr noch Wünsche?
Euer Büchernerd


Mittwoch, 22. Oktober 2014

[Rezension] Das Kosmotop - Andreas Brandhorst

Endlich gibt es mal wieder was von mir. Mein letzter Post ist nicht mal ganz zwei Wochen her und dennoch kommt es mir persönlich wie eine kleine Ewigkeit vor. Am liebsten würde ich öfters Posten, allerdings finde ich meistens nur am Wochenende dazu Zeit und somit ist die Zeit momentan leider relativ knapp. Aber ich will nicht zu viel schreiben, schließlich seid ihr ja für meine Rezension hier ;)

Allgemeines:
Titel: Das Kosmotop
Author: Andreas Brandhorst
Verlag: Heyne
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Dieses Buch habe ich mal beim shoppen gesehen und es klang nicht schlecht. Also ist es auf meiner Wunschliste gelandet. Ich habe zu meinem Abi/ Geburtstag von zwei befreundeten Familien als Geschenk ein paar Bücher bekommen und dieses war dann mit dabei. Also lag es noch gar nicht so lange auf meinem SuB.

Cover:
Das Cover hat was Mysteriöses und das hat mich beim ersten Blick auf das Cover angezogen. Die Wolken vor dem Universum, die es leicht verhüllen haben einen großen Anteil an dieser Wirkung. Das Raumschiff auf dem Bild könnte ich jetzt spontan nicht zuordnen. Vor dem lesen fand ich es super, jetzt nicht mehr wirklich, da mir persönlich der Bezug zum Inhalt fehlt. Da hätte man, wenn es nach mir ginge, ein besseres Motiv finden können.
Was ich nicht ganz verstehe, ist der Aufdruck „Originalausgabe“ in der rechten oberen Ecke. Ist zwar eine nette Zusatzinfo aber gehört meiner Meinung nach nicht auf das Cover, solange es keine besondere Bedeutung hat. Aber vielleicht kennt ihr ja einen guten Grund dafür?

Inhalt:
Die ferne Zukunft: Die Galaxis wird von intelligenten außerirdischen Zivilisationen regiert – und die Menschheit steht kurz vor dem Aussterben. Einer der letzten Menschen, ein Mann, der sich schon seit Jahrhunderten selbst immer wieder geklont hat, ist inzwischen zum Berater der galaktischen Regierung aufgestiegen. Als auf der alten Erde ein seltsames Artefakt gefunden wird, soll er ermitteln, was es damit auf sich hat. Es birgt, das wird bald klar, das Geheimnis der Zukunft des Universums …

Zuerst muss ich was zum Klappentext sagen. Der Klappentext ist mal wirklich absolut von auch nur dem Hauch eines Spoilers und beschreibt wie es aussieht. Von der eigentlichen Handlung erfährt man bis auf mögliche Akteure noch nichts. Ist mal eine schöne Abwechslung und erfrischend anders. Allerdings ist der Klappentext von meiner Warte aus ein kleines bisschen überdramatisch geschrieben.
Der Inhalt hat sich, wie bereits zu vermuten war, hauptsächlich um das Kosmotop gedreht. Allerdings war das Kosmotop anders eingebunden, als ich zuerst vermutet hatte, aber die Weise war auch logisch und sehr gut nachvollziehbar.
Die Story hat sich hauptsächlich um eine Person gedreht aber es gab auch häufiger mal Kapitel, in denen eine andere Person im Fokus stand. Hinzu kamen ab und zu Rückblicke, die aber alle Handlungsrelevanz hatten, auch wenn die tiefe teilweise erst später bewusst wurde.
Insgesamt fand ich auch die Welt relativ interessant. Man hat nach und nach immer mehr Informationen bekommen und konnte sich so vieles nach und nach erklären. Ich hätte allerdings an einigen Stellen gerne noch ein paar Informationen mehr gehabt.

Charaktere:
Der Protagonist dieses Buches war Corwain. Ich fand ihn relativ sympathisch und konnte sein Handeln Großteils nachvollziehen. Gegen Ende hat er sich sehr stark verändert aber auch dies war sehr gut nachvollziehbar gestaltet.
Besonders interessant fand ich aber Solace, die Freundin von Corwain. Sie ist ein sehr interessanter Charakter und vollendet den Protagonisten erst. Das Zusammenspiel der beiden Charaktere war wirklich schön zu lesen.

Kritik:
Fangen wir mal bei den Charakternamen an. Bestimmte Charaktere hatten sehr exotische Namen, die auch noch sehr lang waren. Manchmal wurde die Kurzform benutzt, öfters aber auch mal der volle Name. Dann musste man immer erst überlegen wer das nochmal war, da sich die langen Formen doch relativ kompliziert lasen. Damit ihr nachvollziehen könnt, was ich meine, hier ein Beispiel, wie die Namen einer bestimmten Gruppierung gestaltet waren: Jae-al-Escoe-Hoivinio-tan Mauleon-Caliquire-tan-Neszulan. Und ja, das war ein einzelner Name.
Ein weiterer Punkt, den ich nicht ganz gelungen fand, war die Einbindung von Rückblicken.  Teilweise habe ich erst nach ca. einer Seite gemekrt, dass es ein Rückblick war und musste sie dann noch einmal überfliegen, um das Geschehen richtig zuordnen zu können. Dies war leider kein Einzelfall. Dieser Effekt ist schätzungsweise dadurch entstanden, dass die Story am Anfang nicht ganz linear war und einzelne Kapitel vor den Rückblicken so geendet haben, das fast alles als nächstes hätte passieren können.

What else?:
Die Welt ist teilweise sehr abstrakt, so dass man sich teilweise ein bisschen mehr Zeit nehmen muss für das Buch. Ich habe das Buch dennoch relativ zügig gelesen, auch wenn ich glaube, dass ich bei einem zweiten lesen noch neue Informationen finden könnte, da es wie gesagt zum Teil sehr abstrakt und somit auch kompliziert ist. Dies lässt sich auch am Glossar am Ende des Buches erahnen. Das Glossar besteht aus neun ein halb dicht bedruckten Seiten, in dem man nochmal einzelne Dinge nachschlagen kann, wenn es zu komplex werden sollte.

Fazit:
Insgesamt war es ein Buch, bei dem mir das Lesen spaß gemacht hat. Allerdings sind die Kritikpunkte nicht komplett unerheblich weswegen es hier Abzüge gibt. Besonders interessant fand ich die Idee der Algostochastik die in diesem Buch besonders gegen Ende eine gewisse Bedeutung hatte. Aber es wird auch nicht in den Vordergrund gedrängt, sodass auch jeder, der Mathe nicht wirklich mag, kein Problem mit dem Buch haben wird.
Zusammen fassend kann man sagen ein Buch mit interessanten Gedanken aber auch ein paar Mängeln. Deswegen meine Wertung:
4 Sterne mit einer leichten Tendenz nach unten.

So ganz langsam baue ich meinen SuB wieder ab. Wie sieht es bei euch aus?

Euer Büchernerd

Freitag, 10. Oktober 2014

[Rezension] Die schweigenden Frauen - Max Landorff

Heute gib es mal eine Fortsetzung von einem Buch mit einem außergewöhnlichen normalen Protagonisten. Viel Spaß:

Allgemeines:
Titel: Die schweigenden Frauen
Autor: Max Landorff
Verlag: Fischer Scherz
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Mal wieder war ich in einer Buchhandlung (mal was ganz anderes ;) ) und sah dieses Buch. Über den Regler gab es bereits zwei Bücher. Das erste habe ich wirklich gemocht, beim zweiten war es aufgrund des Endes eher eine Hassliebe. Aber nach so einem Ende wollte ich nun endlich wissen, wie es weiterging. Erst ist es auf meine Wunschliste gewandert und dann ist es irgendwann in meinem Regal gelandet.

Cover:
Die schweigenden Frauen
Das Cover hat den gleichen Stil, wie die anderen Regler Bücher. Ein weißer Hintergrund, der für vieles stehen kann. In gewisser weise passt das gut zum Regler, je nachdem, wie man es interpretieren möchte. Der Titel steht mal wieder zusammen mit der Silhouette im Vordergrund. Diesmal ist es allerdings nicht wie bei den ersten beiden Teilen ein Mann sondern eine Frau. Finde ich persönlich passend, da den Frauen, wie der Titel bereits vermuten lässt, eine große Rolle zukommen lässt.
Ich mag die Cover der Reihe. Irgendwie sehr schlicht und doch haben sie was Anziehendes.

Inhalt:
Gabriel Tretjak ist der REGLER. Für die, die es sich leisten können, regelt er Karriere, Liebe, Geld. Da wird in sein Berliner Apartment ein Paket geliefert. Zwei eingeschweißte Frauenbeine, abgetrennt an der Hüfte. Mit einem Tattoo, das nur einer so gut kennt wie der REGLER selbst: sein Bruder. 
Zur gleichen Zeit findet in Niederbayern ein Pfarrer einen abgeschnittenen Frauenkopf vor dem Altar. Und in Südfrankreich wartet eine Frau in einem Cape unter einem Kirchturm. Jede Nacht. Seit Jahren … (Klappentext)

Die Geschichte des Reglers geht weiter. Zu dem Inhalt der Geschichte möchte ich ungern all zu viel verraten. Die Geschichte ist auf jeden Fall wieder typisch für den Regler. Viele größere und kleinere Geschichten und Hinweise, die sich am Ende zu einem großen ganzen Zusammenfügen. Schön war auch, dass man viel über die Vergangenheit des Reglers erfahren hat und so viele Fragen, die man aus den beiden vorherigen Büchern hatte, beantwortet wurden.
Dieses Buch hatte auch wieder ein sehr schönes Ende und ich persönlich vermute, dass es der Abschluss der Regler-Trilogie ist. Ob das wirklich so ist, oder der Autor andere Pläne hat, weiß ich natürlich nicht. Aber dieses Ende würde sich dafür perfekt anbieten.

Charaktere:
Viele Charaktere dürfte der Leser bereits kennen. Den Regler aka Gabriel Tretjak mit dem gleichen undurchsichtigen Verhalten wie eh und je. August Maler, den herzkranken Kommissar, der immer schon eine wichtige Rolle gespielt hat. Und auch die eine oder andere Person, die in einem früheren Buch schon die eine oder andere wichtige Rolle hatte und in den Hintergrund geriet hatte jetzt wieder ihren Auftritt.
Insgesamt verhalten sich die Charaktere so, wie man es von ihnen gewohnt ist, auch wenn es immer mal wieder zu der einen oder anderen Überraschung kommt, was zum Teil auch daran lag, dass man was über die Vergangenheit erfahren hat.

Kritik:
ACHTUNG SPOILER (BÜCHER 2+3)!:
Das Ende des zweiten Buches war wie bereits erwähnt sehr ungewöhnlich. Der Regler lag tödlich verwundet im Krankenhaus und man wusste nicht, ob er es überleben wird. Nicht wirklich das, was man von einem Ende erwartet, besonders weil das Ende des ersten Buches sehr schön abgerundet war.
Im dritten Teil ist der Regler dann direkt von Anfang an wieder direkt fit und es wird am Anfang  einmal kurz im Nebensatz angedeutet, dass er im Krankenhaus war. Später wurde es dann immerhin ein paar mal erwähnt, dass er im Krankenhaus lag. Eine wirkliche Schlüsselrolle hatte es im Buch allerdings nicht und war eher Beiwerk.
Das fand ich persönlich eher unschön, da dass Ende des zweiten Buches somit meiner Meinung nach unnötig war.
Weitere große Kritikpunkte habe ich nicht, da ich bereits genau wusste, was mich erwartet.

What else?:
Der Erzählstil des Autors hat so seine Eigenarten. Zum einen gibt es immer mal wieder eine Vorschau auf das, was gleich passieren wird. Dabei ist er sehr präzise und dennoch stets ungenau, sodass man zwar weiß, was passieren wird aber nicht wie oder warum. Diese Technik wird nicht übermäßig oft genutzt trägt so zum Charme des Buches bei. Der Leser bleibt genau so, wie die Charaktere im Dunkeln, warum dieses oder jenes geschieht, aber er erfährt, was die meisten Charaktere denken und kann somit das handeln auch Großteils nachvollziehen. Ein paar Ausnahmen gibt es natürlich immer, besonders wenn es um den Regler geht.

Fazit:
An sich ein sehr gutes Buch, allerdings weiß ich nicht genau, wie ich die Kritik verarbeiten soll. Muss ich sie eher auf das zweite Buch beziehen oder doch auf dieses? Ich habe mich schließlich dazu entschieden, diesem Buch einen Punkt dafür abgezogen, weil mehr Abzüge dem Buch einfach nicht gerecht geworden wären. Insgesamt kann ich die ganze Regler Reihe empfehlen, jetzt wo das dritte Buch erschienen ist. Vorher war das Bild durch den zweiten Band doch sehr getrübt.
Die Schweigenden Frauen hat den Eindruck zum Glück wieder revidiert aber um den kleinen Abzug kommt es nicht herum.
Insgesamt somit verdiente 4 Sterne.

Mir ist aufgefallen, dass ich momentan wild durch die Genres lese. Wie sieht es bei euch aus?

Euer Büchernerd

Montag, 6. Oktober 2014

[Tag] Meine Lieblingsschauplätze

Zur Abwechslung zwischen den Rezensionen mal ein schöner Tag. Mein Dank dafür geht an die Liebe Dana. Der Reihenfolge in meiner Liste habe ich keine Bedeutung beigemessen also dürft ihr selbst interpretieren welche Welt ich am Liebsten mag ;)

Mittelerde (Der Herr der Ringe)
Einfach ein absoluter Klassiker. Wer die Bücher nicht kennt sollte sie unbedingt lesen. Zum Teil musste ich mich ein bisschen quälen aber das Ende war einfach umwerfend gut und hat die Quälerei mehr als wett gemacht..

Mögliche Zukunft (Daemon/ Darknet)
Die Bücher zeigen in einem realistischen Rahmen auf, was mit Technik alles möglich sein wird und wie sie zu guten Zwecken eingesetzt werden könnte. Mir gefällt die Vorstellung von solch einer Welt.

Justifiers-Universum (Collector und Justifiers-Reihe)
Eine Science-Fiktion Welt mit vielen interessanten Geschichten, die von verschiedenen Autoren erzählt werden. Allein schon für die Idee gibt es ein dickes plus.

Keine passende Bezeichnung (Alle Bücher von Markus Heitz im Knaur Verlag)
Die Bücher spielen großteils in Leipzig und die Umsetzung ist wirklich gut gemacht. Es würde den meisten wohl nicht einmal auffallen, wenn die Geschichten wirklich real wären. Deshalb sind die Bücher hier dabei.

Das Geborgene Land (Zwerge-Reihe)
Das Geborgene Land ist ein Schauplatz der sich innerhalb einer Reihe so sehr verändert, wie ich es vorher selten erlebt habe. Die Veränderung ist eingebunden in eine sehr schöne Geschichte. Einfach nur Top.

ISHÍM VORÓO (Legenden der Albae-Reihe)
Das Geborgene Land ist zwar in gewisser Weise ein Teil von diesem Schauplatz, aber in jeder Buch Reihe sind die Prioritäten komplett unterschiedlich gesetzt, weswegen dieser Schauplatz seine eigene Erwähnung bekommen musste.

Urte (Die Brücke der Gezeiten - Reihe)
Bis jetzt habe ich nur den ersten teil der Reihe gelesen aber ich fand die Welt einfach nur faszinierend und freue mich bereits auf den zweiten teil, den ich mir demnächst mal zulegen werde.

Otherland (Otherland-Reihe)
Ein sehr interessante Welt, zu der ich allerdings noch nicht all zu viel weiß, da ich erst den ersten Teil der Reihe gelesen habe. Den Rest werde ich irgendwann mal lesen, allerdings beanspruchen die Bücher sehr viel Zeit, weswegen sie eher hinten auf meiner Prioritätenliste stehen. Dennoch bleibt die Welt faszinierend.

OASIS (Ready player one?)
Eine virtuelle Welt die sehr interessant erscheint. Ich weiß nicht wie ich die Welt beschreiben soll ohne zu viel zu verraten aber das zugehörige Buch war einfach top. Ich habe am ersten Tag die ersten ca. 100 Seiten gelesen, um dann am nächsten tag die restlichen 400 zu beenden.

Götterwelt (Götterdämmerung)
Das Buch geht nicht wirklich ernst mit den Göttern um und lässt alle jemals erdachten Götter in einer Welt leben. Der Hauptfokus liegt zwar auf den nordischen und griechischen Göttern aber es gibt dennoch die eine oder andere nette Szene mit einem anderen Gott.

Ich hoffe es hat euch gefallen und ich habe euch die eine oder andere Welt, die ihr noch nicht kanntet ein bisschen näher gebracht. Dass ich eigentlich nur Welten erwähnt habe, liegt daran, dass die meisten Welten erst in ihrer Gesamtheit so richtig stimmig werden.
Euer Büchernerd

Donnerstag, 2. Oktober 2014

[Rezension] Exkarnation, Krieg der alten Seelen - Markus Heitz

Heute mal eine Rezension zu einem Buch eines Autors, von dem ich schon so einige Bücher gelesen habe. Heute mal ohne große Worte, viel Spaß:

Allgemeines:
Titel: Exkarnation - Krieg der alten Seelen
Autor: Markus Heitz 
Verlag: Knaur Taschenbuch
Quelle (gilt auch für Klappentext und Cover)

Einleitung:
Markus Heitz ist ein Autor den ich gerne lese. Ich habe von ihm 13 Bücher, inklusive diesem, im Regal stehen und ein weiteres liegt auf dem SuB. Aus der Bücherei hatte ich weitere sechs Bücher von ihm ausgeliehen und gelesen. War also keine große Überlegung, ob ich mir dieses Buch wieder kaufen werde. Erschienen ist das Buch am 01.08 also noch relativ neu und ich habe es mir dann auch so ein bis zwei Wochen später gekauft.

Cover:
9783426516232
Schwarzes Cover mit einem Totenkopf, der von einer Hand von oben gehalten wird. Der Hintergrund ist in schwarz gehalten, allerdings kommt vor allem in den Ecken ein Weißton durch, was das Buch abgegriffen aussehen lässt. Die Schriftzüge sind hauptsächlich in einem „verdreckten“ Weiß gehalten, passend zum Rest. Ein Schriftzug ist in einem Farbton gehalten, der nach lesen des Buches nur als Bernsteinfarben beschrieben werden kann. Dies passt sehr gut zum Inhalt.
Spannend wird es auf der Innenseite der Klappbroschur. Der Hintergrund ist in dem gleichen Stil gehalten, allerdings ist dort im Vordergrund ein Bernsteinamulett an einer Kette abgebildet. Auch dieses spielt seine Rolle im Buch und ist auch sehr schön dargestellt.
Insgesamt finde ich das Cover super. Es ist nicht überladen und stellt Bezug zum Thema her, den man aber teilweise erst erkennt, wenn man das Buch gelesen hat. Einfach klasse.

Inhalt:
Ein Wagen rast unvermittelt auf sie zu und überrollt sie. Claire stirbt an Ort und Stelle, obwohl sie ihrem Mann noch helfen wollte, der vor ihren Augen bei einem ­Überfall erschossen wird – doch ihre Seele verlässt die Erde nicht. Beherrscht von dem Wunsch, den Mörder zur Rechenschaft zu ziehen, fährt sie in den Leib der Selbstmörderin Lene von Bechstein. Doch Lenes ­Körper war eigentlich für jemand anderen vorgesehen, und Claire gerät mitten hinein in einen uralten Krieg. (Klappentext)

Der Klappentext beschreibt die wichtigsten Handlungen aus dem Prolog und dem ersten Kapitel und verrät dennoch, worum sich das Buch dreht. Ob in diesem Fall Krieg wirklich das ganz richtige Wort ist, steht auf einem anderen Blatt und es wirkt halt imposanter. Allerdings passt es auch gut zum Schreibstil des Autors, weil es die Brutalität ausdrückt.
Worum es grob geht, hat man relativ schnell herausgefunden. Allerdings ist es nicht so einfach wie es scheint. Es gibt zwar ein paar wenige böse Kandidaten aber der Rest bewegt sich hauptsächlich in einer Grauzone. Auch kommen nach und nach immer mehr Verbindungen zwischen den einzelnen Charakteren ans Licht und jeder hat seinen eigenen Kopf, was denn passieren soll. Einen der beiden Protagonisten kannte ich bereits aus anderen Büchern des Autors, was mir das lesen ein kleines bisschen erleichtert hat. Ich denke aber auch ohne die anderen Bücher findet man sich gut in der Welt zurecht weil der Autor die wichtigsten Fakten auf eine gute Weise einbringt. Ein paar offene Fragen würden zwar bleiben aber die kann man sich auch dann mit den anderen Büchern beantworten.
Ansonsten hat mir die Handlung sehr gut gefallen. Ein paar wenige male war die Handlung der Charaktere zwar vorhersehbar, ab und zu war sie allerdings auch komplett überraschend und dennoch Sinn ergebend.


Charaktere:
Die wichtigste Person in diesem Buch ist Claire. Man erfährt nach und nach mehr von ihr und was in ihr vorgeht. Allerdings kann man sie nur schwer abschätzen, da sie eben nicht einfach nur „Claire“ ist. Allerdings erfährt man auch immer mehr über das, was neu zu ihr gekommen ist.
Eric war mir, wie bereits erwähnt, schon bekannt. Er ist immer noch so, wie ich ihn bereits aus den anderen Büchern kannte. Wenn man die Bücher nicht kennt, erfährt man nicht ganz so viel über ihn. Der Autor beschränkt sich dort eher auf das wesentliche. Ist aber auch ein Argument, die anderen Bücher zu kaufen.
Die anderen Charaktere sind alle mehr oder weniger gut ausgearbeitet. Manche begleiten einen ein ganzes Stück durch das Buch, andere tauchen nur auf, um ein Kapitel später wieder zu sterben. Aber sterben tun sowieso die meisten.

Kritik:
Ich glaube ich bin bereits jetzt durch das lesen von Blogs und auch das selber schreiben ein kleines bisschen kritischer geworden. Ich habe immer wieder drauf geachtet wie viel ich schon über die Charaktere weiß und grade am Anfang, so die ersten 100-150 Seiten hatte ich das Gefühl noch viel zu wenig über die Charaktere zu wissen. Dies hat sich allerdings nach einiger Zeit wieder gelegt und gegen Ende des Buches war ich dann zufrieden mit ihnen.
Andere große Kritikpunkte habe ich an dieser Stelle eigentlich nicht mehr.

What else?:
Ich glaube man muss den Schreibstil von Markus Heitz mögen. In seinen Büchern, die er über den Knaur Verlag veröffentlicht hat, nutzt er einen sehr schnellen und brutalen Schreibstil. Es gibt häufig Verletzte und noch häufiger Tote. Die Bücher sind eindeutig nichts für schwache Nerven. Wen das allerdings nicht stört der wird seinen Spaß mit den Büchern haben, da auch die Vergangenheit teilweise in die Werke eingebunden wird. Dies geschieht auf eine Weise, dass es wirklich so gewesen sein könnte. Insgesamt wird die ganze Fantasy auf eine Art eingebunden, so dass es sehr real wirkt und so auch wirklich existieren könnte. Die Geschichte spielt hauptsächlich in Leipzig, welches schon öfter Schauplatz ähnlicher Bücher des Autors war.
Eine weitere Besonderheit des Buches die ich wirklich super fand waren die Zitate vor jedem Kapitel. Es wurden Zitate von berühmten Persönlichkeiten gewählt, unter anderem von Albert Einstein, Hildegard von Bingen und Wilhelm von Humboldt. Die Zitate hatten alle was mit der Seele zu tun, mal wieder passend zum Inhalt des Buches. Auch dies lässt die ganzen Theorien, die im Buch aufgestellt werden, nochmal ein bisschen realer wirken.

Fazit:
Wie nicht anders zu erwarten hat mir dieses Buch von Markus Heitz mal wieder super gefallen. Ich finde es jedes mal wieder interessant, dass der eine oder andere Bekannte aus einem früheren Buch sinnvoll in das neue Werk eingebunden wird. Ich finde die Bücher von Markus Heitz, die in unserer Welt spielen, wirken immer sehr real und genau das gefällt mir. Wer den Schreibstil allerdings nichts abgewinnen kann wird wohl nicht so viel Spaß mit dem Buch haben.
Ich bin wirklich schon auf den zweiten Teil gespannt und er wird auch wieder mal ein Pflichtkauf sein.
Zusammenfassend ist meine Bewertung somit wohl klar.
5/5 Punkte

Könnte das Buch was für euch sein oder mögt ihr es lieber nicht ganz so blutig?

Euer Büchernerd

Mittwoch, 1. Oktober 2014

[Newsletter] Ein Monat geht, der nächste kommt

Rückblick:

Und schon wieder ist ein Monat rum. Wenn ich zurückblicke, bin ich an sich sehr zufrieden mit dem was war. Meine Wochenenden waren zwar bis auf einen einzigen Tag komplett verplant, sodass ich ab und zu gerne ein bisschen mehr Zeit für mich gehabt hätte, aber es gab auch den den einen oder anderen netten Tag (bzw Abend), der einen das alles vergessen ließ ;)
Dann stand diesen Monat auch noch der 168h Lesemarathon an und ich muss mich einfach nochmal wiederholen: Es war super und hat sehr viel Spaß gemacht.
Fun Fact: Da ihr den Post des letzten Tages noch fleißig weiter kommentiert habt, hat er aktuell nur 8 Aufrufe weniger, als der Post der Lesenacht.

Statistiken und anderer Krams:

Gekaufte Bücher: 0
Beendete Bücher: 4
Veröffentlichte Rezensionen: 2
SuB letzter Monat: 39
SuB heute: 36 (Ich baue wieder ab :) )

Vorschau:

Morgen geht es schon mit dem nächsten Post weiter und noch zwei weitere sind schon geplant.
Die Intensität werde ich den restlichen Monat wohl nicht halten können, aber ich gebe mein bestes.
Büchertechnisch freue ich mich sehr auf den Monat. Das eine Buch hatte ich gestern bereits vorgestellt und dann kommt gegen Ende des Monats auch noch ein neues Buch von Daniel Suarez :))
Mein Miniprojekt, das designen einer Skala, habe ich letzten Monat leider nicht geschafft. Vielleicht schaffe ich es ja diesen Monat. Allerdings muss ich sagen, die Chancen stehen nicht ganz so gut, da mir spontan noch ein Projekt zugefallen ist, auf welches ich noch ein bisschen mehr Lust habe, aber erst noch gucken muss, in wie fern dies durchführbar ist.

Das war dann mal wieder von mir. Auf einen neuen kreativen Monat
Euer Büchernerd

Dienstag, 30. September 2014

Seid ihr mit mir?

Heute morgen vor der Arbeit musste ich einfach nochmal schnell zum Zeitungsladen meines Vertrauens um mir ein Buch vorzubestellen, damit ich es auch ja am 07.10 in meinen Händen halte.

Es geht um ein Buch, welches ich mir nur aufgrund des Covers und Klappentextes wohl nicht gekauft hätte. Aber es gibt da eine Kleinigkeit an dem Buch, die den kleinen Nerd in mir entfesselt und somit das Buch zu einem Pflichtkauf werden lässt. 

"Es geht um ein Gewinnspiel, es geht um Rätsel, es geh um Kryptografie. Das darf nicht versäumt werden" (Zitat vom kleinen Nerd)

Vielleicht hat einer von euch ja schon erraten, um welches Buch es sich handelt. Die Rede ist von "Endgame" geschrieben durch James Frey. Mein Plan ist, das Buch direkt am 07. anzufangen und ein bisschen mitzurätseln.

Mehr Informationen findet ihr hier: *klick mich*

Zum Schluss noch eine Frage an euch. Wird wer von euch auch rätseln oder muss ich mich der Herausforderung alleine stellen?

Vielleicht konnte ich ja den einen oder anderen für dieses Buch gewinnen, ich bin auf eure Antworten gespannt.
Euer Büchernerd

Freitag, 26. September 2014

[Rezension] Das Rachespiel - Arno Strobel

Es gibt mal wieder ne neue Rezension von mir. Die nächste ist auch schon geschrieben und muss nur noch fertig gestellt werden. Der nächste Post sollte also nicht all zu lange auf sich warten lassen. nun aber viel Spaß ;)

Allgemeines:
Titel: Das Rachespiel
Autor: Arno Strobel
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Quelle (gilt auch für Cover und Klappentext)

Einleitung:
Warum ich das Buch ausgewählt habe weiß ich gar nicht mehr so genau. Irgendwie hatte es mich angesprochen und nach lesen des Klappentextes ist es dann auf meiner Wunschliste gelandet obwohl ich sonst gar keine Psychothriller lese.
Ich habe es dann von meinem Cousin zum Geburtstag bekommen. Ihm wurde beim Kauf von der Buchhändlerin gesagt, dass es Ähnlichkeiten mit Saw haben soll.

Cover:
Das Rachespiel
Der Hintergrund ist komplett schwarz. Mag zuerst nach einem ganz Standard Hintergrund aussehen bei dem nicht viel Mühe investiert wurde. Dies mag zwar möglich sein, allerdings passt die Schwärze sehr gut zum Inhalt des Buches, weshalb ich davon ausgehe, dass dies Absicht war. Weiterhin ein muskulöser Mann mit einem nackten Oberkörper (was auch sonst?). Die Pose mag zwar noch zum Buch passen, der entblößte Oberkörper leider überhaupt nicht. Vielleicht ist dies ja das männliche Pendant zum nichtssagenden Mädchengesicht? Der Titel ist in einem lilanen Farbton gehalten. Normalerweise nicht so meins, aber im Zusammenspiel mit dem schwarzen Hintergrund hat es einen ganz eigenen Ausdruck.
Insgesamt also größtenteils Bezug zum Titel mit einem bisschen Wirkung.

Inhalt:
»Erfüllst du deine Aufgabe, kommt er frei. Erfüllst du sie nicht, wird er sterben.«

Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.
Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten … 

Ein Spiel um Leben und Tod. Wer stirbt, wer überlebt? Klingt an sich gut und war es dann auch, nachdem es endlich mal losging. Nachdem man in das Buch reingekommen war hat es einfach gefesselt. Der Mittelteil war spannend und man wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Man wollte einfach unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Story ist um vier Personen aufgebaut und man hat nur die Innensicht einer Person. In diesem Fall ist dies die richtige Wahl, anders hätte man den Psychothriller nur schwer aufbauen können. Wem welche Rolle zukommt ist nicht ganz einfach zu erraten, allerdings hat sich bei mir ein Gefühl entwickelt wer „die Person“ sein könnte und ich hatte auch noch Recht. Offensichtlich ist dies allerdings nicht wirklich.

Charaktere:
Es gibt vier Protagonisten, weiß allerdings nur von einem, was in ihm vorgeht. Über diesem erfährt man auch zu Beginn des Buches ein bisschen. Über die restlichen Charaktere erfährt man allerdings nicht ganz so viel. Der Story gemäß, erscheint es zwar während des Lesens des Buches logisch, dass man nicht mehr über die Charaktere erfährt. Wenn man das Buch aber reflektiert merkt man, wie wenig man über die anderen Charaktere erfahren hat. Auch die Entscheidungen der Personen konnte ich leider nicht immer nachvollziehen, auch wenn es sich um Stresssituationen gehandelt hat.

Kritik:
Ich fange mal ganz vorne an. Nach den ersten 20 Seiten war ich wirklich am überlegen, ob ich das Buch nicht erstmal wieder zur Seite legen sollte. Am Anfang des Buches muss der Protagonist etwas am Computer erledigen und es klang einfach übertrieben künstlich. Ungefähr so, als ob der Autor ausdrücken wollte, dass der Autor sich super mit Computern auskennt, obwohl es gar nicht so ist. An einer Stelle liest es sich sogar so, als ob der Protagonist, ein Diplom Informatiker, noch nie etwas von HTML gehört hat.
Danach ging es dann erst nur ganz langsam bergauf. Die ersten 50 Seiten waren relativ langweilig aber dann wurde die Spannung stark angezogen. Leider kam gegen Ende des Buches, als es immer noch spannend war, ein Rückblick, der über vier Kapitel ging. Einzelne Rückblicke waren zwischendurch immer wieder aufgetaucht und hatten die Spannung nicht zerstört. Die vier Kapitel am Stück habe ich allerdings als nicht besonders spannend empfunden und so hat ganz kurz vor Ende die Leselust nochmal ein kleines bisschen nachgelassen.
Das Ende an sich war ganz ok. Ich bin immer noch am überlegen ob ein Bad End nicht besser gewesen wäre, aber der Autor hat sich nun mal dagegen entschieden und ich muss jetzt wohl damit leben.



Fazit:
Das Buch war spannend, das steht außer Frage. Aber wie viel ist Spannung alleine wert? An sich ist das Buch meiner Meinung nach nichts Besonderes. Wie man vorher schon herauslesen konnte, habe ich so einige Verbesserungsvorschläge an dem Buch und somit ist schon einmal klar, dass es nicht die volle Punktzahl erhalten kann. Das Buch lebt rein von der Spannung. Da sie sich leider erst aufbauen muss und auch am Ende nochmal abflaut, muss ich auch hier noch einmal Punkte abziehen. Ansonsten war das Buch aber in Ordnung und vielleicht war es auch einfach nicht mein Genre. Wer Lust auf ein spannendes Buch hat und sich von dem langsameren Spannungsaufbau nicht stören lässt, wird auf jeden Fall seinen Spaß mit dem Buch haben.
Insgesamt gibt es somit 3 Sternchen mit einer leichten Tendenz nach oben.

Lest ihr Psychothriller?
Euer Büchernerd